<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4666521531729888752</id><updated>2012-02-09T19:08:17.847Z</updated><category term='Überblick'/><category term='Deutscher Strafprozeß'/><category term='Deutscher Rechtsstaat'/><category term='Deutscher Alleingang'/><category term='Deutsche Geschichte'/><category term='Deutscher Notstand'/><title type='text'>Deutschland</title><subtitle type='html'>1976 fragte O. Negt, „warum die Deutschen keine ‚Marseillaise’ haben“. Seine Antwort: „Weil es auf deutschem Boden nie die konkrete Erfahrung einer wirklichen … Revolution gegeben hat.“ Aber was ist los mit „den Deutschen“? Warum gab es hier nie eine Revolution? Und welche Folgen hatte dies – außer der von Negt genannten? Die hiesigen Texte bemühen sich um historische (d.h.: nicht essentialistische) Antworten und beschäftigen sich dabei v.a. mit Besonderheiten des deutschen Rechtssystems.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://die-deutschen.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://die-deutschen.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>7</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4666521531729888752.post-3542837389687634815</id><published>2007-09-12T23:21:00.000+01:00</published><updated>2007-09-13T07:33:44.948+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Überblick'/><title type='text'>Überblick - Schlüsselsätze</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;.&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;1976 fragte O. Negt, „warum die Deutschen keine ‚Marseillaise’ haben“. Seine Antwort: „Weil es auf deutschem Boden nie die konkrete Erfahrung einer wirklichen … Revolution gegeben hat.“ Aber was ist los mit „den Deutschen“? Warum gab es hier nie eine Revolution? Und welche Folgen hatte dies – außer der von Negt genannten?&lt;br /&gt;Die hiesigen Texte bemühen sich um historische (d.h.: nicht essentialistische) Antworten und beschäftigen sich dabei v.a. mit Besonderheiten des deutschen Rechtssystems.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;1. &lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;color:black;" &gt;&lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/warum-die-deutschen-keine-marseillaise.html"&gt;Warum die Deutschen keine ‚Marseillaise’ haben&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;color:black;" &gt;S. 18: „Die ‚deutsche &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Frage’ ist wieder aktuell, wenn auch unter veränderten Vor­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;zeichen; und sie war immer eine Frage der Restauration. &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Warum ist die deutsche Geschichte so reich an Restauratio­&lt;/span&gt;nen? Eine vielleicht nicht voll befriedigende, aber doch an &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;vielen Symptomen empirisch belegbare Antwort lautet: Weil es auf deutschem Boden nie die konkrete Erfahrung einer &lt;/span&gt;&lt;i&gt;wirklichen, &lt;/i&gt;auch in Volkstraditionen und in der Kultur der &lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;"&gt;Gesamtgesellschaft sich niederschlagenden Revolution gegeben &lt;/span&gt;hat.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;S. 27: „&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Es &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;bekundet sich hier [in der Praxis des bundesdeutschen Verfassungsschutzes] ein universelles Mißtrauen in die Verfas­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;sungstreue des ganzen Volkes; von solchem Mißtrauen zehren &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;alle autoritären Systeme. So ist es nur konsequent, wenn der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;"&gt;Begriff der &lt;i&gt;verfassungswidrigen Handlung &lt;/i&gt;zu dem der verfas­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;sungsfeindlichen Gesinnung verkürzt wird, […].“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;pdf-Datei: &lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/08/192489.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/08//192489.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/08/192489.pdf"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;. &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;2. &lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/eine-republik-die-sich-ihrer.html"&gt;Eine „Republik“, die sich ihrer revolutionären Entstehung schämt (Weimar) oder gar keine hat (Bonn/Berlin), hat als Demokratie bereits abgedankt&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;S. 140 f.: „In den liberalen Gedankenschmieden der ‚Göttinger [Sieben]’ und ihrer Wahlverwandten wurden die ihrer Souveränität verlustig gegangenen Fürsten sozusagen beerbt. &lt;i&gt;Souveränität, &lt;/i&gt;als Rechtlosigkeit par excellence &lt;i&gt;die &lt;/i&gt;unbegrenzte Illegalitätsreserve vorkonstitutionellen Regierens, wurde nun selbst konstitutionalisiert und als ‚&lt;i&gt;legalisierte Illegalitätsreserve&lt;/i&gt;&lt;span style=""&gt;’&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;ein &lt;i&gt;anonymes Verfassungsinstitut &lt;/i&gt;[…], als welches sie im Neo-Konstitutionalismus […] der BRD neue Blüten getrieben hat. Dazu gehört die nach ausschließlich politischen Werturteilen erfolgende rechtswidrige Zerlegung des grundgesetzlichen Verfassungsrechts in mehrere hierarchisch übereinander geschichtete Geltungsebenen. So gibt es auf einer untersten Ebene die das demokratische Gebot der Gleichheit vor dem Gesetz (Art. 3 Abs. 1 GG) respektierende Gleichbehandlung legalen Verhaltens. Auf einer höherrangigen und nach unten durchschlagenden Ebene werden hingegen Rechtsgenossen negativ privilegiert, die politisch als negativ, insbesondere als revolutionsträchtig eingeschätzte Überzeugungen und Forderungen vertreten und deswegen als ‚Verfassungsfeinde’ gelten, auch wenn sie sich völlig legal verhalten. Diese Ungleichheit vor dem Gesetz ist vom Bundesverfassungsgericht, […], als rechtens anerkannt […] und mit einer […] ‚abwehrbereite Demokratie’ begründet worden, die – es ist alles Wunder und Zauberei – durch Verkürzung demokratischer Freiheiten noch demokratischer werden soll. […]. Als Exportschlager des „Modells Deutschland“ dem „Westen“ angedient, ist es dort nicht auf Gegenliebe, sondern auf Unverständnis gestoßen. Dieses Unverständnis beruht auf der Überzeugung, daß Demokratie um den Preis der &lt;b style=""&gt;dauernden&lt;/b&gt; Preisgabe ihrer Risiken nicht zu haben ist (wie mit dem ihr zur Verfügung stehenden ‚Ausnahmezustand’ eine Republik umzugehen hat, zeigte &lt;i&gt;de Gaulle &lt;/i&gt;anläßlich der Putschbereitschaft französischer Offiziere in Algerien: durch die auf ihre Signalwirkung beschränkte &lt;b style=""&gt;kürzestfristige&lt;/b&gt; Verhängung).“ (fette Hv. d. Admin.)&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;pdf-Datei des vollständigen Textes: &lt;span style=""&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/09/194048.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/09//194048.pdf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;. &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;3. &lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/blog-post.html"&gt;Der deutsche Rechtsstaat&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Sp. 2806: „Vorweg ist festzuhalten, daß der R[echtsstaat] eine Begriffsbildung der deutschen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Staatslehre&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;des 19. Jhs. ist. Dieser R. soll den Staat im Interesse der bürgerl. Gesellschaft unter obrigkeitsstaatl. Bedingungen &lt;b style=""&gt;beschränken&lt;/b&gt;. So unterscheidet sich der R. von vornherein von der britischen &lt;i&gt;Rule of Law, &lt;/i&gt;die &lt;b style=""&gt;nicht&lt;/b&gt; nur als ein den Staat begren­zendes, diesen vielmehr auch &lt;b style=""&gt;konstituierendes&lt;/b&gt; (repräsentativstaatl. bzw. demokratisches) Prin­zip gemeint ist.“ (fette Hv. d. Admin.)&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sp.2811: „er Obrigkeitsstaat ruht in sich selber, […], wird also durch den R. bloß nachträglich begrenzt […] der deutsche R. des 19. Jhs. [bekommt] den Charakter einer &lt;i&gt;Defensivveranstaltung&lt;/i&gt;&lt;span style=""&gt;.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;Sp. 2817 f.: „Zu schweren Bedenken gibt [...] ein &lt;i&gt;Bedeutungswandel des R.begriffs &lt;/i&gt;Anlaß, der etwa seit 1975 aufgekommen ist, […], ein Begriffswandel, der die R.idee nicht mehr, wie bis dahin, gegen den Staat, son­dern nun gegen Private wendet, nicht nur gegen Terroristen, sondern auch etwa gegen Teilneh­mer von Demonstrationen, an denen es zu Sach­beschädigungen kommt, sowie gegen an Gelän­debesetzungen Beteiligte. [… es] wird dann im Namen des R.(!) mehr und mehr eine Verstärkung des polizeili­chen Repressions- und Überwachungsinstru­mentariums gefordert. Damit wird der Begriff des R. in sein Gegenteil verkehrt: ‚nicht mehr Schutzschild des Einzelnen in seiner Rolle als Störer oder Rechtsbrecher gegen unbegrenzte staatliche Prävention und Repression, sondern Legitimierung extensiver Sicherheitsmaßnahmen’ (F. Endemann). Oder ist dieser Begriffs­wandel vielleicht doch nur konsequent?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;pdf-Datei des vollständigen Textes: &lt;span style=""&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/09/194049.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/09//194049.pdf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;. &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;4. &lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/von-weimar-nach-bonnberlin-vom.html"&gt;Von Weimar nach Bonn/Berlin: Vom fallweise-exzeptionellen zum ideologisch-permanenten Notstand&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;S. 74 f.: „Das Verhältnis von Staat und »Gesellschaft« (den Individuen und den sozialen Organi­sationen und Institutionen) ist mithin in der für die parlamentari­sche Ideologie charakteristischen Weise ideologisch derart strukturiert, daß der Staat als Mittel erscheint, mit dessen Hilfe sich die »spontane Homogenität« der sich und ihre Interessen als Zwecke des Staats set­zenden gesellschaftlichen Kräfte herstellen und reproduzieren kann.&lt;sup&gt; &lt;/sup&gt;Damit baut diese Ideologie auf das Funktionieren außerordentlich vor­aussetzungsreicher Prozesse &lt;i&gt;politisch-ideologischer Vereinheitlichung &lt;/i&gt;und Konsensbildung in der Gesellschaft, das erst die pluralistische Ver­mittlung der Praxis des Staats, ihre Synchronisation mit der freiwilligen Zustimmung der maßgeblichen politischen Fraktionen ermöglicht. Problematisch waren diese Voraussetzungen in »Weimar« schon des­halb, weil sich derartige pluralistische Mechanismen und Ideologien in der (»besonderen«) deutschen Tradition kaum hatten herausbilden können, in der die Durchsetzung und Befestigung der bürgerlichen Ideologie auf spezifische Hindernisse gestoßen war: Der bürokratisch-militärische »Obrigkeitsstaat« des 19. Jahrhunderts hatte seine Praxis weniger auf spezifisch bürgerliche Ideologien und sozialintegrative Po­litikformen, in denen sich die »spontane Homogenität« der gesell­schaftlichen Kräfte herstellen kann, als auf &lt;i&gt;von ihm selbst &lt;/i&gt;kraft seiner Autorität definierte und gegen seine »Feinde« verteidigte »hermeti­sche« Ordnungskonzepte gestützt, die sich an die Individuen richteten, deren Ein- und Unterordnung (nicht freiwillige Einigung) sie bean­spruchten.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;S. 75: „All dies führte [ansatzweise bereits] in »Weimar« […] zu einer […] in die Defensive gedrängten parlamentarischen Ideologie: zu einer deutli­chen Tendenz, das Pluralismuskonzept aus einem auf die empirischen politischen Verhältnisse bezogenen Struktur- und &lt;i&gt;Verfahrensmodell &lt;/i&gt;in eine für alle politisch agierenden Subjekte verbindliche »restriktive« po­litisch-weltanschauliche &lt;i&gt;Ethik &lt;/i&gt;umzumünzen“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;S. 76: Sie sucht „&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;sich weniger an realen politischen Verfahrensweisen und empiri­schen politischen Prozessen als vielmehr an einem abstrakten &lt;i&gt;»relativi­stischen« &lt;/i&gt;philosophischen Konzept zu legitimieren […], das dazu ten­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;diert, Verhaltens- und Gesinnungsimperative an die politisch agieren­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;den Subjekte zu adressieren. Es geht ihr - Indiz ihrer Schwäche - nicht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;so sehr darum, die konkrete Nützlichkeit der parlamentarischen Institu­tionen und Methoden für die empirischen Individuen unter den konkre­ten politischen Bedingungen darzutun, sondern vor allem darum, deren überhistorische Notwendigkeit oder »Richtigkeit« »erkenntniskritisch« abzuleiten.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;S. 78, 79: „&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;»Die Demokratie ihrerseits setzt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;den Relativismus voraus.« […]. &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;Relativismus ist die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;color:black;" &gt;allgemeine Toleranz &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;color:black;" &gt;- &lt;i&gt;nur nicht Toleranz gegenüber der Intoleranz«&lt;/i&gt;.&lt;/span&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:9;color:black;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Es war vor allem dieses ideologische Konzept, dem nach 1945 die Auf­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;gabe zufiel, die repressive politische Praxis des Staats zu legitimieren. &lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;Dazu war es deshalb besonders geeignet, weil es die Möglichkeit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;eröffnete, den &lt;i&gt;Bruch &lt;/i&gt;mit der Vergangenheit des (diktatorischen) faschi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;stischen wie des (»schwachen demokratischen«) »Weimarer« Staats &lt;/span&gt;hervorzuheben, zugleich aber an die politisch repressiven Traditionen &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;antidemokratischer deutscher Staatlichkeit anzuknüpfen.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;S. 70: „Das Spezifische und gegenüber »Weimar« Neue aber besteht darin, daß &lt;b style=""&gt;der westdeutsche Staat,&lt;/b&gt; zudem &lt;b style=""&gt;&lt;i&gt;von Rechts wegen, &lt;/i&gt;die Kompetenz beansprucht, &lt;i&gt;bestimmte politische Richtungen generell &lt;/i&gt;politisch zu eliminieren, sie ein für allemal von der Bühne des Politi­schen zu verbannen.&lt;/b&gt; Die politische Repression hat hier die situativen, okkasionellen Momente zurückgedrängt, durch die sie in der Vergan­genheit charakterisiert war; sie hat sich von den konkreten Umständen und Risiken konkreter veränderlicher Situationen abgelöst und ist, an­ders als in den überkommenen Notständen, Ausnahmezuständen und polizeilichen Gefahrensituationen, von bestimmten Gefahren und deren politischer Bewertung weithin unabhängig. &lt;b style=""&gt;Die »freiheitliche demokratische Grundordnung« legitimiert ihre Repressionen nicht an den Besonderheiten bestimmter &lt;i&gt;Situationen &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;Zustände, &lt;/i&gt;sondern auf einer allgemeinen &lt;i&gt;ideologischen &lt;/i&gt;Ebene.&lt;/b&gt;“ (fette Hv. d. Admin.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;pdf-Datei: &lt;span style=""&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/09/194050.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/09//194050.pdf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;. &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;5. &lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/allein-in-deutschland-der.html"&gt;Allein in Deutschland: Der strafprozessuale Kult um die „materielle Wahrheit“ – zulasten der Verfahrensrechte der Beschuldigten&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;S. 537: „&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;The German bourgeoisie was never strong enough to carry through a thoroughly liberalized criminal procedure.&lt;/span&gt;“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;S. 522: „Das deutsche Strafverfahren hat – nach Auffassung unserer Strafprozeßlehre – al­len anderen Verfahrenskonstruktionen, vor allem der angelsächsischen, voraus, daß es der Wahrheitsfindung dient. Darin, wird behauptet, liege der Vorteil speziell für den Beschuldigten, dem letztendlich mit der Wahrheit mehr gedient sei als mit for­malistischer Einhaltung seiner prozessualen Rechte.“ „Die Strafprozeß-Autoren verwickeln sich bei der Darstellung der Vor- und Nach­teile beider Verfahrenstypen freilich in offenkundige Widersprüche. So meint Henkel, der beredt vor der ‚entschiedenen Schlechterstellung’ des Beschuldigten im angelsächsischen Prozeß warnt: ‚Die im Parteiverfahren größere Gefahr unvoll­kommener Durchdringung des Sachverhalts, also mangelhafte Tataufklärung, wird sich &lt;span style=""&gt;vielfach&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;zugunsten des Beschuldigten – damit allerdings zu Lasten der Rechts­gemeinschaft – auswirken’“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;S. 523: „Angelsächsische Kritiker bezeichnen das deutsche Verfahren daher auch als ‚Inqui­sitionsprozeß’. Nicht ganz zu Unrecht, denn dem deutschen Strafprozeß ist es nie gänzlich gelungen, sich vom obrigkeitlichen Inquisitionsprozeß zu lösen“.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;S. 537: „&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;Today, the courts as well as criminal jurisprudence declare the assumption of a defendant’s innocence until proven guilty and the equal regard for prosecution and defence in court (both rights upheld by the European Human Rights Commission) both as beeing incompatible with ‘our procedural structure’ and thus invalid. Indeed sometimes all the rights of the defendant in court are declared incompatible with the establishment of the truth.”&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;pdf-Datei:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/09/194051.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/09//194051.pdf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;6.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;&lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/verrechtlichung-der-politischen.html"&gt;Verrechtlichung der politischen Repression - ein deutscher Alleingang&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4666521531729888752-3542837389687634815?l=die-deutschen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://die-deutschen.blogspot.com/feeds/3542837389687634815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3542837389687634815' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/3542837389687634815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/3542837389687634815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/berblick-schlsselstze_12.html' title='Überblick - Schlüsselsätze'/><author><name>Admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4666521531729888752.post-4414376274068427110</id><published>2007-09-12T22:59:00.000+01:00</published><updated>2007-09-15T14:23:40.883+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutscher Alleingang'/><title type='text'>Verrechtlichung der politischen Repression - ein deutscher Alleingang</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;„&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Das Spezifische [...] &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;"&gt;besteht darin, daß der [...]deutsche Staat, [...] &lt;i&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;von Rechts wegen&lt;/span&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;die Kompetenz beansprucht, &lt;i&gt;bestimmte politische Richtungen generell &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;politisch zu eliminieren, sie ein für allemal von der Bühne des Politi­schen zu verbannen. Die politische Repression hat hier die situativen, okkasionellen Momente zurückgedrängt, durch die sie in der Vergan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;genheit charakterisiert war; sie hat sich von den konkreten Umständen und Risiken konkreter veränderlicher Situationen abgelöst und ist, an­&lt;/span&gt;ders als in den überkommenen Notständen, Ausnahmezuständen und &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;polizeilichen Gefahrensituationen, von bestimmten Gefahren und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;deren politischer Bewertung weithin unabhängig. Die »freiheitliche &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;demokratische Grundordnung« legitimiert ihre Repressionen nicht an &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den Besonderheiten bestimmter &lt;i&gt;Situationen &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;Zustände, &lt;/i&gt;sondern auf einer allgemeinen &lt;i&gt;ideologischen &lt;/i&gt;Ebene.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;&lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/von-weimar-nach-bonnberlin-vom.html"&gt;(&lt;span style="letter-spacing: 0pt;"&gt;Friedhelm Hase, »Bonn« und »Weimar« Bemerkungen zu der Entwicklung vom »okkasionellen« zum »ideologischen« Staatsschutz, in: Ordnungsmacht? Über das Verhältnis von Legalität, Konsens und Herrschaft hrsg. von Dieter Deiseroth / Friedhelm Hase / Karl-Heinz Ladeur, EVA: Frankfurt am Main, 1981, 69 – 84, hier: 70; &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/von-weimar-nach-bonnberlin-vom.html"&gt;fette Hv. d. Admin.&lt;/a&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;&lt;a href="http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/von-weimar-nach-bonnberlin-vom.html"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0pt;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;„[…] kein Schwur der unter dem Banner des ‚Menschenbildes des Grundgesetzes’ das ökonomische System Verteidigenden ist wahrer als der ‚antifaschistische’. Das Abschwören an das erwiesenermaßen mit zu hohen Kosten verbundene – und daher auch in seinen drei letzten südeuropäischen Refugien liquidierte – ungesicherte Kooperieren mit den Machthabern eines sich verselbständigenden politischen Systems teilen sie mit den Bundesbrüdern im übrigen Europa. Das Einschwören auf die Verrechtlichungsstrategie ist ihr deutscher Alleingang, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;[…]. Die Methode der Beorderung einer sich dabei selbst immer neu überschlagenden und unterlaufenden Justiz zum Löschen demokratischer Brandherde kann nicht in Länder exportiert werden, die die deutsche Hochzeit von Recht und Politik nicht vollzogen haben und deshalb keine Justiztradition verwalten, für die ein politisch unerwünschter und daher in der politischen Beurteilung als ‚Mißbrauch’ erscheinender Gebrauch von Rechten auch rechtlich zum ‚Mißbrauch’ wird. Diese Länder bedürfen auch der Segnung mit den Folgen nicht. Um dies abschließend noch einmal anhand des Beispiels der sogenannten Berufsverbote klarzumachen: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;300 Fälle von ‚Berufsverbot’ in einem westeuropäischen Land&lt;/span&gt;, wo keine Bücher verbrannt worden sind, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;sind 300 Fälle von entweder rechtswidrigen oder gesetzlich gedeckten Maßnahmen, wobei die Rechtswidrigkeit erkannt und öffentlich kritisiert bzw. das nicht zementierte Gesetz rechtspolitisch angegriffen werden kann. 300 Fälle von ‚Berufsverbot’ in der Bundesrepublik sind Vollstreckung des höchsten Gebots der Verfassung einer ‚wehrhaften Demokratie’ in einem Land, wo ‚der Rechtsstaat verteidigt’ wird&lt;/span&gt;, wenn die politische Option einer Gesellschaftsfraktion sich unter Umgehung der Volksvertretung durch rechtswidrige Verrechtlichung in allgemein verbindliche öffentliche Gewalt umsetzt. Das läßt sich nur nachvollziehen in einem Land, wo zuvor mit jeder politischen Maßnahme ‚das Recht geschützt’ wurde und die dies tragende Ausdünnung des politischen Bewußtseins noch nicht überwunden ist. Das führt zu einer Selbstzensur – und betrifft daher über die 300 ‚Betroffenen’ hinaus alle –, an deren Einrichtung die Länder ohne eine moderne Geschichte der Bücherverbrennung nicht interessiert sind.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://delete129a.blogsport.de/dokumente/recht/staatliches-konsensmanagement-statt-free-speech/zum-staatstragenden-3/"&gt;(Helmut Ridder, Vom Wendekreis der Grundrechte, in: Leviathan 1977, 467 – 521, hier: 520 f.; fette Hv. d. Admin.&lt;/a&gt;&lt;a href="http://delete129a.blogsport.de/dokumente/recht/staatliches-konsensmanagement-statt-free-speech/zum-staatstragenden-3/"&gt;)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4666521531729888752-4414376274068427110?l=die-deutschen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://die-deutschen.blogspot.com/feeds/4414376274068427110/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=4414376274068427110' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/4414376274068427110'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/4414376274068427110'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/verrechtlichung-der-politischen.html' title='Verrechtlichung der politischen Repression - ein deutscher Alleingang'/><author><name>Admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4666521531729888752.post-2419399152039304341</id><published>2007-09-10T22:42:00.000+01:00</published><updated>2007-09-12T21:52:08.709+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutscher Notstand'/><title type='text'>Von Weimar nach Bonn/Berlin: Vom fallweise-exzeptionellen zum ideologisch-permanenten Notstand</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;aus:&lt;/span&gt; Ordnungsmacht? Über das Verhältnis von Legalität, Konsens und Herrschaft hrsg. von Dieter Deiseroth / Friedhelm Hase / Karl-Heinz Ladeur, EVA: Frankfurt am Main, 1981, 69 - 84.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Hervorhebungen entsprechen dem Orginal; die roten Ziffern geben das Originalseiten an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedhelm Hase&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Bonn« und »Weimar« Bemerkungen zu der Entwicklung vom »okkasionellen« zum »ideologischen« Staatsschutz  &lt;div class="Section1"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 65.15pt 0cm 0.0001pt 2.5pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;color:black;" &gt;I.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 12.25pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;color:black;" &gt;Daß »Bonn« nicht »Weimar« sei&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;, ist in den letzten fünfundzwanzig Jah­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;ren unzählige Male bekräftigt worden. Nicht daß die Aussage in ihrer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Allgemeinheit kontrovers gewesen wäre - das Gegenteil ist meines Wis­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;sens bisher nicht behauptet worden, sind doch die Unterschiede zwi­schen den durch die beiden Städtenamen markierten Verfassungsepo­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;chen sozusagen mit Händen zu greifen.&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; Seine Popularität verdankt der Slogan auch nicht den unbestreitbaren und eigentlich banalen Wahrhei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;ten, die in ihm ausgesprochen sind. Diese beruht vielmehr darauf, daß er eine Vielzahl von Mythen und Legenden transportiert, die allesamt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;auf die Abstützung des politischen und ideologischen Status quo in der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;color:black;" &gt;Bundesrepublik abzielen: es ist die (sich von Zweifeln indes nie ganz frei &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;machende) Gewißheit der &lt;i&gt;Stabilität &lt;/i&gt;dieses Status quo, die sich ihrer &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;selbst zu versichern sucht, wenn dessen Differenz zur &lt;i&gt;krisenhaften &lt;/i&gt;Si­tuation von Weimar beschworen wird. Mit dem selbstverständlichen Vertrauen, das in früheren bürgerlichen Staats- und Rechtsvorstellun&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;gen noch in die Stabilität und den Zusammenhalt, in die »spontan« wir­&lt;/span&gt;kenden Selbsterhaltungskräfte der bürgerlichen Gesellschaft gesetzt &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;war, hat diese Gewißheit jedoch nichts mehr gemein. Sie ist fixiert auf &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;die Aktivität der staatlichen Instanzen, von der sie, über das bisher in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den parlamentarischen Demokratien gekannte Maß hinaus, die Verein­heitlichung, Stabilisierung und Formierung &lt;i&gt;des Politischen &lt;/i&gt;erwartet.&lt;sup&gt;3 &lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;Vor allem zielt sie auf die Freisetzung und Legitimierung einer repressi­ven politischen Praxis des Staats, der in neuer Weise der kontrollierende &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Zugriff auf diejenigen »Bereiche« eröffnet wird, die unter dem Regime &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;der politischen Freiheitsrechte der Verfassung stehen. Diese waren&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;69&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 12.25pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section2"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.95pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;natürlich in keiner Phase in der Geschichte des bürgerlichen Staats &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;wirklich unantastbar. Das Spezifische und gegenüber »Weimar« Neue &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;color:black;" &gt;aber besteht darin, daß der westdeutsche Staat, zudem &lt;i&gt;von Rechts wegen, &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;die Kompetenz beansprucht, &lt;i&gt;bestimmte politische Richtungen generell &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;politisch zu eliminieren, sie ein für allemal von der Bühne des Politi­schen zu verbannen. Die politische Repression hat hier die situativen, okkasionellen Momente zurückgedrängt, durch die sie in der Vergan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;genheit charakterisiert war; sie hat sich von den konkreten Umständen und Risiken konkreter veränderlicher Situationen abgelöst und ist, an­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;ders als in den überkommenen Notständen, Ausnahmezuständen und &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;polizeilichen Gefahrensituationen, von bestimmten Gefahren und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;deren politischer Bewertung weithin unabhängig.&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt; Die »freiheitliche &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;demokratische Grundordnung« legitimiert ihre Repressionen nicht an &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den Besonderheiten bestimmter &lt;i&gt;Situationen &lt;/i&gt;und &lt;i&gt;Zustände, &lt;/i&gt;sondern auf einer allgemeinen &lt;i&gt;ideologischen &lt;/i&gt;Ebene.&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-right: 0.85pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;In dem hier in Rede stehenden Slogan ist dies als aus dem Scheitern von &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;»Weimar« zu ziehende (und in der Bundesrepublik gezogene) Lehre &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;ausgegeben. In ihm ist »Weimar« als die »schutzlos bedrohte«, die »in ihrem Abwehrkampf gegen ihre Feinde verfassungsrechtlich mangel­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;haft ausgerüstete [...] Demokratie« dargestellt.&lt;sup&gt;6&lt;/sup&gt; Vermochte diese &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;sich durch punktuellen Einsatz der staatlichen Machtmittel gegen sol­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;che Attacken noch zur Wehr zu setzen, die offen und mit gewaltsamen Mitteln den Umsturz anstrebten, so war sie ungeschützt den »sich hin­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;ter den Rechtsgarantien der Demokratie verschanzenden«&lt;sup&gt;7&lt;/sup&gt;, auf legale &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Taktiken gegründeten Angriffen ausgeliefert. Die repressive Praxis des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Staats und die ihr zu Gebote stehenden Machtmittel reichten nicht aus, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;solcher Gefahren Herr zu werden - in diesem Verständnis letzten Endes &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;deshalb, weil ihre Entwicklung durch die »politische Philosophie« der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Weimarer Reichsverfassung blockiert war, die vielfach als »relativi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;stisch«, einer verbindlichen werthaften Fundierung entbehrend, hinge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;color:black;" &gt;stellt wurde. Die Verfassung vom 11.8.1919 war »im Grundsatz &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;dafür, daß sich die politische Freiheit und die Maßgeblichkeit der Mehr­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;heit selbst um den Preis auslebe, daß die Demokratie darüber stürbe«&lt;sup&gt;8&lt;/sup&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Sie »stand auf dem selbstmörderischen Standpunkt der Prinzipientreue &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;um den Preis der Selbstaufgabe«.&lt;sup&gt;9&lt;/sup&gt; Mit den folgenden Thesen soll deut­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;lich gemacht werden, daß diese Vorstellung einer »aus Prinzipientreue &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;wehrlosen Demokratie« in bezug auf »Weimar« ganz unhaltbar ist - daß &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;sie auf einer verzerrten Wahrnehmung von Struktur und Praxis des &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;»Weimarer« Staats beruht, die dadurch zustande kommt, daß die Praxis&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;70&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;des gegenwärtigen Staats distanzlos vorausgesetzt und zum Maß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.9pt;color:black;" &gt;aller &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Dinge erhoben wird.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.7pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Der »Weimarer« Staat scheute keineswegs davor zurück, massiv in das Regime der politischen Freiheitsrechte zu intervenieren und &lt;i&gt;legales &lt;/i&gt;po­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;litisches Handeln seinem Kontroll- und Reglementierungs-Anspruch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;zu unterwerfen. Er war durchaus nicht »prinzipientreu«,»schwach« und &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;»wehrlos« in dem Sinne, daß seine militärischen, exkutivischen, justiziellen und legislativen Instanzen auf repressive Eingriffe in den »Be­&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;"&gt;reich« verzichtet hätten, der dem in den Grundrechten fixierten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Anspruch nach von staatlicher Ingerenz &lt;i&gt;frei&lt;/i&gt; zu sein hat. Es ist an dieser &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Stelle ganz unmöglich, die Maßnahmen und Notverordnungen nach &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Art. 48 RV auch nur aufzuzählen (geschweige denn genauer zu behan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;deln), die »zum Schutze der Republik«, zur »Bekämpfung politischer &lt;/span&gt;Ausschreitungen«, zur Verhängung des militärischen bzw. des zivilen &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;Ausnahmezustands etc., besonders häufig in den ersten Jahren und in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der Endphase der Republik, erlassen wurden und die Grundlage gravie­render Einschränkungen etwa der Presse-, Versammlungs- &lt;span style=""&gt;und&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;Vereini­gungsfreiheit bildeten.&lt;sup&gt;10&lt;/sup&gt; Mehrfach wurden Parteien und sonstige Orga­nisationen verboten.&lt;sup&gt;11&lt;/sup&gt; Das »Gesetz zum Schutz der Republik« aus dem &lt;/span&gt;Jahre 1922&lt;sup&gt;12&lt;/sup&gt; stellte unter anderem die Beteiligung an bzw. die Unter­&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;stützung von Organisationen unter Strafe, welche »die verfassungs­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;mäßig festgestellte republikanische Staatsform des Reichs oder eines &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Landes zu untergraben« suchen. Es pönalisierte die »öffentliche Be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;schimpfung der Republik« und ermöglichte das Verbot von Versamm­lungen, in denen zur Beseitigung der republikanischen Staatsform auf­gerufen wurde. Ferner gehören die Maßnahmen des Reichspräsidenten nach Art. 48 RV in diesen Kontext, denen 1923 die Landesregierungen &lt;/span&gt;in Sachsen und Thürigen und 1932 die preußische, von SPD und Zen­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;trum getragene Regierung zum Opfer fielen - allesamt massive und fol­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;genschwere Einbrüche der Exekutive in das System parlamentarisch-&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;demokratischer Legalität, nach deren Regeln diese Regierungen sich im &lt;/span&gt;Amt befanden. Schließlich ist hier auf die Praxis der politischen Straf­&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;justiz hinzuweisen, die beispielsweise legale Aktivitäten von Kommuni­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;sten unter den Hochverratsparagraphen des Strafgesetzbuchs subsu&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;"&gt;mierte.&lt;sup&gt;13&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.7pt 5.9pt 0.0001pt 0.25pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12.5pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Wirklich unterschieden sind »Bonn« und »Weimar« allerdings in den &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Strukturen der jeweils dominierenden repressiven Praxisformen des &lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;Staats und in der Art und Weise, in der sie sich darstellen und zu legiti­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;mieren suchen. Diese Unterschiede sind es auch, die dein populären&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;71&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="Section3"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 12.25pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="Section5"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Slogan den Schein von Plausibilität verleihen. Direkt an die krisenhaf­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;ten Bewegungen und Brüche der politischen Konjunkturen gekoppelt, &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;punktuell einsetzend und mehr für die Wirkung des Augenblicks be­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;rechnet, »im bunten Wechsel Verschärfung und Milderung«&lt;sup&gt;14&lt;/sup&gt; brin­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;gend, zerfallen die repressiven Aktionen des »Weimarer« Staats in eine &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Vielzahl einzelner und uneinheitlicher &lt;i&gt;Maßnahmen, &lt;/i&gt;die ihre Legitima­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;tion in den besonderen Gefahren konkreter &lt;i&gt;Situationen &lt;/i&gt;und Zustände, nicht allgemein im Ideologischen haben. Die Politik der Repression &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;kann sich nicht zu allgemeinen und konsistenten »Prinzipien« verdich­ten, so daß die einzelnen Aktionen keinen gemeinsamen ideologischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Nennen finden.&lt;sup&gt;15&lt;/sup&gt; Dieser »okkasionelle« Charakter der Repressionen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;des »Weimarer« Staats ist teilweise dadurch bedingt, daß sie weithin auf &lt;/span&gt;der Grundlage von »Notverordnungen« bzw. als »Maßnahmen« des &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Reichspräsidenten nach Art. 48 RV auftraten und sich damit auf eine Kompetenz berufen mußten, die in der Tradition der staatsrechtlichen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Institute des &lt;i&gt;Ausnahmezustands &lt;/i&gt;oder &lt;i&gt;Staatsnotrechts &lt;/i&gt;stand&lt;sup&gt;16&lt;/sup&gt; - eine &lt;/span&gt;Kompetenz, die bei aller Tendenz zur Entformalisierung der vordem &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;starren und ritualisierten Regeln&lt;sup&gt;17&lt;/sup&gt; doch an die Besonderheiten konkre­ter Situationen geknüpft war, deren prinzipielle Unterscheidbarkeit von dem »normalen« Zustand vorausgesetzt war. Der Rückgriff auf Art. 48 &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;RV setzte, obschon man es in der Praxis mit diesem Erfordernis nicht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;sonderlich genau nahm, »offiziell« eine »schwere Gefährdung der staat­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;lichen Existenz und der Verfassungsordnung im Inneren« voraus&lt;sup&gt;18&lt;/sup&gt;; auf &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;diese Norm gestützten Maßnahmen war als Ziel die »Wiederherstellung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der öffentlichen Sicherheit und Ordnung« vorgegeben, und sie blieben &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;auch dort, wo sie direkt als Mittel eines die Mechanismen des parlamen­&lt;/span&gt;tarischen Legalitätssystems konterkarierenden Krisenmanagements &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;eingesetzt wurden, ihrem notständisch-situativen Ursprung verhaftet.&lt;sup&gt;19 &lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Wesentlicher scheint mir zu sein, daß die verschiedenen repressiven &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Maßnahmen und Strategien in »Weimar« nicht in die Praxis eines »sta­&lt;/span&gt;bilen«, kontinuierlich ohne größere Krisen und gravierende Brüche &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;funktionierenden Staats integriert sind, der auf einer gesicherten, konsensual abgestützten ideologischen Grundlage auch seine repressiven &lt;/span&gt;Aktivitäten legitimieren und in allgemein anerkannten, dauerhaft zu &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;bewahrenden übergeordneten »Werten« und »Prinzipien« »verorten« kann. Das Gelingen der fundamentalen ideologischen und politischen &lt;/span&gt;Vereinheitlichungsprozesse, deren Inszenierung in der bürgerlichen Gesellschaft dem Staat zugewiesen ist, ist in Deutschland spätestens &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;nach dem Ende des Ersten Weltkriegs problematisch geworden. Am&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;72&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.6pt 0cm 0.0001pt 1.7pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;deutlichsten wird dies in dem »doppelstaatlichcn« Neben- und Gegen­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;einander von Legislative und Exekutive, das für lange Phasen der politi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;schen Geschichte von »Weimar« charakteristisch ist.&lt;sup&gt;20&lt;/sup&gt; Mit der um par&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;lamentarisch-pluralistische Mechanismen und Ideologien zentrierten Legislative und der diesen gegenüber - schon in der Verfassung, vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;allem aber in der Tendenz des realen politischen Prozesses - verselb­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;ständigten, sich auf eine nicht pluralistisch vermittelte bzw. antiplurali&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;stische Legitimität stützenden, präsidial dirigierten Exekutive sind in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;»Weimar« sozusagen zwei disparate&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Formen politischer Integration &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;color:black;" &gt;repräsentierende Staaten zusammengeschlossen&lt;sup&gt;21&lt;/sup&gt;, deren jeweilige &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;color:black;" &gt;Praxis nicht in einer stabilen hierarchischen Ordnung koordiniert &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;ist. Die »Zerrissenheit« der politischen und ideologischen Formation &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;von »Weimar« wird im Vergleich mit dem den Staat und die domi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;nierenden politischen Richtungen in der Gesellschaft umgreifenden, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;einigermaßen stabilen &lt;i&gt;»autoritären Pluralismus« &lt;/i&gt;besonders offensicht­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;color:black;" &gt;lich, der sich in den fünfziger Jahren &lt;span style=""&gt;in&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;der Bundesrepublik in der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;Fixierung auf eine relativ schwache Fundamentalopposition heraus­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;gebildet und ideologische Konsistenz gewonnen hat. In ihm findet auch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;der durch die Formel von der »freiheitlichen demokratischen Grund­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;ordnung« markierte »ideologische« Staats- oder »Verfassungsschutz« &lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;"&gt;seinen Halt, der die repressiven Praktiken des »Bonner« Staats &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;sozusagen überdeterminiert: über die - bald nach 1949 substanzhaft &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;aufgeladene, mit den vorherrschenden, die elementaren Strukturen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;"&gt;des Status quo überhöhenden politischen Ideologien&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;deren &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;»Werten« aufgefüllte - »freiheitliche demokratische Grundordnung« &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;rekurriert er auf eine allgemeine ideologische Ebene, auf der er grund­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;sätzliche und für alle verbindliche Abgrenzungen zwischen »legitimer« &lt;/span&gt;und »illegitimer«, zulässiger und unzulässiger Politik zu treffen bean­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;sprucht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 25.2pt 0cm 0.0001pt 1.1pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span  lang="EN-US" style="color:black;"&gt;II.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 13.3pt 6pt 0.0001pt 0cm; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Einen vergleichbaren konsistenten und eindeutigen ideologischen Kon­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;text, der die Vereinheitlichung der einzelnen Maßnahmen und ihre &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Abstützung in einem ideologischen Prinzip ermöglicht hätte, findet die repressive politische Praxis des »Weimarer« Staats hingegen nicht vor. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Ansätze eines Konzepts eines »ideologischen Staatsschutzes« sind in »Weimar« allerdings vorhanden; sie können sich jedoch unter den be-&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;73&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="Section6"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 11.9pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="Section8"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;sonderen Bedingungen dieser Verfassungsformation nicht vollständig &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;entfalten und prägen nicht die Praxis des Staats. Meine These lautet, daß solche Ansätze, die letztlich auf ein autoritäres, durch die pro­&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;phylaktische staatliche Ausgrenzung »nichtintegrierbarer« Kräfte &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;stabilisiertes &lt;i&gt;pluralistisches &lt;/i&gt;System abzielen, in den Konzeptionen &lt;/span&gt;der parlamentarisch-liberal orientierten staatsrechtlichen Ideologie &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;aufzufinden sind.&lt;sup&gt;22&lt;/sup&gt; Sichtbar werden sie speziell in der Art und Weise, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;wie hier in der Staatsrechtslehre Krise und Zerfall des »Weimarer« &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Parlamentarismus abgebildet und Mittel der Abhilfe ventiliert werden. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;In der von dieser Richtung propagierten »pluralistischen«, sich von &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;den Politikformen des »Obrigkeitsstaats« der Vergangenheit abgren­&lt;/span&gt;zenden Politikkonzeption ist notwendig die - in der realen Situation &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;von »Weimar« ja äußerst prekäre - Möglichkeit vorausgesetzt, die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Praxis des Staats auf die &lt;i&gt;Konsense &lt;/i&gt;und die freiwillige &lt;i&gt;kompromißhafte Einigung &lt;/i&gt;der gegenüber dem Staat relativ autonomen &lt;i&gt;gesellschaftlichen &lt;/i&gt;Kräfte und politischen Organisationen, zumal der großen, im Parlament &lt;/span&gt;zusammengeschlossenen Parteien zu stützen. Das »ganze parlamen­&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;tarische Verfahren mit seiner dialektisch-kontradiktorischen [...] &lt;/span&gt;Technik ist gerichtet auf die Erzielung eines Kompromisses«&lt;sup&gt;23&lt;/sup&gt; - das &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;in heterogene Kräfte zerfallende und einen einheitlichen Willen, einen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;»Gemeinschaftswillen« entbehrende Volk findet seine »Einheit« und den Ausgleich der gegensätzlichen Interessen in den von dem Parla­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;ment dominierten und geprägten Institutionen des Staats, die seine Herrschaft - also Demokratie - erst ermöglichen.&lt;sup&gt;24&lt;/sup&gt; Das Verhältnis &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;von Staat und »Gesellschaft« (den Individuen und den sozialen Organi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;sationen und Institutionen) ist mithin in der für die parlamentari­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;sche Ideologie charakteristischen Weise ideologisch derart strukturiert, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;daß der Staat als Mittel erscheint, mit dessen Hilfe sich die »spontane Homogenität« der sich und ihre Interessen als Zwecke des Staats set­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;zenden gesellschaftlichen Kräfte herstellen und reproduzieren kann.&lt;sup&gt;25 &lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Damit baut diese Ideologie auf das Funktionieren außerordentlich vor­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;aussetzungsreicher Prozesse &lt;i&gt;politisch-ideologischer Vereinheitlichung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;und Konsensbildung in der Gesellschaft, das erst die pluralistische Ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;mittlung der Praxis des Staats, ihre Synchronisation mit der freiwilligen &lt;/span&gt;Zustimmung der maßgeblichen politischen Fraktionen ermöglicht. &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Problematisch waren diese Voraussetzungen in »Weimar« schon des­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;halb, weil sich derartige pluralistische Mechanismen und Ideologien in &lt;/span&gt;der (»besonderen«) deutschen Tradition kaum hatten herausbilden &lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;können, in der die Durchsetzung und Befestigung der bürgerlichen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;74&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 1.8pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Ideologie auf spezifische Hindernisse gestoßen war: Der bürokratisch-&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;militärische »Obrigkeitsstaat« des 19. Jahrhunderts hatte seine Praxis &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;weniger auf spezifisch bürgerliche Ideologien und sozialintegrativc Po­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;color:black;" &gt;litikformen, in denen sich die »spontane Homogenität« der gesell­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;schaftlichen Kräfte herstellen kann, als auf &lt;i&gt;von ihm selbst &lt;/i&gt;kraft seiner &lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Autorität definierte und gegen seine »Feinde« verteidigte »hermeti­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;sche« Ordnungskonzepte gestützt, die sich an die Individuen richteten, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;deren Ein- und Unterordnung (nicht freiwillige Einigung) sie bean­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;spruchten. An der Formulierung dieser Ordnungen waren, grob gespro­chen, gesellschaftliche (d.h. nicht staatlich verfaßte) Instanzen und Pro­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;zesse nicht beteiligt, woran die besondere Stärke, zugleich aber auch die spezifische Rückständigkeit und die latente ideologische Krise des deut­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;schen Kaiserreichs ablesbar sind.&lt;sup&gt;26&lt;/sup&gt; Ohne diese Defizite jedenfalls, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;welche die deutsche Entwicklung nachhaltig geprägt haben, ist die &lt;/span&gt;Krise des »Weimarer« Parlamentarismus nicht zu verstehen, die nicht &lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;zuletzt durch ein weitverbreitetes Mißtrauen gegenüber dem par­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;lamentarischen System bedingt war, dem kaum zugetraut wurde, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;in seinen besonderen pluralistisch-integrativen Formen und damit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;auf der Grundlage der Kompromisse &lt;i&gt;gesellschaftlicher &lt;/i&gt;Organisatio­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;nen wie der Parteien einen &lt;i&gt;stabilen Staat &lt;/i&gt;und eine regierungsfähige Re­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;gierung hervorzubringen. All dies führte in »Weimar« nicht nur zum &lt;/span&gt;Vordringen eines mit den parlamentarischen Institutionen und Ideolo­&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;gien rivalisierenden exekutivisch-machtstaatlichen politischen Integra­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;tionssystems, sondern auch zu einer spezifischen Deformation der in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;die Defensive gedrängten parlamentarischen Ideologie: zu einer deutli­&lt;/span&gt;chen Tendenz, das Pluralismuskonzept aus einem auf die empirischen &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;politischen Verhältnisse bezogenen Struktur- und &lt;i&gt;Verfahrensmodell &lt;/i&gt;in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;eine für alle politisch agierenden Subjekte verbindliche »restriktive« po­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;litisch-weltanschauliche &lt;i&gt;Ethik &lt;/i&gt;umzumünzen, die ihre Sanktionsinstanz nicht so sehr in (ohne die Mittel rechtlicher Überhöhung, Verfestigung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;und Sanktionierung auskommenden) gesellschaftlichen Mechanis­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;men als vor allem im Staat sucht. Die Defizite und die Schwäche der auf &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;die Produktion »spontaner Homogenität« abzielenden Mechanismen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;und Ideologien haben zur Folge, daß die modellierende und abstützen­de Aktivität des Staat ideologisch freigesetzt wird. Ich möchte dies als &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die repressive oder autoritäre Umstülpung der pluralistischen Ideologie &lt;/span&gt;bezeichnen, die sich in »Weimar« mindestens andeutet und in der das &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Konzept des »ideologischen Staatsschutzes« vorformuliert ist.&lt;sup&gt;27 &lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Diese Umstülpung ist in der deutschen parlamentarisch-pluralistischen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;75&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="Section9"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 11.3pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section11"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Ideologie der zwanziger und frühen dreißiger Jahre insofern angelegt, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;als sie sich weniger an realen politischen Verfahrensweisen und empiri­schen politischen Prozessen als vielmehr an einem abstrakten &lt;i&gt;»relativi­stischen« &lt;/i&gt;philosophischen Konzept zu legitimieren sucht, das dazu ten­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;diert, Verhaltens- und Gesinnungsimperative an die politisch agieren­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;den Subjekte zu adressieren. Es geht ihr - Indiz ihrer Schwäche - nicht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;so sehr darum, die konkrete Nützlichkeit der parlamentarischen Institu­tionen und Methoden für die empirischen Individuen unter den konkre­ten politischen Bedingungen darzutun, sondern vor allem darum, deren überhistorische Notwendigkeit oder »Richtigkeit« »erkenntniskritisch« abzuleiten. Parlamentarisch-demokratische politische Formen und Ein­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;richtungen sind dann letztlich deshalb erforderlich, weil »der mensch­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;liche Geist« an dem Versuch gescheitert ist, »objektive«, »absolute« und »verbindliche« Werte aufzufinden. Er muß sich daher mit der Erkenntnis »relativer« Werte begnügen, die gleichberechtigt und gleichwertig nebeneinanderstehen. Darum ist auch die Frage der &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;»Richtigkeit« der Programmatik der verschiedenen Parteien nicht all­&lt;/span&gt;gemein verbindlich zu entscheiden. Daraus folgt wiederum, daß der &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;Staat allen Parteiungen gleichen Zugang zu seinen Institutionen &lt;/span&gt;ermöglichen muß - er muß parlamentarisch-pluralistischer Staat sein, &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;in dem die jeweilige (und veränderliche) Mehrheit der Bürger darüber befindet, welcher der Parteien die Direktionsbefugnisse zugewiesen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;werden.&lt;sup&gt;28&lt;/sup&gt; Aus diesem Ansatz formuliert diese Gruppe ihre Einwände &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;gegen alle nichtpluralistischen - »autokratischen«, »obrigkeitsstaatli­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;chen« etc. - Herrschaftsformen, die sich auf den - erkenntnistheoretisch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;gar nicht haltbaren - Vorrang &lt;i&gt;einer, &lt;/i&gt;sich in ihren weltanschaulich­ideologischen Konzepten als eindeutig und geschlossen darstellenden Richtung stützen müssen.&lt;sup&gt;29&lt;/sup&gt; Die repressive Tendenz, die dieser politi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;schen Ideologie immanent ist, die ihren Gegenstand entpolitisiert &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;und dessen praktisch-politische Problemstellungen umstandslos in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;abstrakte subjektzentrierte erkenntnistheoretische Fragen transpo­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;niert, ist hier unschwer zu erkennen: sie postuliert Tugenden wie Ein&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;ordnungs-, Kompromiß- und Verständigungsbereitschaft und läßt sich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;leicht gegen Minderheiten mobilisieren, die sich in die Konsense und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;Kompromisse der je dominierenden (und den Staat »besetzenden«) &lt;/span&gt;Parteiungen nicht einordnen oder zu diesen nicht zugelassen werden, &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;die deshalb aber in deren Wahrnehmung leicht als nicht integrierbar er­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;scheinen und als Parteien abgebildet werden können, die die »Richtig­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;keit« nur ihrer Überzeugungen gelten lassen wollen.&lt;sup&gt;30&lt;/sup&gt; Gleichzeitig legt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;76&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 3.6pt 0cm 0.0001pt 0.95pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;die »relativistische« Philosophie eine Betrachtungsweise nahe, in &lt;span style=""&gt;der&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;die Krisen und Friktionen der parlamentarisch-pluralistischen Mecha­&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;nismen und Ideologien nicht als Produkt komplexer, realhistorischer &lt;/span&gt;politischer Bedingungen - diese sind in ihren dürftigen Abstraktionen &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;gar nicht darstellbar -, sondern als Folge mangelnder Kompromiß- und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Integrationsbereitschaft eines Teils der Parteiungen erscheinen und da­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;mit letzten Endes aus dem &lt;i&gt;Willen &lt;/i&gt;der Subjekte erklärt werden. Diese unter den Geboten der Verständigung und des Kompromisses stehen­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;de Tendenz der »Subjektivierung« politischer Prozesse und Bedingun­&lt;/span&gt;gen drängt die »relativistische« Ideologie in Situationen der Krise der &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;parlamentarischen Institutionen dazu, entweder angesichts des nicht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;auf kompromißhafte Formen der Einigung gerichteten &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;"  lang="EN-US"&gt;»Willens«&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt; der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Parteiungen, wenn dieser ihr als übermächtig erscheint, zu resignieren - oder auf die politische Aktivität der staatlichen Instanzen und darauf zu bauen, daß die gestörte »spontane Homogenität« durch sie im Wege der Ausschaltung oder der zwangsweisen Anpassung der nicht kompromiß­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;bereiten Kräfte stabilisiert wird. In »Weimar« neigte die parlamentari­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;sche Ideologie zur Resignation. Hatte etwa Kelsen noch Mitte der zwan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;ziger Jahre den Parlamentarismus für die einzig mögliche politische &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Form gehalten, die sich sozusagen mit Naturnotwendigkeit durch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.65pt;color:black;" &gt;alle &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;politischen Schwankungen immer wieder durchsetzen muß&lt;sup&gt;31&lt;/sup&gt;, so kon­&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;statiert er 1932, die parlamentarische Demokratie tauge als »politische &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Form des sozialen Friedens« nicht für einen auf die entscheidende Nie­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;derwerfung des Gegners gerichteten Klassenkampf. Sie werde deshalb &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;von den Kräften auf der Rechten und der Linken verworfen, »die den &lt;/span&gt;Frieden und den Preis des Friedens &lt;i&gt;nicht wollen: &lt;/i&gt;das Kompromiß«.&lt;sup&gt;32 &lt;/sup&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Die&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Kritik, die nur auf den »Willen«, nicht auf die Bedingungen gerich­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;tet ist, sieht sich immer dazu gedrängt, Zuflucht bei einem Mittel zu &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;suchen: beim Zwang, der den kritisierten Willen beugen soll. Die Frage, »ob die Demokratie [!] sich nicht selbst verteidigen soll«, ist bei Kelsen &lt;/span&gt;indes (noch) verneint: sie dürfe sich nicht wehren, weil die Volksherr­&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;schaft nicht gegen »das« Volk bestehen bleiben könne.&lt;sup&gt;33&lt;/sup&gt; - Wenn gesagt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;wird, eine richtig gestellte Frage enthalte bereits die halbe Antwort, &lt;/span&gt;dann gilt auch das Umgekehrte: daß falsch gestellte Fragen wegen der &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;kontinuierlichen Wirkung der ihnen zugrunde liegenden Vorstellungen &lt;/span&gt;mit ziemlicher Sicherheit in die Irre führen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.85pt 11.3pt 0.0001pt 0cm; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12.25pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Bereits 1934 jedoch sind bei G. Radbruch die repressiven Implikationen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;des »relativistischen« Pluralismuskonzepts offen formuliert.&lt;sup&gt;31&lt;/sup&gt; Rad­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;bruch ist der Ansicht, der »Parteienstaat« habe den Parteien, die &lt;i&gt;er &lt;/i&gt;zu&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;77&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="Section12"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 7.3pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;maßgeblichen Faktoren des öffentlichen Lebens erhoben hat, nicht nur &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;politische Rechte verliehen, sondern ihnen auch Pflichten auferlegt - im Kern die Pflicht, die »pluralistische« Integration der heterogenen gesell­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;schaftlichen Gruppierungen und Parteiungen voranzutreiben und sie &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;vor allem nicht durch einseitige Orientierung an partialen Standpunk­&lt;/span&gt;ten und Interessen - Interessen zum Beispiel einzelner Berufsstände, &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;Klassen, religiöser Organisationen - zu sabotieren.&lt;sup&gt;35&lt;/sup&gt; War Radbruch &lt;/span&gt;in »Weimar« noch davon ausgegangen, daß der Staat diese »politi­&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;schen Pflichten« nicht rechtlich sanktioniert habe, sondern auf das »po­litische Pflichtgefühl« der Parteien vertraue&lt;sup&gt;36&lt;/sup&gt;, so fordert er 1934 - was &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;für den damaligen deutschen Staat ohne Bedeutung war, von um so &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;größerer aber für den zukünftigen (westdeutschen) werden sollte - den repressiven Einsatz der staatlichen Machtmittel gegen solche Parteien, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;die sich nicht in das pluralistische Integrationskonzept einordnen. Hatte &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;die »relativistische« politische Philosophie sich zunächst darum be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;müht, aus der Nichterweislichkeit der Wahrheit der verschiedenen poli­&lt;/span&gt;tischen und sozialen Überzeugungen und ihrer darin begründeten &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Gleichwertigkeit die Notwendigkeit des demokratischen Staats zu de­duzieren - »der Relativismus fordert einen demokratischen Staat« -, so &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;formuliert sie jetzt auch umgekehrt: »Die Demokratie ihrerseits setzt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;den Relativismus voraus.«&lt;sup&gt;37&lt;/sup&gt; Sie schickt sich nunmehr an, nach Instan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;zen und Mechanismen zu suchen, die die Durchsetzung der »relativi&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;stisch-pluralistischen« Ideologie in der gesellschaftlich-politischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Öffentlichkeit zwangsweise garantieren sollen. Denn »der Relativis­mus« kann, so Radbruch, jede Meinung dulden, außer derjenigen, die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;sich selbst für »absolut« hält.&lt;sup&gt;38&lt;/sup&gt; So rasch und vermittlungslos, wie die »relativistische« Philosophie das Feld des Politischen verließ, um die Konturen der in ihm vorfindlichen Probleme und Konflikte in ihrem diffusen Zweifel an der Erkennbarkeit der Wahrheit gedanklich aufzu­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;lösen, so rasch und vermittlungslos kehrt sie in dieses zurück, ausge­&lt;/span&gt;stattet nunmehr mit der Macht des Staats, die sie gegen jene wendet, &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die sich ihren Imperativen der Kompromiß- und Verständigungsbereit­&lt;/span&gt;schaft widersetzen - nicht also gegen diejenigen, die die durch das &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;System parlamentarischer &lt;i&gt;Legalität &lt;/i&gt;fixierten politischen Verfahrens­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;prinzipien praktisch negieren, sondern gegen die Feinde ihrer &lt;i&gt;Ideologie. &lt;/i&gt;Der Staat, so Radbruch, »wird jede Meinung zulassen, die bereit ist, mit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;den anderen Meinungen in den ideologischen Kampf einzutreten. [...] &lt;/span&gt;Aber wenn eine Meinung absolut gültig zu sein behauptet und aus &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;diesem Motiv sich berechtigt glaubt, die Macht ohne Rücksicht auf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;78&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Section14"&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 2.3pt 0cm 0.0001pt 0.95pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;color:black;" &gt;die Mehrheit zu ergreifen oder zu behalten, dann muß man sie mit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;color:black;" &gt;ihren eigenen Mitteln bekämpfen, nicht allein mit der Idee und der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;Diskussion, sondern mit der Macht des Staates. &lt;i&gt;Relativismus ist die &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:9;color:black;"  &gt;allgemeine Toleranz &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:9;color:black;"  &gt;- &lt;i&gt;nur nicht Toleranz gegenüber der Intoleranz«&lt;/i&gt;.&lt;sup&gt;39 &lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Es war vor allem dieses ideologische Konzept, dem nach 1945 die Auf­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;gabe zufiel, die repressive politische Praxis des Staats zu legitimieren. &lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;Dazu war es deshalb besonders geeignet, weil es die Möglichkeit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;eröffnete, den &lt;i&gt;Bruch &lt;/i&gt;mit der Vergangenheit des (diktatorischen) faschi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;stischen wie des (»schwachen demokratischen«) »Weimarer« Staats &lt;/span&gt;hervorzuheben, zugleich aber an die politisch repressiven Traditionen &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;antidemokratischer deutscher Staatlichkeit anzuknüpfen. Die Repres­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;sion von heute als Lehre aus der gestern praktizierten, der »ideologi­&lt;/span&gt;sche« Staatsschutz als Lehre aus dem Scheitern &lt;span style=""&gt;des &lt;/span&gt;»okkasionellen« -&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt; darauf läuft dieses Konzept letzten Endes hinaus, das sich nach 1949 &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;bald zur Ideologie&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;der »streitbaren Demokratie«&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;fortentwickelte, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;nachdem der Bruch mit dem Faschismus sich von dem konkreten histo­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;rischen Erfahrungszusammenhang abgelöst und zu einer verallge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;meinernden Negation&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;von »Totalitarismus« schlechthin&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;verfestigt &lt;/span&gt;hatte, nachdem zur selben Zeit die antifaschistischen politischen Ten­&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;denzen &lt;span style=""&gt;in&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;der Gesellschaft in der Definition der Ziele und Gehalte &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;dieses Bruchs von dem sich rasch stabilisierenden neuen Staat ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;drängt worden waren. Seitdem beruft sich dieser darauf, daß »Bonn« &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;nicht »Weimar« sei.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 2.3pt 0cm 0.0001pt 0.95pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 2.3pt 0cm 0.0001pt 0.95pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;(vollständiger Text als pdf-Datei:&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 2.3pt 0cm 0.0001pt 0.95pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/09/194050.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/09//194050.pdf&lt;/a&gt;)  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 38.3pt 0cm 0.0001pt 0.35pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Anmerkungen&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 15.25pt; text-align: justify; line-height: 7.55pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:9;color:black;"  lang="EN-US" &gt;1 &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:9;color:black;"  &gt;Grundlegend dazu F. R. Allemann, &lt;st1:city st="on"&gt;&lt;i&gt;Bonn&lt;/i&gt;&lt;/st1:city&gt;&lt;i&gt; ist nicht &lt;st1:city st="on"&gt;Weimar&lt;/st1:city&gt;, &lt;/i&gt;Köln und &lt;st1:state st="on"&gt;&lt;st1:place st="on"&gt;Berlin&lt;/st1:place&gt;&lt;/st1:state&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:9;color:black;"  &gt;1956.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 1.9pt; text-align: justify; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:9;color:black;"  &gt;2 In der jüngsten Zeit beginnt diese Gewißheit offenbar brüchig zu werden. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:9;color:black;"  &gt;Deutlich wird dies z.B., wenn M. Stürmer in einem Bericht über ein im Haus &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:9;color:black;"  &gt;der Thyssen-Stiftung in Köln durchgeführtes, dem Verfall der Weimarer Re­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:9;color:black;"  &gt;publik gewidmetes Kolloquium nicht nur über »Weimar« nachdenkt, son­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:9;color:black;"  &gt;dern auch über den »Ernstfall der &lt;i&gt;zweiten &lt;/i&gt;Republik« spekuliert und, eine Be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:9;color:black;"  &gt;merkung H&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.65pt;font-size:9;color:black;"  lang="EN-US" &gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:9;color:black;"  lang="EN-US" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:9;color:black;"  &gt;Lübbes aufgreifend, die strategische Überlegenheit des Den­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:9;color:black;"  &gt;kens »vom Ernstfall her« hervorhebt. Dieses Denken werde »zunehmend un­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:9;color:black;"  &gt;bequem für eine Mitte, die sich als wohlmeinende definiert«, zwinge aber &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:9;color:black;"  &gt;letztlich auch den, der es nicht wolle, unter seine Logik, M. Stürmer, »Demo­kratie im Schatten des Ernstfalls«, in: &lt;i&gt;FAZ &lt;/i&gt;vom 29.6.1979. W. Leisner hat un­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:9;color:black;"  &gt;längst die geläufige Vorstellung von der Überlegenheit des Bonner Grundge-&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section15"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 6.7pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;79&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="Section16"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section17"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.35pt; text-align: justify; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:9;color:black;"  &gt;setzes gegenüber der Weimarer Reichsverfassung global in Zweifel gezogen: &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:9;color:black;"  &gt;Ein »Güte-« oder »Bewährungsurteil« über das Grundgesetz lasse sich, ins­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:9;color:black;"  &gt;besondere im Vergleich zur Weimarer Verfassung, deshalb nicht fallen, weil &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:9;color:black;"  &gt;für das Grundgesetz »die eigentliche Belastungsprobe« noch ausstehe. Eine &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:9;color:black;"  &gt;wirkliche Verfassungskrise sei in der Bundesrepublik bisher noch nicht ein­&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:9;color:black;"  &gt;getreten. Jedenfalls dürfen, so Leisner im Hinblick auf mögliche künftige &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Krisen, »das reale politische Gewicht« und »die politischen Stabilisierungs-&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;wirkungen der neuen Institutionen« des Grundgesetzes, die »das Verfas­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;sungsleben &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.7pt;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt; zu entpolitisieren« versuchen, nicht überschätzt werden, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;W. Leisner,»Flexibilität als Bewährungsprobe?«, in: &lt;i&gt;BayVBL, &lt;/i&gt;1979,S. 518 ff, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;insbes. S. 519. - Es dürfte sich hier um erste Artikulationen einer neuen, die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Möglichkeit oder auch Wahrscheinlichkeit massiver Krisenerscheinungen in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Rechnung stellenden ideologischen und politischen Richtung handeln, die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;in Konkurrenz zu der wesentlich harmonisierenden autoritär-pluralistischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Stabilitätsideologie zu treten beginnt, die das Verfassungssystem der Bun­&lt;/span&gt;desrepublik unangefochten zu dominieren schien.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;3&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Vgl. dazu allgemein auch K.-H. Ladeur, »Verfassungsgerichtsbarkeit und die »grundlegende Konvention« der bürgerlichen Gesellschaft - Vorüberlegun&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;gen zu einer Theorie des Verfassungsrechts«, in: F. Hase, K.-H. Ladeur, &lt;i&gt;Ver&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;fassungsgerichtsbarkeit und politisches System, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Frankfurt - New York 1980, S. 189 ff., hier S. 251 ff. - Es scheint mir im übrigen eine der wesentlichsten Funktionen des hier behandelten Slogans zu sein, daß er eine Betrachtungs&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;weise nahelegt, in der der Verlauf der Geschichte ebenso wie der politischer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;und ideologischer Prozesse aus der Pespektive des gegenwärtigen Staats &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;und seiner Praxis wahrgenommen werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;4&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Die Wirkung notständischer Maßnahmen ist auf die Dauer der Notstandssit&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;uation berechnet. Weil das Konzept der »freiheitlichen demokratischen Grundordnung« - vgl. vor allem Art.18, 9 Abs. 2 und 21 Abs. 2 GG - die Re­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;pression vom konkret-situativen politischen Kontext abkoppelt, konnte sich &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;die Vorstellung befestigen, den auf dieses gestützten Maßnahmen komme &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;eine prinzipiell unbefristete Wirkung zu.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;5&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;In diesem Zusammenhang sei daraufhingewiesen, daß Fromont in der Aus&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sprache über  Verfassungstreue und Schutz der Verfassung« auf der Jahres&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;tagung 1978 der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer bemerkt hat: &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;»Frankreich ist hauptsächlich ein Nationalstaat, d.h. es ist kein Staat, der aus&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;schließlich oder hauptsächlich auf einer Ideologie aufgebaut wird, wie es &lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;"&gt;m.E. die Bundesrepublik ist.«, &lt;i&gt;VVDStRL &lt;/i&gt;Band 37, Berlin und New York 1979, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;S. 155 f. Vgl. ferner auch H&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Ridder, »Das Menschenbild des Grundgesetzes«. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Zur Staatsreligion der Bundesrepublik Deutschland, in &lt;i&gt;DuR&lt;/i&gt;, 1979,S. 123 ff. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Allerdings fordert die »freiheitliche demokratische Grundordnung« nicht die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Affirmation bestimmter konkreter, inhaltlich definierter ideologischer Posi&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;tionen; sie zielt vielmehr auf die Absicherung eines globaleren ideologischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Hegemonialkonzepts, indem sie die Gräben zwischen den verschiedenen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;»pluralen« Störungen der vorherrschenden Ideologie und minoritären oppo&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sitionellen Richtungen vertieft, Prozesse politischer Ab- und Ausgrenzung provoziert und, vermittelt über die Aktivität staatlicher Instanzen, die Statu&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;ierung rechtsverbindlicher Grenzmarken ermöglicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;80&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;6&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;F. K. Fromme, &lt;i&gt;Von der Weimarer Verfassung zum Bonner Grundgesetz. Die ver­&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;- &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;fassungspolitischen Folgerungen des parlamentarischen Rates aus Weimarer &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Republik und nationalsozialistischer Diktatur, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;2. Aufl., Tübingen 1962, S. 12. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. auch die Ausführungen des Bundesverfassungsgerichts in &lt;i&gt;BVerfGE &lt;/i&gt;5, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;S. 85 ff., insbes. S. 138.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;7&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;F. K. Fromme, a.a.O., S. 165. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;8&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;H. Jahrreiß, »Demokratie. Selbstbewußtheit - Selbstgefährdung - Selbst&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;schutz«, in: &lt;i&gt;Festschr.f. R. Thoma, &lt;/i&gt;Tübingen 1950, S. 89.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;9&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;F. K. Fromme, a.a.O., S. 117. Dort heißt es allerdings, daß »die Politik« in &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;»Weimar« »notgedrungen in Einzelaktionen« von diesem Standpunkt ab&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;­&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;"&gt;wich.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;10&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Einen knappen Überblick gibt F. K. Fromme, a.a.O., S. 165&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;ff. Vgl. ferner &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;F.-C. Schroeder, &lt;i&gt;Der Schutz von Staat und Verfassung im Strafrecht, &lt;/i&gt;München 1970, S. 109 ff.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;                                     &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;11&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;F. K. Fromme, a.a.O., S. 166, 168 f.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;12&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;RGBl &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;"  lang="EN-US"&gt;I, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;S. 585. Vgl. allgemein zum Republikschutzgesetz und der auf dieses gestützten Praxis G. Jasper, &lt;i&gt;Der Schutz der Republik. Studien zur staatlichen Sicherung der Demokratie in der Weimarer Republik, 1922-1930, &lt;/i&gt;Tübingen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;1963; ferner F.-C. Schroeder, a.a.O., S. 119 ff.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;13&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. F.-C. Schroeder, a.a.O., S. 116 ff. m.w.N.; H. u. E. Hannover, &lt;i&gt;Politische Justiz 1918-1933&lt;/i&gt;&lt;span style=""&gt;,&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;1. Aufl., Frankfurt a. M. u. Hamburg 1966, insbes. S. 228 ff., &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;238 ff.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.95pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;14&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;F. K. Fromme, a.a.O., S. 169. Dort (S. 168f.) wird u.a. daraufhingewiesen, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;daß SA und SS durch Verordnung des Reichspräsidenten vom 13. April 1932 verboten wurden, das Verbot jedoch schon am 14. Juni desselben Jahres wie&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;der aufgehoben wurde. - Der Eindruck des Schwankens zwischen Verschär&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;fung und Milderung, den die politische Repression in »Weimar« bietet, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;kommt nicht zuletzt durch die zahlreichen Amnestiegesetze zustande, die in &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;der Weimarer Republik verabschiedet wurden, vgl. dazu F.-C. Schroeder, a.a.O., S. 112 f. Amnestie und Ausnahmezustand (Kriegs- und Sonderge&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;richte, Strafverschärfungen, Suspension von Grundrechten etc.) sind sozu&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;sagen die Extreme, zwischen denen in »Weimar« die Bewegung stattfindet.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.95pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;15&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Darin liegt m.E. der reale Bezugspunkt des hier behandelten Slogans, der die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sen spezifischen Charakter der repressiven politischen Praxis des »Weima&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;rer« Staats aber nur verzerrt abbildet und zu einer irreführenden Vorstellung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;verallgemeinert.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;16&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. dazu H. Kreutzer, »Der Ausnahmezustand im deutschen Verfassungs&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;recht«, in: E. Fraenkel (Hrsg.),&lt;i&gt;Der Staatsnotstand, &lt;/i&gt;Berlin 1965, S. 9 ff., insbes. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;S. 23 ff.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.95pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;17&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Maßnahmen nach Art. 48 RV setzten keinen besonderen formalisierten Akt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;voraus, während nach dem preußischen Gesetz aus dem Jahre 1851 der »gro­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;ße Belagerungszustand« »bei Trommelschlag und Trompetenschall« verkün­&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;det werden mußte. Daher war nach Art. 48 RV »die Ausnahmegewalt des &lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;Reichspräsidenten jeden Tag latent vorhanden«, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;H.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kreutzer, a.a.O., S. 27, 14.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.95pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;18&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;H. Kreutzer, a.a.O., S. 26.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;19&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;F. K. Fromme meint daher, man habe gegen die Tauglichkeit des Art. 48 RV als »Abwehrmittel der Weimarer Demokratie« einwenden können,»daß Art.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="Section18"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 12.25pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;81&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Section20"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 10.1pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:8;color:black;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 10.1pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 10.1pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:8;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;48 wohl zu Maßnahmen zur&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wiederherstellung von Ordnung und Sicherheit &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;dienen sollte, aber nicht für in bestimmter Richtung wirkende Beschneidung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;politischer Rechte gebraucht werden dürfe«, a.a.O., S. 167. Die Referenz­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;ebene dieses Einwands ist, unschwer zu erkennen, von der Praxis der »streit­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;baren Demokratie« des »Bonner« Staats bestimmt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 10.1pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;20&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. dazu F. Hase, »Richterliches Prüfungsrecht und Staatsgerichtsbarkeit. Zu den Auseinandersetzungen über Formen einer justiziellen Kontrolle der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;parlamentarischen Gesetzgebung in Weimar«, in: F. Hase, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;K.-H.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Ladeur, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;Verfassungsgerichtsbarkeit und politisches System, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a.a.O., S. 103 ff., insbes. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;S. 104 ff., 126 ff.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;21&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Man könnte vielleicht (und sicher etwas unscharf) sagen, daß der Reichsprä&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sident in der wesentlich parlamentarisch orientierten Reichsverfassung in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;einer widersprüchlichen Weise Traditionen der konstitutionellen Monar&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;chie, des bürokratisch-militärischen »Obrigkeitsstaats« der Vergangenheit &lt;i&gt;repräsentiert: &lt;/i&gt;Nicht nur wegen der weitreichenden rechtlichen Kompeten&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;zen, die ihm auch gegenüber dem Parlament eingeräumt wurden, sondern vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;allem wegen seiner politisch-ideologischen Stellung als &lt;i&gt;Gegengewicht &lt;/i&gt;zu den &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;parlamentarisch-pluralistischen Mechanismen und Kräften, die ihm weithin &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;schon bei Verabschiedung der Verfassung zugewiesen wurde. Aufschluß&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;reich ist insoweit, daß der Abgeordnete Kahl (DVP) im Verfassungsausschuß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;ausführte: »Es bestehen zweifellos starke Verbindungslinien zwischen dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;bisherigen Reich und dem neu&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 2.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;...&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; zu schaffenden. . . in den Befugnissen des Reichspräsidenten . . .«(zit. n. F. K. Fromme, a.a.O., S. 27). Die Stellung des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Reichspräsidenten ist denn auch vielfach mit der des Kaisers nach der alten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Reichsverfassung verglichen worden, vgl. nur T. Eschenburg, &lt;i&gt;Die improvisier­&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;te &lt;span style=""&gt;Demokratie der Weimarer Republik, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Laupheim o. J., S. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.8pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;41;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; F. K. Fromme &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;merkt in diesem Zusammenhang an, daß der Weimarer Reichsverfassung&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;»eine einheitliche und unwiderstehliche Staats- und Staatsformidee« gefehlt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;habe, a.a.O., S. 27.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 10.1pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;22&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Um jedem Mißverständnis vorzubeugen: Die im folgenden zu behandeln&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;den Autoren haben m. E. konzeptionelle Vorarbeit geleistet. Es geht mir kei&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;neswegs darum, ihnen die alleinige Verantwortung für die Entstehung des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Konzepts der »streitbaren Demokratie« und die mit diesem verknüpfte staat&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;liche Praxis anzulasten.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 10.1pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;23&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;H. &lt;i&gt;Kelsen, Demokratie. Verhandlungen des 5. Deutschen Soziologentages vom &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;26. - 29. September 1926 in Wien, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Tübingen 1927, S. 37 ff., jetzt in (und zitiert aus): H. Kelsen, &lt;i&gt;Demokratie und Sozialismus, &lt;/i&gt;Wien 1967, S. 11 ff., hier S. 35.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 10.1pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;24&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;H. Kelsen, &lt;i&gt;Vom Wesen und Wert der Demokratie, &lt;/i&gt;Tübingen 1920, S. 26 ff. Vgl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;auch G. Anschütz, &lt;i&gt;Drei Leitgedanken der Weimarer Reichsverfassung (Rede &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;bei der Jahresfeier der Universität Heidelberg vom 22.11.1922), Tübingen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;1923, S. 30 f. R. Thoma, »Das Reich als Demokratie«, in: G. Anschütz, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;R. Thoma (Hrsg.), &lt;i&gt;Handbuch des Deutschen Staatsrechts, &lt;/i&gt;1. Band, S. 186 ff., &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;hier S. 189 f.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 10.1pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;25&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. hierzu G. Bataille, &lt;i&gt;Die psychologische Struktur des Faschismus, &lt;/i&gt;München &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;1978, S. 12 f.: »In der Demokratie bezieht der Staat seine Macht vor allem aus &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;der spontanen Homogenität, die er lediglich fixiert und zur Regel macht.«&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;26&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Vgl. zu letzterem Aspekt auch K.-H. Ladeur, »Verfassungsgerichtsbarkeit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;82&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;und die grundlegende Konvention der bürgerlichen Gesellschaft. Vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Überlegungen zu einer Theorie des Verfassungsrechts«. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;in:&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; F&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;. H&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;ase &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;K. H. Ladeur, a.a.O., S. 189 ff., hier S. 205.&lt;/span&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;27&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Es sei hier nur darauf hingewiesen, daß eine derartige Umstülpung auch das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;derzeit in der Bundesrepublik (jedenfalls in der administrativen Praxis) vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;herrschende Verständnis von »Wissenschaftspluralismus« bestimmt: dieses &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;ist wesentlich repressiv orientiert und zielt gerade auf &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Verhinderung des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Diskurses, den es programmatisch zu postulieren vorgibt, vgl. dazu M. v. Brentano, »Wissenschaftspluralismus. Zur Funktion, Genese und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.85pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kritik &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;eines Kampfbegriffs«, in: &lt;i&gt;Das Argument, &lt;/i&gt;Nr. 66, 1971. S. 476 ff&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.9pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;.;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;U.K.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Preuß, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;»Zum Problem des Wissenschaftspluralismus«, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;in:&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; ders.,&lt;i&gt; Legalität und Plura&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;lismus, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Frankfurt a. M. 1973, S. 117 ff.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;28&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;H&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.75pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kelsen, »Verteidigung der Demokratie«, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;in:&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; &lt;i&gt;Blätter der Staatspartei, &lt;/i&gt;April &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;1932, S. 90 ff., jetzt in (und zitiert aus): H&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.65pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kelsen, &lt;i&gt;Demokratie und Sozialis&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;mus, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a.a.O., S. 60 ff., hier S. 67.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.6pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;29&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Auch G. Radbruch ist der Meinung, daß »der Relativismus&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;«&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; von dem »demokratischen Gedanken vorausgesetzte Weltanschauung« &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.95pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sei:&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Auf&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;fassung, »daß es eine beweisbare und unwiderlegbare Richtigkeit im Berei&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;che der politischen Grundanschauungen nicht gibt - nur unter dieser Voraus&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;s&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;etzung kann ja jeder politischen Überzeugung, die eine Mehrheit für sich zu gewinnen vermochte, das gleiche Recht zugestanden werden, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Herrschaft &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;im Staate zu übernehmen«, »Die politischen Parteien im System des deut&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sehen Verfassungsrechts«, in: G. Anschütz, R. Thoma &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;(H&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;rsg.) &lt;i&gt;Handbuch des &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;Deutschen Staatsrechts, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;1. Band, a.a.O., S. 285 ff&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;., &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;hier S. 289.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;30&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;G. Radbruch unterscheidet schon in »Weimar« zwischen »echten« und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;»unechten« Parteien, das heißt zwischen solchen, die sich bloß am »Interesse &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;eines Volksbruchteils«, einer »Gruppe im Volke« und jenen, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sich&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; am &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;»Wohle der Gesamtheit«, am »Wohl des ganzen Volkes« orientieren, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a.a.O&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;S. 294. Hier macht sich bereits eine deutliche Tendenz bemerkbar, minoritä&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;re Parteien, die nicht imstande sind, hegemoniale Funktionen zu überneh&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;men - sich am »Ganzen« zu orientieren -, als Parteien zu negieren.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.65pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;31&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;H. Kelsen, »Demokratie«, a.a.O., S. 38.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.65pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.6pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;32&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;H&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kelsen,»Verteidigung der Demokratie«, a.a.O., S. 64 &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;(H&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;ervorhebung von &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;mir, F. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;H.).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.6pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.95pt; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;33&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;Ebd.,S.68. Es wäre lohnend, die Begriffe genauer zu untersuchen mit denen die »relativistische« Ideologie die Krise der Weimarer Republik zu bestim­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.5pt;"&gt;men versucht: Aus der politischen Formbestimmung »Demokratie« wird &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;sogleich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;»&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;die Demokratie« als ein Subjekt, das, wenn es nur &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.1pt;"&gt;will,&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt; handeln und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;"&gt;sich verteidigen kann - es ist natürlich der Staat, der in ihrer Vorstellung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;unterderhand die Position der»Demokratie« eingenommen hat. Aus den &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.15pt;"&gt;die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;"&gt;parlamentarisch-demokratische Verfassungsstruktur bedrohenden Prozes&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;"&gt;sen und Potenzen wird »das Volk«, womit nicht nur &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.25pt;"&gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;"&gt; antiparlamentari&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;schen Aktivitäten staatlicher, besonders zentraler exekutivischer Apparate unterschlagen, sondern auch die Frontstellungen im gesellschaftlichen Be&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;- &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;reich global verdrängt werden. Der Realitätsgehalt dieser Kategorien &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.8pt;"&gt;ist&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt; sicht&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;lich gering. Aufschlußreich sind sie dennoch für das völlige Desaster und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.05pt;"&gt;die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;Hilflosigkeit der »relativistischen« Ideologie in der Endphase der&lt;i&gt; &lt;/i&gt;Weimarer&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right; color: rgb(255, 0, 0);" class="Section21"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 11.9pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;  &lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;83&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div class="Section22"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Republik. Sie reflektieren die Situation einer Ideologie, die wesentlich, von &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;vornherein und so weitgehend Staatsideologie ist, daß sie ihre abstrakte Staatsfixierung auch in einer Situation nicht zu überwinden vermag, in der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;die von ihr vorausgesetzten, affrmierten und »angerufenen« - parlamentarisch-pluralistischen - politischen und staatlichen Praxisformen schon nahe­zu vollständig zersetzt sind. Dieser Ideologie bleibt nur eines: die Resigna­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;tion.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;34&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;G. Radbruch,»Der Relativismus in der Rechtsphilosophie«, Vortrag in Lyon, veröffentlicht in den &lt;i&gt;Archives de Philosophie du Droit, &lt;/i&gt;Nrn. 1/2, 1934, jetzt in&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(und zitiert aus): ders., &lt;i&gt;Der Mensch im Recht, &lt;/i&gt;S. 80 ff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.65pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;35&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. o. Fn. 29, 30.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;36&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;»Die politischen Parteien im System des deutschen Verfassungsrechts«, in:&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a.a.O., S. 294.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;37&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;G. Radbruch, »Der Relativismus in der Rechtsphilosophie«, a.a.O., S. 85. Hinter dieser unscheinbaren Umkehrung verbirgt sich die entscheidende &lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Wende der deutschen Pluralismuskonzeption, die hier als »repressive Um­&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;stülpung« bezeichnet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;38&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;»Der Relativismus in der Rechtsphilosophie«, a.a.O., S. 86.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;39&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:9;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ebd. Die Problematik dieser Option resultiert aus ihrer Allgemeinheit: sie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:9;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; macht sich keine weiteren Gedanken darüber, welche Instanz in welchem &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:9;color:black;"  &gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;" &gt;Verfahren - Prognosen sind hier aber jedenfalls erforderlich - feststellen soll, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:9;color:black;"  &gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;welche Meinung sich für »absolut gültig« hält und »intolerant« gegenüber&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:9;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;anderen ist.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4666521531729888752-2419399152039304341?l=die-deutschen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://die-deutschen.blogspot.com/feeds/2419399152039304341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=2419399152039304341' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/2419399152039304341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/2419399152039304341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/von-weimar-nach-bonnberlin-vom.html' title='Von Weimar nach Bonn/Berlin: Vom fallweise-exzeptionellen zum ideologisch-permanenten Notstand'/><author><name>Admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4666521531729888752.post-7147432470754076577</id><published>2007-09-10T22:37:00.000+01:00</published><updated>2007-09-20T20:48:07.097+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutscher Strafprozeß'/><title type='text'>Allein in Deutschland: Der strafprozessuale Kult um die „materielle Wahrheit“ – zulasten der Verfahrensrechte der Beschuldigten</title><content type='html'>&lt;div style="color: rgb(255, 0, 0);" class="Section1"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;522&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Ingo Müller&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:11;color:black;"  &gt;Der Wert der „materiellen Wahrheit“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 11.5pt; text-align: justify; line-height: 11.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 11.5pt; text-align: justify; line-height: 11.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;Das deutsche Strafverfahren hat – nach Auffassung unserer Strafprozeßlehre – al­len anderen Verfahrenskonstruktionen, vor allem der angelsächsischen, voraus, daß es der Wahrheitsfindung dient. Darin, wird behauptet, liege der Vorteil speziell für den Beschuldigten, dem letztendlich mit der Wahrheit mehr gedient sei als mit for­malistischer Einhaltung seiner prozessualen Rechte. &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Am liberal-rechtsstaatlichcn &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Verfahren angelsächsischer Tradition, das scharf zwischen Anklage und Richter­spruch trennt und die Staatsanwaltschaft in der Hauptverhandlung der Verteidigung weitgehend gleichstellt, indem es beide als streitende Parteien ansieht und das Ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;richt von der Strafverfolgung entlastet, rügt die deutsche Strafprozeßlehre, daß es &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;den Ausgang des Prozesses den Zufälligkeiten des Parteienstreits überlasse und daher &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;nicht der „Wahrheit“ dienen könne. Demgegenüber biete der deutsche Verfahrens­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;typus „die besseren Garantien zu einer unbeeinflußten, sachlichen Wahrheitsfin­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;dung“&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;. Eine Übernahme des angelsächsischen Modells brächte eine „entschiedene Schlechterstellung“ des Beschuldigten mit sich&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;, weil damit „ein außerordentliches &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;Übergewicht des zur reinen Partei gewordenen Anklägers gegenüber dem Beschul­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;digten“ verbunden wäre. Dies führe, wird moniert, zu „zweifelhaften Verurteilun­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;gen“, nämlich bereits „wenn jeder vernünftige Zweifel an der Schuld – also nicht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;(wie im deutschen Strafprozeß) jeder mögliche Zweifel überhaupt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;– &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;ausgeschlos-&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;sen“&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt; sei. Die faktische Machtüberlegenheit der Staatsanwaltschaft hält man allein &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;im deutschen Strafverfahren für unbedenklich, weil allein hier „die Unparteilichkeit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;von den Verfolgungsorganen selbst als Leitziel ihrer Tätigkeit respektiert wird“&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.25pt; text-align: justify; line-height: 11.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="background: yellow none repeat scroll 0% 50%; letter-spacing: -0.15pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;color:black;" &gt;&lt;/span&gt;Die Strafprozeß-Autoren verwickeln sich bei der Darstellung der Vor- und Nach­teile beider Verfahrenstypen freilich in offenkundige Widersprüche. So meint Henkel, der beredt vor der „entschiedenen Schlechterstellung“ des Beschuldigten im angelsächsischen Prozeß warnt: „Die im Parteiverfahren größere Gefahr unvoll­kommener Durchdringung des Sachverhalts, also mangelhafte Tataufklärung, wird sich vielfach zugunsten des Beschuldigten – damit allerdings zu Lasten der Rechts­gemeinschaft – auswirken“&lt;sup&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;5&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;; bei den Verfechtern des Parteienprozesses (speziell im 19. Jahrhundert) stand seines Erachtens „bezeichnenderweise nicht die Sorge &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;um die Wahrheitserforschung sondern das Bestreben, dem Beschuldigten eine noch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;freiere Stellung&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;zu erkämpfen, im Vordergrund“&lt;sup&gt;6&lt;/sup&gt;. Eberhard Schmidt erkennt zwar &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;klar, daß im Grunde „Henkels Kampf gegen den Parteigedanken ein Kampf gegen &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die prozessuale Stellung des Beschuldigten“&lt;sup&gt;7&lt;/sup&gt; gewesen sei, er selber ist aber der Auf-&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;523&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.5pt; text-align: justify; line-height: 12.25pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;fassung, den Beschuldigten als Partei anzusehen, sei im Strafprozeß „völlig fehl am &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;Platz“&lt;sup&gt;8&lt;/sup&gt;, und er fragt sich, „ob nicht die Rücksicht auf den einzelnen ... mitunter &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;schon zu weit geht“&lt;sup&gt;9&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;Die Behauptung, die deutsche Prozeßkonstruktion mit der „Inquisitionsmaxi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;me“ gewährleiste in höherem Maße ein faires Verfahren als der angelsächsische An­klageprozeß&lt;sup&gt;10&lt;/sup&gt;, wird nicht nur durch die Beobachtung der täglichen Praxis in den &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;Gerichtssälen – der Stammheimer Prozeß könnte da als Lehrbeispiel dienen – son­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;dern auch durch nähere Ausführungen von Rechtsprechung und Prozeßliteratur in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Frage gestellt. Regelmäßig wird sie nämlich relativiert durch Polemiken gegen „die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;Überbetonung des Schutzes des Angeklagten, den dieser in England gefunden &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;hat"&lt;sup&gt;11&lt;/sup&gt;, der angeblich so weit gehe, „daß die Strafrechtspflege gelähmt wird“&lt;sup&gt;12&lt;/sup&gt;, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;denn „im englischen Strafprozeß wird die Freiheitssphäre des einzelnen und dessen &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Einflußmöglichkeit &lt;span style="letter-spacing: 1.75pt;"&gt;...&lt;/span&gt; in einer dem Wesen des Strafprozesses widersprechenden &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Art ausgedehnt“&lt;sup&gt;13&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 25.2pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Inquisitionsrelikte&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 12pt; text-align: justify; line-height: 11.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Diese Angriffe richten sich gegen das Anklage- oder Parteiprinzip, auf dem der angelsächsische Prozeß basiert: Anklage und Verteidigung treten als gleichberechtig­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;te Prozeßparteien vor ein unbeteiligtes Gericht, das den Streit zu entscheiden hat. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Gerechtigkeit wird nach angelsächsischer Doktrin „am besten von einem Richter &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;erreicht, der die Waage zwischen den streitenden Parteien hält, ohne selbst an der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Streitigkeit teilzunehmen“&lt;sup&gt;14&lt;/sup&gt;. Gegenüber diesem abschätzig „Parteienprozeß“ ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;nannten Verfahren hält man bei uns an der „Inquisitionsmaxime“ fest, die man &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;zum „Prinzip der materiellen Wahrheit“ hochstilisiert. Diese Untersuchungs- oder &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Inquisitionsmaxime, die teilweise, um unangenehme Assoziationen zu vermeiden, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;auch „Instruktionsmaxime“ genannt wird, besagt, daß der Richter im Prozeß die Be­weise zu erheben, den Prozeß zu leiten und schließlich das Urteil zu sprechen habe. &lt;/span&gt;Angelsächsische Kritiker bezeichnen das deutsche Verfahren daher auch als „Inqui­sitionsprozeß“15. Nicht ganz zu Unrecht, denn dem deutschen Strafprozeß ist es nie gänzlich gelungen, sich vom obrigkeitlichen Inquisitionsprozeß zu lösen&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;, in dem der Richter den ersten Angriff auf den Beschuldigten vornahm, die Ermittlungen durchführte, Zwangsmaßnahmen (Folter, Verhaftung, Beschlagnahmen usw.) und &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Verhöre durchführte und das Urteil fällte&lt;sup&gt;16&lt;/sup&gt;. Der Inquisitionsprozeß kannte keiner­lei Rechte des Beschuldigten (inquisitus), der als gehorsamverpflichteter Untertan &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;im Prozeß nichts als bloßes Untersuchungsobjekt und dem allein zu seinem eigenen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Ermessen und keinen prozessualen Regeln verpflichteten Inquisitionsrichter schutz­los ausgeliefert war. Henkel typisiert das Inquisitionsverfahren treffend mit der For­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;mel: „Vollste Mobilisierung der öffentlichen Gewalt in der planmäßigen Verbre­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;chensverfolgung, unumschränkte Herrschaft des Gerichts über das Verfahren unter &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Ausschaltung des Verletzten, Bevormundung des Beschuldigten, Auflockerung der Verfahrensformen bis zur nahezu völligen Formfreiheit, Entfaltung des pflichtmäßig&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;en Ermessens der Amtsträger im Dienste der Wahrheitserforschung“&lt;sup&gt;17&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 12pt; text-align: justify; line-height: 11.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 12pt; text-align: justify; line-height: 11.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;524&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="Section6"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.35pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Der Schutz eines möglicherweise Unschuldigen blieb in diesem Verfahren eb&lt;/span&gt;&lt;span style="position: relative; z-index: 3;"&gt;&lt;span style="position: absolute; left: 510px; top: -16px; width: 450px; height: 2px;"&gt;&lt;img src="file:///C:/DOKUME%7E1/DGSCHU%7E1/LOKALE%7E1/Temp/msohtml1/02/clip_image003.gif" shapes="_x0000_s1028" height="2" width="450" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;nso &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;unberücksichtigt wie der Schutz der Persönlichkeitsrechte überhaupt. Die Restaura­tionsära der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat diesen Verfahrenstyp in Deutsch­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;land lange konserviert, und obwohl als Ergebnis einer breiten Reformbewegung be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;reits in der Paulskirchenverfassung von 1849 (§ 179) festgelegt war: „Im Strafver­fahren gilt der Anklageprozeß“, dauerte es noch weitere 30 Jahre, bis einheitlich im &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;ganzen deutschen Reich der „reformierte“ Strafprozeß eingeführt wurde. Er wurde &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;auch Anklageprozeß genannt, weil er die Funktionen von Anklage und Urteils­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;spruch auf verschiedene Institutionen überträgt und so erst eine Verteidigung und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Kontrolle des Verfahrens ermöglicht. Freilich haben sich die liberalen Reformvor­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;stellungen 1877 im deutschen Reich nicht so klar durchsetzen können wie im we­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;sentlichen Ausland, weswegen das Ergebnis der Prozeßreform von Kritikern als „halber Inquisitionsprozeß“&lt;sup&gt;18&lt;/sup&gt; oder „häßliche Bastardform“&lt;sup&gt;19&lt;/sup&gt; bezeichnet wurde.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.25pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Auch heute noch wird der Prozeß nicht von den Parteien geführt, sondern von ei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;nem über sie gestellten dominanten Gericht unter bloßer Mitwirkung von Anklage &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;und Verteidigung. Die umfassende Aufklärungspflicht des Gerichts (§ 244 StPO) &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;hat nämlich zur Folge, daß es die be- und entlastenden Fakten von Amts wegen in &lt;/span&gt;Betracht zu ziehen hat, also ein Gutteil der Aufgaben von Anklage und Verteidi­gung übernehmen muß. In dieser Aufgabenzuweisung an das Gericht wirkt – wor­&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;auf liberale Autoren&lt;sup&gt;20&lt;/sup&gt; stets hingewiesen haben das ältere Leitbild des gemeinen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Inquisitionsprozesses nach, „das obrigkeitlichte Gericht, das die Gestaltung des Ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;fahrens ausschlaggebend bestimmt und den Parteien nur bestimmte Möglichkeiten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;zur Mitgestaltung läßt“&lt;sup&gt;21&lt;/sup&gt;. Selbst die Ausübung der wenigen vom Gesetz der Ankla­ge und Verteidigung übertragenen oder zumindest eingeräumten Gestaltungsmögl&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;ichkeiten&lt;sup&gt;22&lt;/sup&gt; leidet unter dieser Dominanz des Gerichts. So muß zum Beispiel der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Verteidiger oft mit äußerster Behutsamkeit zu Werke gehen, da er stets damit rech­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;nen muß, in dem Richter einen potentiellen Weggefährten zu verprellen oder, wenn der Richter gerade die „Anklage“ vertritt, die Verteidigungsposition zu verschlech­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;tern, indem er ihn in seiner Anklage erschüttert. Diese von der Prozeßordnung aufge­zwungene Behutsamkeit des Verteidigers führt bei langer Übung zu einer Art „de&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;votionaler Unterwürfigkeit gegenüber den Repräsentanten der Staatsgewalt“&lt;sup&gt;23&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;Vor allem in politischen Verfahren und solchen mit politischem Hintergrund &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;macht sich bemerkbar, daß die prozessuale Frontlinie nicht zwischen Staatsanwalt und Verteidigung, sondern zwischen der Justiz insgesamt (Gericht, Staatsanwalt­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;schaft) und der Verteidigung (Beschuldigtem und Verteidiger) verläuft. Die Kon­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;struktion des Prozesses, hypostasiert durch Rechtssprechung und -lehre, die den &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Richter in die Rolle des Strafverfolgers zwingt und ihn nötigt, selbst den Beschul­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;digten zu überführen, macht ihn zum natürlichen Gegner des Verteidigers und läßt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Konflikte in erster Linie zwischen Verteidigung und Gericht entstehen. Diese Kon­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;flikte beschreibt Hans Dahs&lt;sup&gt;24&lt;/sup&gt; aus langjähriger Verteidigererfahrung: „Zwischenfra­gen, Anknüpfungs- und Wiederholungsfragen werden (dem Verteidiger) zurückge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;wiesen, seine Eingriffsversuche können ihm als Störfeuer ausgelegt werden. Diffe­&lt;/span&gt;renzen mit dem Vorsitzenden sind an der Tagesordnung. Dieser wird zum dialekti-&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-size:100%;" &gt;525&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;schen Gegner (Alsberg) des Angeklagten und seines Verteidigers“. Wenn zusätzlich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;die Staatsanwaltschaft noch als „Helfer“ des Richters und „genauso wie dieser der objektiv eingestellte Diener des Rechts, letzten Endes der Urteilsfindung“&lt;sup&gt;25&lt;/sup&gt; angese­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;hen wird, so müssen die wesentlichen Auseinandersetzungen zwischen Gericht und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Verteidigung stattfinden; und die Versuchung für die Gerichte ist groß, bei Konflik­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;ten, in denen sie selbst involviert sind, zu ihren eigenen Gunsten, gegen Verteidi­&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;gung und Beschuldigten zu entscheiden, was sich in dem alten Sprichwort aus­&lt;/span&gt;drückt: „Wer den Ankläger zum Richter hat, braucht Gott zum Advokaten“&lt;sup&gt;26&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Die Verpflichtung des Gerichts, die „Wahrheit“ zu erforschen, war in der Reichs­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;strafprozeßordnung von 1877&lt;sup&gt;27&lt;/sup&gt;, die vielfach geändert und modifiziert noch heute &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;gilt, nicht enthalten&lt;sup&gt;28&lt;/sup&gt;. Diese Zurückhaltung erklärt sich aus einer tiefen Skepsis ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;genüber dem Wahrheitsanspruch des Inquisitionsverfahrens, das strukturell eine &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;zutreffende Faktenrekonstruktion eher behinderte als ermöglichte. Die Reformvor&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;stellungen liberaler Prozeßkritiker des 19. Jahrhunderts richteten sich sowohl gegen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;die Monopolisierung aller Prozeßfunktionen beim Inquisitionsrichter, weil es eine &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;„Absurdität“ sei, „dem Inquirenten . . . zuzumuten, bald auf die eine, bald auf die andere Seite zu springen und mit beiden Waffen, respektive gegen sich selbst zu &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;fechten, zugleich aber auch als Kampfrichter den Streit zu leiten“&lt;sup&gt;29&lt;/sup&gt;, als auch gegen die Rechtlosigkeit des Beschuldigten gegenüber dem Gericht. Binding&lt;sup&gt;30&lt;/sup&gt; meinte so­gar, des Beschuldigten „staatsrechtliche Hebung im Verhältnis zur Staatsgewalt war &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;der alleinige Hebel, um den Inquisitionsprozeß aus den Angeln zu heben“. Die bei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den grundsätzlichen Reformmaßnahmen des 19. Jahrhunderts, Verteilung der Pro­zeßfunktionen und Hebung des Individuums, lassen sich nicht voneinander trennen, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;denn beide bedingen einander. Nach liberaler Prozeßauffassung waren „Staatsan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;walt und Verteidiger&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.9pt;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt; in gleicher Weise berufen, der Wahrheitsfindung zu dienen, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;aber nicht unmittelbar, sondern mittelbar, d. h. dadurch, daß jeder seinen Parteien­&lt;/span&gt;standpunkt wahrnimmt, soll Wahrheit kund werden“&lt;sup&gt;31&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Nur scheinbar divergieren die beiden heute anerkanntesten Strafprozeßrechtler &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;der Bundesrepublik in der Einschätzung der liberalen Reformbewegung des 19. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Jahrhunderts. Wenn Henkel moniert, bei den Verfechtern des Parteiprozesses habe &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;„das Bestreben, dem Beschuldigten eine noch freiere Stellung zu erkämpfen“&lt;sup&gt;32&lt;/sup&gt;, im &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Vordergrund gestanden, und wenn Eberhard Schmidt dagegenhält, „der Beschuldig­te als Individuum“ sei „nicht Ausgangspunkt der Reformvorschläge gewesen“, und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;eine Verbesserung seiner Rechtsstellung habe „im Sinne keines der führenden wis­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;senschaftlichen Juristen gelegen“&lt;sup&gt;33&lt;/sup&gt;, so ist ihnen bei aller Gegensätzlichkeit der Aus­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;sagen das Auseinanderdividieren der politischen und prozeßtechnischen Intentionen &lt;/span&gt;und die Ablehnung des ,,politisch-doktrinären“ Ziels der Achtung des Individuums &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;in Strafverfahren gemeinsam. Dagegen war die Verabschiedung der Strafprozeßord­&lt;/span&gt;nung von dem Gedanken getragen, daß „ein gerechtes Verfahren . . . nur denkbar &lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;(sei), wenn dem Beschuldigten gleichfalls die vollste Möglichkeit gewährt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;"&gt;ist,&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt; die zu &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;seiner Entlastung . . . dienlichen Tatsachen dem richterlichen Urteile vorzulegen“&lt;sup&gt;34&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Auch Reichsgerichtsentschcidungen des 19. Jahrhunderts zweifelten an der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Wahrheitsverbürgung der Inquisitionsmaxime und vertrauten darauf, daß Rede und&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-size:100%;" &gt;526&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="Section9"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Gegenrede, Antrag und Gegenantr&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;g eher ein exaktes Bild des Tatgeschehens er­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;möglichten als die eingleisige Betrachtungsweise des Inquirenten, wenn sie beton­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;ten, die Befugnis der Staatsanwaltschaft sei „nach den Grundsätzen gleicher Partei­rechte“&lt;sup&gt;35&lt;/sup&gt; geregelt, und dem Verteidiger eine Funktion bei der „objektiven Wahr­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;heitsermittlung“ zuerkannten, indem er „nur in der besonderen Richtung auf die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Nichtschuld oder mildere Strafbarkeit des Angeschuldigten“&lt;sup&gt;36&lt;/sup&gt; tätig werden solle. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Freilich war von konservativer Seite – deren Widerstand gegen den liberalisierten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;Strafprozeß seit Verabschiedung der Reichsstrafprozeßordnung nicht verstummt war – stets eingewandt worden, damit werde die richterliche Intention auf Wahr­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;heit aufgegeben und, was als Wahrheit zu gelten habe, werde der Bestimmung der &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Parteien überlassen. Parallel zu antiliberalen und antiparlamentarischen Strömun­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;gen in der Richterschaft&lt;sup&gt;37&lt;/sup&gt; verstärkten sich nach dem Ersten Weltkrieg auch autori­&lt;/span&gt;täre Prozeßvorstellungen in Rechtssprechung und juristischer Literatur. Nur müh­&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;sam konnte ein vor allem von der politischen Justiz der Weimarer Republik – neu &lt;/span&gt;entdecktes Streben nach „Wahrheit“ den Zweck verschleiern, der damit verfolgt &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;wurde, nämlich den Abbau von Beschuldigtenrechten. Bestrebungen der Richter­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;schaft und Ministerialbürokratie, die StPO zu reformieren, waren deutlich von dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Wunsch bestimmt, liberal-rechtsstaatliche Elemente aus der Prozeßordnung zu til­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;gen und „den Strafprozeß auf einen Stand weit hinter 1877 zurück“&lt;sup&gt;38&lt;/sup&gt; zu werfen. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;In einer Reihe von Notverordnungen der zwanziger und frühen dreißiger Jahre, deren Entwürfe teilweise bereits jahrelang in den Schubladen der Zentralbehörden gelegen hatten, wurden die Rechte des Beschuldigten gegenüber der Staatsanwalt­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;schaft und dem Gericht derart eingeschränkt, daß man „der ohnehin mangelhaften Rechtsstellung der Angeklagten und ihres Verteidigers, deren Rückschrittlichkeit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;schon bisher dem modernen Ausland kaum verständlich war, das letzte und wichtig­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;ste Bollwerk gegen richterliche Willkür entzogen“&lt;sup&gt;39&lt;/sup&gt; sah; und man warf der Ministe­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;rialbürokratie, die diese Verordnungen ohne parlamentarisches Korrektiv durchge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;setzt hatte vor, sie führe den Strafprozeß „zu den Praktiken des Obrigkeitsstaates &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;zurück“&lt;sup&gt;40&lt;/sup&gt;. Zwar verstärkten diese Verordnungen die inquisitorischen Elemente &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der Strafprozeßordnung, indem sie das Beweisrecht der Parteien beseitigten und die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Erhebung von Beweisen in das Ermessen des Gerichts stellten. Diese Maßnahmen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;wurden jedoch von der Justizbürokratie eher pragmatisch damit begründet, daß &lt;/span&gt;„doktrinäre Erwägungen gegenüber praktischen Erwägungen zurücktreten“ müß­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;ten&lt;sup&gt;41&lt;/sup&gt;, und man vermied die pathetische Verpflichtung des Gerichts auf „die Wahr­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;heit“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="Section10"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 14.5pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 11.05pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Völkische Wahrheit&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 11.75pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Erst die 1933 plötzlich anschwellende programmatische Literatur zum „kom­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;menden“ oder „neuen“ Strafprozeß&lt;sup&gt;42&lt;/sup&gt; verhalf der Argumentation mit „der Wahr­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;heit“ zum Durchbruch. Aufbauend auf dem Grundsatz: ,,Im nationalsozialistischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Strafrecht kann es kein formales Recht oder Unrecht, sondern nur den Gedanken&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;527&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.1pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;der materiellen Wahrheit gebend“&lt;sup&gt;43&lt;/sup&gt;, war man einig, daß „die Haupttendenz bei &lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;Schaffung eines neuen Strafprozeßgesetzes in der Beseitigung des Formalismus“ &lt;sup&gt;44 &lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;liegen müsse. „Formenzwang, der sich überholt hat, der da hemmend wirkt, wo es &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;gilt, zu Wahrheit und Recht vorzudringen“&lt;sup&gt;45&lt;/sup&gt;, müsse abgebaut werden. An der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;StPO – auch in ihrer mehrfach zu Ungunsten des Beschuldigten revidierten Form – &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;kritisierte man, daß sie „im Interesse des Angeklagten zu dessen Schutz, aber sehr &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;zum Schaden der Wahrheit, viel zu weit gegangen“&lt;sup&gt;46&lt;/sup&gt; sei. Die nationalsozialistische &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Ideologie erlaubte, im Gegensatz zum Wertpluralismus der Weimarer Demokratie, den führenden Rechtstheoretikern auch eine positive Bestimmung von „Wahrheit“&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;und „Recht“.&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Nicht etwa mit einer präzisen Analyse des Tatherganges oder einer treffenden Faktenrekonstruktion wollte man die „Wahrheit“ finden, sondern in „emotional-&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;wertfühlender ganzheitlicher Betrachtungsweise“&lt;sup&gt;47&lt;/sup&gt;. Die „rationalistische Zerglie­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;derung“&lt;sup&gt;48&lt;/sup&gt; des Sachverhalts durch wissenschaftliche Methodik wurde abgelehnt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;der Richter sollte stattdessen mit „gesundem Vorurteil“&lt;sup&gt;49&lt;/sup&gt; an den Fall herangehen &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;und „Werturteile fällen, die der nationalsozialistischen Rechtsordnung und dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Willen der politischen Führung entsprechen“&lt;sup&gt;50&lt;/sup&gt;. Im „Kampf zwischen Vernunft &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;und Glauben“&lt;sup&gt;51&lt;/sup&gt; sollte der Glaube siegen, die „in ihrer Übertreibung typisch liberale &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;Furcht vor dem Justizirrtum“&lt;sup&gt;52&lt;/sup&gt; lehnte man ab. Die antirationalistische Tendenz &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;dieser „Wahrheitssuche" kam am deutlichsten wohl bei Hedemanns Ausführungen &lt;/span&gt;über die „Wahrheit im Recht“&lt;sup&gt;53&lt;/sup&gt; zum Ausdruck: „Und kein deutscher Rechtswah­&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;rer, den nicht mindestens in hohen Augenblicken jener Ernst ergriffe, den keine &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Mühe bleiben darf, und der nicht über den Strom der Mühe hinweg, bald fern, bald &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;nah, den Born der Wahrheit rauschen hörte“. Der scheinbare Irrationalismus solcher Ausführungen löste sich jedoch dadurch auf, daß Wahrheit und Gerechtigkeit „wohl &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;dort am ehesten zu finden sind, wo der Idee des Führers wortlos, aber getreulich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;nachgelebt wird“&lt;sup&gt;54&lt;/sup&gt;. Der vom Nationalsozialismus erhobene Anspruch, die für den &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;modernen Gesetzgebungsstaat typusbestimmende Trennung von Ethik und Recht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;aufzuheben, konnte nur mittels nationalsozialistischer Aufladung all dieser Werte erfüllt werden. Ebenso wie als Recht galt, „was arische Menschen für Recht befin­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den, (für) Unrecht . . . was sie verwerfen“&lt;sup&gt;55&lt;/sup&gt; das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.85pt;"&gt;lief&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt; auf der Basis der Lehre von &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;Identität zwischen Führer und Geführten darauf hinaus, daß Recht war, was der &lt;/span&gt;Führer für Recht befand —, so war nach nationalsozialistischer Rechtsauffassung &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;auch die „Wahrheit“ bei Führer und Bewegung am besten aufgehoben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="Section11"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Wahrheit gegen Grundrechte&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 12.95pt; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten die Alliierten große Teile der Strafprozeß­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;vorschriften außer Kraft, und besonders in der britischen und amerikanischen Zone &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;versuchte man, den angelsächsischen Strafprozeß zu installieren, der zumindest dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Modell nach auf Waffengleichheit von Anklage und Verteidigung angelegt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.5pt;color:black;" &gt;ist.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt; Sol­che Tendenzen, den Strafprozeß als gesellschaftlichen Konfliktlösungsmechanismus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div class="Section14"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.85pt; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.85pt; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;528&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.85pt; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;zu konstruieren, stießen jedoch auf den erbitterten Widerstand der deutschen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Rechtslehre. Bader&lt;sup&gt;56&lt;/sup&gt; meinte, solch liberalen Importen hätte man „aus Gründen ei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;ner sinnvollen Rechtskontinuität“ entgegentreten müssen. In der Diskussion des er­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;sten Deutschen Bundestages, die von der Prämisse aus geführt wurde, daß „grundle­gende Reformen jedenfalls zur Zeit nicht erstrebenswert“ seien&lt;sup&gt;57&lt;/sup&gt;, rühmte der dama­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;lige Justizminister Dehler, kaum 5 Jahre nach Beseitigung der NS-Sondergerichte &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;und des Volksgerichtshofs, schon wieder das „Prinzip der materiellen Wahrheit“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;und stellte fest: „Unser Verfahren hat zweifellos den Vorzug, daß es der Wahrheits­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;erforschung in stärkerem Maße dient“&lt;sup&gt;58&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.5pt; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;In &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;der wissenschaftlichen Diskussion &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;der Nachkriegszeit wurde der Wahrheitsbe&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;griff zwar seiner entlarvenden Epitheta „völkisch“, „nationalsozialistisch“, „ras­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;sisch“ und „blutmäßig“ entkleidet, aber letztlich doch beibehalten. Was blieb, war &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;die Fixierung auf die Alternative „schützende Formen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;oder Wahrheit“. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;"&gt;Die doppel&lt;/span&gt;te Erwähnung der „Wahrheit" in der Strafprozeßordnung (§§ 57, 244) und vor al­&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;lem die Verpflichtung des Gerichts, „zur Erforschung der Wahrheit die Beweisauf­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;nahme von Amts wegen auf alle Tatsachen und Beweismittel zu erstrecken, die für &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;die Entscheidung von Bedeutung sind“, eine Errungenschaft der nationalsozialisti­schen Strafprozeßnovelle von 1935&lt;sup&gt;59&lt;/sup&gt;, wurde damals beibehalten und die gesamte damit zusammenhängende Strafprozeß-Ideologie: „Die Pflicht des Gerichts zur Er­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;forschung der materiellen Wahrheit von Amts wegen, die zusammen mit der Ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;pflichtung der Staatsanwaltschaft zur materiellen Wahrheit dem Strafprozeß sein &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;besonderes Gepräge gibt“&lt;sup&gt;60&lt;/sup&gt; — wobei unterschlagen wurde, daß der Strafprozeß die­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;ses „Gepräge" erst im „Dritten Reich" gefunden hatte. Während sich im Dritten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;Reich wenigstens noch einige couragierte Strafprozeßrechtler gefunden hatten, die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;verbissen am liberalen Prozeßmodell festhielten&lt;sup&gt;61&lt;/sup&gt;, stießen die autoritären Prozeß­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;vorstellungen nach dem Zweiten Weltkrieg kaum noch auf Widerstand. So ist heute &lt;/span&gt;noch nach einhelliger Kommentarmeinung „oberstes Ziel eines jeden Strafverfah­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;rens ... die Erforschung der Wahrheit. Zugunsten dieses Zieles müssen andere wich­tige Grundsätze weichen“&lt;sup&gt;62&lt;/sup&gt;, denn „im Strafprozeß handelt es sich um die Realisie­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;rung des staatlichen Strafanspruchs und die Pflicht des Schuldigen zum Leiden, das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;als Folge des Verbrechens vorgeschrieben ist“&lt;sup&gt;63&lt;/sup&gt;. Eberhard Schmidt, der gern selbst &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;seine „anerkannte rechtsstaatliche Einstellung“ hervorhebt&lt;sup&gt;64&lt;/sup&gt;, hält „allzuviel Ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;fahrensrecht aus dem Grundgesetz herzuleiten . . . (für) bedenklich, weil das zu ei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;ner starken Hemmung der Rechtsentwicklung führen kann“, und er schlägt vor, in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Staatsschutzverfahren elementare Grundrechte zu suspendieren: „Wenn es zutreffen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;würde, daß die Beschattung . . . gegen die Artikel 1 bis 3 GG verstieße, so wird es an &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;der Zeit sein, auf &lt;i&gt;diese &lt;/i&gt;Grundrechte zu verzichten“&lt;sup&gt;65&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.35pt; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Der „höhere Wert" der materiellen Wahrheit dient so unserer Strafprozeßlehre &lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;dazu, selbst verfassungskräftig verbürgte Verfahrensgarantien aus den Angeln zu he­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;ben. Im Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention, die durch Gesetze &lt;/span&gt;vom 7. August 1952 und 20. Dezember 1956 vom Bundestag ratifiziert und damit &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;ins deutsche Recht transponiert wurde – formell kommt ihm zwar nur der Rang ei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;nes einfachen Gesetzes, materiell aber Verfassungsrang zu&lt;sup&gt;66&lt;/sup&gt; –, sind als Prozeßprin-&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;529&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;zipien die Unschuldsvermutung für den Angeklagten und die Waffengleichheit von Anklage und Verteidigung garantiert. Während das Bundesverfassungsgericht&lt;sup&gt;67&lt;/sup&gt; ab­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;strakt grundsätzlich noch feststellt: „Der Anspruch auf ein faires Verfahren ist &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;durch das Verlangen nach verfahrensrechtlicher ‚Waffengleichheit’ von Ankläger &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;und Beschuldigtem gekennzeichnet und dient damit in besonderem Maße dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Schutz des Beschuldigten“, meint der BGH&lt;sup&gt;68&lt;/sup&gt; vorsichtiger, daß die Verteidigung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;„grundsätzlich auch wenigstens annähernd gleiche Rechte“ wie die Anklage haben &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;müsse; freilich sei „eine völlige Angleichung . . . aus verschiedenen Gründen un­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;durchführbar“. Als einen dieser Gründe sieht die Strafprozeßlehre das „Gesetzes­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;wächteramt“ der Staatsanwaltschaft an&lt;sup&gt;69&lt;/sup&gt;. Obwohl bereits Zachariae 1861&lt;sup&gt;70&lt;/sup&gt; vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;der „beliebte(n) Idealisierung der Staatsanwaltschaft als einer ganz unparteiischen, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;neben bzw. über dem Gericht stehenden Wächterin des Gesetzes“ gewarnt hatte, hat &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;sich die deutsche Justiz immer wieder gefragt, „ob das Verhältnis zwischen dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Staat als Inhaber der Strafgewalt und dem Verbrecher mit dem Verhältnis zwischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;den nur in bürgerlich-rechtlichen Beziehungen zueinander stehenden Parteien des Zivilprozesses auf eine Stufe gestellt werden kann“&lt;sup&gt;71&lt;/sup&gt;. Die Staatsanwaltschaft wurde zur „Wächterin des Gesetzes“ oder gar zur „objektivsten Behörde der Welt“ stilisiert. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Eberhard Schmidt&lt;sup&gt;72&lt;/sup&gt; sieht „den Nicht-Parteicharakter des Staatsanwalts und des Be­schuldigten dadurch sichtbar gemacht, daß der Staatsanwalt am Gerichtstisch, der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Angeklagte in der Anklagebank oder im Räume vor dem Gerichtstisch Platz nimmt“, &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;und er ergänzt: „Diese Anordnung hat ihren guten symbolischen Sinn“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Aus der auf Chancengleichheit zwischen Anklage und Verteidigung angelegten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Vorschrift des § 160 Abs. 2 StPO, daß die Staatsanwaltschaft „nicht nur die zur Be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;lastung, sondern auch die zur Entlastung dienenden Umstände zu ermitteln“ und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;dem Verlust von Entlastungsbeweisen vorzubeugen habe, hat man stets den für den &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;Beschuldigten ungünstigen Schluß gezogen, eine Waffengleichheit zwischen Anklage &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;und Verteidigung sei unmöglich. Denn die Staatsanwaltschaft habe „ihre gesamte &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Verfolgungstätigkeit durch Mitwirkung im Verfahren in unbedingter Intention auf &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Wahrheit und Gerechtigkeit durchzuführen“&lt;sup&gt;73&lt;/sup&gt;. Da im Gegensatz zu allen anderen Verfahrensordnungen — die deutsche auf Wahrheit angelegt sei, muß nach allgemei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;ner Strafprozeßauffassung die Rechtsstaatlichkeit zurückstehen, denn „erachtet &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;man in dem Ziel der Erforschung der materiellen Wahrheit den höchsten Leitgedan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;ken des Strafverfahrens, so folgt daraus auch de lege ferenda die Ablehnung des Par­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;teiverfahrens“&lt;sup&gt;74&lt;/sup&gt; . Trotz des Grundrechtscharakters des Artikel 6 MRK meint auch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Roxin in seinem Strafprozeßlehrbuch&lt;sup&gt;75&lt;/sup&gt;, „eine wirkliche Waffengleichheit wäre mit &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;unserer Verfahrensstruktur nicht zu vereinbaren“, und er sieht in einer „umfassen­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;den Fürsorgepflicht“ des Gerichts „das wichtigste Regulativ für eine fair gehandhab­te Inquisitionsmaxime“&lt;sup&gt;76&lt;/sup&gt;. Eberhard Schmidt&lt;sup&gt;77&lt;/sup&gt; stellt gar apodiktisch fest: „Der Ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;sichtspunkt der Waffengleichheit ist im Strafprozeß völlig fehl am Platz“, und er &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;sieht es gar als Aufgabe des Rechts an, „jede Entwicklung eines kontradiktorischen &lt;/span&gt;Charakters der Hauptverhandlung zu verhindern“&lt;sup&gt;78&lt;/sup&gt;. Daher kann seines Erachtens &lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;die Waffengleichheitsgarantie der MRK nur so verstanden werden, „daß alles zu ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;meiden ist, was dem Angeklagten das Vertrauen auf die dem Gericht obliegende In­&lt;/span&gt;tention auf Wahrheit und Gerechtigkeit erschüttern kann“&lt;sup&gt;79&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Section17"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;530&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Ebenfalls in der Menschenrechtskonvention verankert ist der Grundsatz der &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;„Unschuldsvermutung" für den Beschuldigten, ohne den im Grunde die Offenheit &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;der Entscheidung eines Verfahrens nicht mehr gewährleistet ist. Dies sinkt nach Luhmann&lt;sup&gt;80&lt;/sup&gt; dann zum Verurteilungsritual ab. Die Unschuldsvermutung ist das Fun­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;dament jedes rechtsstaatlichen Verfahrens, „und wer das bestreitet, der möge“, wie &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;Mauz&lt;sup&gt;81&lt;/sup&gt; treffend bemerkt, „bitte gleich ohne Federlesen füsilieren lassen“. Den­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;noch, und obwohl die Unschuldsvermutung außer in der MRK auch in verschiede­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;nen Landesverfassungen verbürgt ist&lt;sup&gt;82&lt;/sup&gt;, wird dieses Elementarrecht jedes Beschuldig­&lt;/span&gt;ten in der Strafprozeßliteratur heftig bestritten. Sax&lt;sup&gt;83&lt;/sup&gt; meint, daß die „letztlich in &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Artikel 1 GG verankerte Unschuldsvermutung . . . sich in einem Verfahren nur un­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;zureichend verwirklichen lasse, in dem das Gericht selbst den Tatverdacht bejaht... &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;und alles zur Wahrheitserforschung Erforderliche selbst zu unternehmen hat“; denn „solange § 283 Abs. l&lt;sup&gt;84&lt;/sup&gt; als Kernvorschrift des Amtsprozesses bestehen bleibt, kann &lt;/span&gt;es durch keine denkbare Maßnahme inhaltlich beseitigt, sondern höchstens äußer­lich verdeckt werden, daß sich das Gericht dem von anderer Stelle, dem Ankläger &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;oder einer besonderen Eröffnungskammer geäußerten Tatverdacht identifiziert"&lt;sup&gt;85&lt;/sup&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;Unverblümter noch räumt Henkel&lt;sup&gt;86&lt;/sup&gt;, der, um unangenehme Assoziationen zu ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;meiden, die Inquisitionsmaxime „Instruktionsmaxime“ nennt, ein, daß die deutsche &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;Strafprozeßkonstruktion zum Vor- wie zum Falschurteil geradezu einlade: „Nicht &lt;/span&gt;zu bestreiten ist die mit der Instruktionsmaxime verbundene Gefahr, daß sich aus &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;einer etwaigen Voreingenommenheit des untersuchenden Gerichts Fehlentschei­dungen ergeben können, gegen die angesichts der überlegenen Stellung des Gerichts . . . nicht allzuviel auszurichten ist“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.5pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Trotz der Erkenntnis, daß die Unschuldsvermutung „nur im Parteienprozeß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;durchführbar“&lt;sup&gt;87&lt;/sup&gt; sei, wird der Parteienprozeß in Deutschland fast durchgängig abge­lehnt&lt;sup&gt;88&lt;/sup&gt;, da „die bisherigen Garantien für ein Höchstmaß an Wahrheit und Gerech­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;tigkeit“ sorgen&lt;sup&gt;89&lt;/sup&gt;. Als ausreichende Kompensation für die „im Zuge der Wahrheits­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;erforschung unvermeidliche Verletzung der Unschuldsvermutung“ wird angesehen, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;daß die Gerichte „das Menschenmögliche“ zur Wahrung der Menschenwürde des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Beschuldigten tun&lt;sup&gt;90&lt;/sup&gt;. Auch heute noch ist in der Kommentarliteratur der einst als &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Novum des nationalsozialistischen Strafprozesses bezeichnete Grundsatz anerkannt: „Oberstes Ziel eines jeden Strafverfahrens ist die Erforschung der Wahrheit. Zugun­sten dieses Zieles müssen andere wichtige Grundsätze weichen“&lt;sup&gt;91&lt;/sup&gt;. Wenn heute er­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;neut vorgeschlagen wird, zugunsten einer noch besseren Wahrheitserforschung das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Verfahren „aufzulockern“&lt;sup&gt;92&lt;/sup&gt;, so dient dies, wie schon vor 30 Jahren, dem alleinigen Zweck, Verfahrensgarantien des einzelnen Bürgers einzuschränken. Allein daraus ist &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;zu erklären, daß in unserer Strafprozeßlehre Schutznormen und Verfahrensgaran­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;tien zugunsten des Beschuldigten, ja sogar „die Vorrangstellung der Grundrechte“ &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;als „Erschwerung der Wahrheitsfindung“ angesehen werden&lt;sup&gt;93&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.35pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Auch die Intention, gesetzlich verbürgten Rechten des Beschuldigten wie z. B. &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;dem § 136 a StPO, der Folterungen und Erpressungen von Geständnissen verbietet, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;"&gt;die „vernünftige Auslegung“&lt;sup&gt;94&lt;/sup&gt; zu geben, „deren er bedarf, wenn nicht die Wahr­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;heitsfindung vollständig lahmgelegt werden soll“&lt;sup&gt;95&lt;/sup&gt;, weil nämlich „die Wahrheit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.35pt; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0); text-align: right;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-size:100%;" &gt;531&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.25pt; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;color:black;" &gt;mit allen geeigneten Mitteln von Amts wegen erforscht werden“ müsse resultiert &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;weniger aus dem Bemühen um „Wahrheit“ als vielmehr aus einem grundsätzlichen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Unbehagen, den Beschuldigten als gleichberechtigtes Prozeßsubjekt anzusehen. Für &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;erforderlich hält man demnach auch ein „Hintansetzen der Menschenwürde des Be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;schuldigten zugunsten des Interesses der Allgemeinheit an der Wahrheitsfindung“&lt;sup&gt;97&lt;/sup&gt;, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;und Eberhard Schmidt&lt;sup&gt;98&lt;/sup&gt; ergänzt: „Von dieser Errungenschaft des Inquisitionspro­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;zesses darf es kein zurück geben!“ Sax schließlich resümiert in seinem Beitrag zu &lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;dem Standardwerk „Die Grundrechte“&lt;sup&gt;99&lt;/sup&gt; die deutsche Strafprozeßauffassung, wenn &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;er meint, daß „das ängstliche Bemühen um eine uneingeschränkte Wahrung dieser &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Freiheitsrechte im prozessualen Bereich zu einer verkrampften, doktrinär überstei­gerten Betonung dieser Rechte führt und dadurch das Zustandekommen und Funk­tionieren einer zweckmäßigen Verfahrensregelung zu sachgerechter Strafrechtspfle­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;ge behindert oder gar lähmt“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 25.45pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Erkenntnistheoretisch unhaltbar&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 13.7pt; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Der Anspruch der deutschen Strafprozeßtheorie, die Wahrheit zu finden, wider­setzt sich allen kritischen Einwänden und führt aller Psychologie und Erkenntnis­theorie zum Trotz ein zähes Leben. Schon liberale Prozeßtheoretiker des 19. Jahr­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;hunderts hatten erkannt, daß die Inquisitionsmaxime „wenig geeignet ist, zur Er­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;forschung der Wahrheit zu dienen, daß man vielmehr das Ziel rascher und sicherer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;erreichen könne, gerade dadurch, daß man künstliche Parteien schuf, wo in Wirk­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;lichkeit keine sind“&lt;sup&gt;100&lt;/sup&gt;. Bereits nach ersten Tendenzen der Gerichte, die Objektivi­tät der Staatsanwaltschaft vorauszusetzen und die Intention von Richtern und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Staatsanwälten auf „materielle Wahrheit“ gegen Beschuldigtenrechte auszuspielen, hatte der Rechtsanwalt und Rechtssoziologe Bendix&lt;sup&gt;101&lt;/sup&gt; kritisiert, dabei werde &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;„vorausgesetzt, daß der Strafprozeß das Ziele habe, die materielle Wahrheit zu er­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;forschen und das Gericht die Aufgabe und die Fähigkeit habe, den Tatbestand ob­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;jektiv festzustellen. Dabei wird erstaunlicherweise die Frage gar nicht aufgeworfen, was es denn für eine Bewandtnis mit der materiellen Wahrheit und der Objektivität habe, ob sie überhaupt möglich und von welchen Erkenntnisbedingungen sie abhän­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;gig ist, Fragen, die seit Jahrhunderten den Hauptgegenstand der modernen Wissen­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;schaften ausmachen“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Ähnliche Einwände machen zeitgenössische Justizkritiker. Lautmann&lt;sup&gt;102&lt;/sup&gt; weist mit einer Fülle dokumentierter Einzelbeobachtungen nach, daß die Selektion der &lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Fakten und ihre Darstellung durch das Gericht primär nicht auf eine wie immer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;verstandene „Wahrheit“, sondern auf die Vermeidung von Widersprüchen zielen; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;die Argumentationspraxis der Gerichte wiederholt somit die eingleisige Prozeß­struktur, die Entgegensetzungen und Kontradiktionen vermeidet. Daß sie einer zutreffenden Sachverhaltsaufklärung eher im Wege steht, zeigt sich hier deutlicher noch als in der Verfahrenskonstruktion: &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;"&gt;,,Die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt; Strategie des konsonanten Argu&lt;/span&gt;mentierens&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ist&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;bedenklich,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;insoweit&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;juristisches&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Denken&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;beansprucht, Wahrheit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 11.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;532&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Section20"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.6pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;herzustellen. Diese Strategie verfährt nämlich nicht nach den Kriterien wissenschaft­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;licher Rationalität. Sie manipuliert Fakten und Normen in Richtung einer vorgege­&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;benen Problemlösung, um der Entscheidung die Basis einer empirischen Evidenz &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;und programmlogischen Stringenz scheinbar zu verschaffen“&lt;sup&gt;103&lt;/sup&gt;. Habermas&lt;sup&gt;104 &lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;will auf &lt;b&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;diesem &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Gebiet nicht &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;einmal von &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Wahrheit &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;sprechen, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;weil &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Wahrheit &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;kategorial der Welt der Gedanken und nicht der Wahrnehmung angehört. Weil Wahrneh­mungen in gewisser Weise nicht falsch sein können, kann sich auf dieser Ebene die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;Frage nach der Wahrheit gar nicht stellen“. Soweit es im Verfahren jedoch um Re­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;konstruktion von Fakten und Beurteilung ihrer Hintergründe geht, lassen sich diese &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;„in der Regel nur in Handlungszusammenhängen überprüfen. Jene ausgezeichnete &lt;/span&gt;Kommunikation, in der Verzerrungen der Kommunikationsstruktur selbst über­&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;wunden werden können, ist die einzige, in der zusammen mit einem Wahrheitsan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;spruch zugleich ein Wahrhaftigkeitsanspruch ‚diskursiv’ geprüft werden kann“&lt;sup&gt;105&lt;/sup&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;Gegen derlei erkenntnistheoretische Einwände stellt sich die „Strafprozeßwissen­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;schaft“ freilich blind und taub und beharrt darauf, daß „richterliche Objektivität &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;in der Vernehmung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.7pt;"&gt;...&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt; die Wahrheitserforschung besser (sichere) als die Aufspal­tung der Beweistätigkeit in eine belastende und eine entlastende“&lt;sup&gt;106&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;Die &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Objektivität von Richtern und Staatsanwälten „wird durch die Ausbildung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;color:black;" &gt;und den Wechsel zwischen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;richterlichem&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und staatsanwaltlichem Amt anerzo&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;gen“&lt;sup&gt;107&lt;/sup&gt;, und sie wird angeblich auch dadurch nicht erschüttert, daß der Richter be­reits vor der Hauptverhandlung die polizeilichen Ermittlungsakten kennt: „Die An­hänger des Parteiprozesses unterschätzen die auf langer Tradition beruhende und in ständiger Schulung des juristischen Nachwuchses sich weiter vererbende Objektivi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;tät des deutschen Berufsrichters, wenn sie befürchten, das Studium der Akten kön­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;ne dem Richter voreingenommen gegen den Angeklagten machen, und der Richter &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;könne sich . . . von einem anderen Bestreben leiten lassen, als dem, die Wahrheit zu &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;erforschen“&lt;sup&gt;108&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 25.7pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;Die „relative“ Wahrheit&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 11.75pt; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;So vehement man das Prinzip der „materiellen Wahrheit“ aber gegen Beschuldig&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;tenrechte ins Feld führt, so gering sind die Ansprüche an die „Wahrheit“, wenn es &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;darum geht, mangelnde Aufklärung der Gerichte zugunsten des Angeklagten zu rü­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;gen. Nach § 261 StPO beurteilt das Gericht das Ergebnis der Beweisaufnahme, das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;die Grundlage einer Verurteilung bildet, „nach seiner freien, aus dem Inbegriff der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Verhandlung geschöpften Überzeugung“. Zum Beleg dafür, daß an die Zuverlässig­keit dieser Überzeugung keine „überspannten Anforderungen“ zu stellen sind, zitie­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;ren Lehrbücher und Strafprozeßkommentare die alte Reichsgerichtsauffassung&lt;sup&gt;109&lt;/sup&gt;, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;daß „objektive Wahrheit. . . nur gedanklich vorstellbar“ sei: „Auch dem Richter ist &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;deshalb die Findung absoluter Wahrheit verschlossen, auch er vermag sich nur auf­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;color:black;" &gt;grund der Abwägung des Für und Wider zu einer für sein richterliches Gewissen gül­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;tigen, also subjektiven oder relativen Wahrheit, nämlich zur &lt;i&gt;richterlichen Überzeu-&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;533&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;gung &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;durchzuringen. Unter diesem selbstverständlichen Vorbehalt ergeht jedes Ur­teil, ohne daß es eines ausdrücklichen Hinweises hierauf bedarf. Der Bundesge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;richtshof hat in der Weiterbildung dieser Rechtsprechung „ein nach der Lebenser­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;fahrung ausreichendes Maß an Sicherheit, demgegenüber vernünftige Zweifel nicht mehr aufkommen“&lt;sup&gt;110&lt;/sup&gt; zur Verurteilung ausreichen lassen und nicht einen „mathe­matischen Beweis“&lt;sup&gt;111&lt;/sup&gt;, sondern lediglich „praktische Gewißheit“&lt;sup&gt;112&lt;/sup&gt; gefordert; ein „bloß theoretischer Zweifel an der Schuld soll“ nach seiner Auffassung&lt;sup&gt;113&lt;/sup&gt; „unbe­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;rücksichtigt bleiben“. Anders als im angelsächsischen Prozeß, der die Unschuldsver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;mutung und den Grundsatz „in dubio pro reo“ zum Prinzip erhoben hat, braucht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;der Schluß eines Richters, der einer Verurteilung zugrunde liegt, „nicht logisch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;zwingend“ zu sein, „es genügt vielmehr, daß er möglich ist, selbst wenn andere Fol­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;gerungen gleich nahe oder sogar näher gelegen hätten“&lt;sup&gt;114&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Vom Pathos der „materiellen Wahrheit“ verbleibt also wenig. Und es macht hier, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;wo es um die Verurteilung des Beschuldigten geht, der nüchternen Erkenntnis Platz, daß „objektive Wahrheit . . . nur gedanklich vorstellbar“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.55pt;color:black;" &gt;sei&lt;sup&gt;115&lt;/sup&gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt; Damit ist deutlich, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;daß die „materielle Wahrheit“, die der deutsche Inquisitionsprozeß angeblich ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;color:black;" &gt;bürgt, vor allem dazu dient, die Mißachtung von Rechten zu legitimieren. An der Zurückdrängung teilweise sogar verfassungsmäßig verbürgter Rechte des Beschuldig­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;ten und an der ungehemmten Mobilisierung der Staatsgewalt im Strafverfahren, vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;allem nach den letzten strafprozeßändernden Gesetzen, zeigt sich tendenziell schon &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;die von Hans Maier&lt;sup&gt;116&lt;/sup&gt; beobachtete „institutionelle Typenverwandtschaft des spät­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;absolutistischen und des modernen Staates"; die von ihm postulierte Rückkehr zu &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;„den vorliberalen und vorkantischen Ideen"&lt;sup&gt;117&lt;/sup&gt; im Verhältnis des Individuums zum &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Staat ist im Strafprozeß mit dem Rückgriff auf spätabsolutistische Verfahrensvor&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;color:black;" &gt;stellungen längst eingeleitet. Subjektive Rechte des einzelnen, die zu schützen der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;color:black;" &gt;Rechtsstaat in Anspruch nimmt, müssen zum Schutz objektivierter Werte zurück­stehen. Der Rechtsstaat, dessen Qualität man nach den Worten des Bundesjustizministers Vogel&lt;sup&gt;118&lt;/sup&gt; nicht zuletzt daran erkennt, wie er „mit einem Beschuldigten umgeht, wie er die Rechte dessen ausgestaltet, demgegenüber er von seiner Straf­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;befugnis Gebrauch macht“ verkommt zur „Werteordnung“. Der vorgeblich hohe &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;color:black;" &gt;Wert der „materiellen Wahrheit“ legitimiert, so gering ihn auch die Justiz als Leit­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.5pt;color:black;" &gt;linie&lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt; &lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;eigener Tätigkeit schätzt, noch jede Beseitigung individueller Rechte im Straf­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;"&gt;verfahren und degradiert den Beschuldigten so zum Objekt staatlicher Verbrechens­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;"&gt;verfolgung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;"&gt;(dieser Text als pdf-Datei:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 12pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/09/194051.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/09//194051.pdf&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;)  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 31.2pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;color:black;" &gt;Anmerkungen&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 11.3pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;1&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:8;color:black;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;H. Henkel, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Strafverfahrensrecht, 2. Aufl. 1968, S. 111.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;2&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O.,S. 109.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;3&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;Nüse, Buchbesprechung, &lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;"&gt;in:&lt;/span&gt; Juristische Rundschau 1965, S. 320.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;4&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;5&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., (Fußn. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.95pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;1),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 109.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;6&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O.,S. 110, Fußn. 14.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section21"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;534&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="Section23"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;7&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:line id="_x0000_s1037" style="'position:absolute;left:0;text-align:left;z-index:12;" from="6.7pt,-13.1pt" to="342.2pt,-13.1pt" allowincell="f" strokeweight=".85pt"&gt;  &lt;w:wrap anchorx="margin"&gt; &lt;/v:line&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:line id="_x0000_s1038" style="'position:absolute;left:0;text-align:left;z-index:13;" from="371.5pt,-12.6pt" to="708pt,-12.6pt" allowincell="f" strokeweight=".7pt"&gt;  &lt;w:wrap anchorx="margin"&gt; &lt;/v:line&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Staatsanwalt und Gericht, in: Probleme der Strafrechtserneuerung, S. 279.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;8&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Deutsches Strafprozeßrecht (1968), S. 42.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;9&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Sinn und Tragweite des Hinweises auf die Aussagefreiheit der Beschuldigten NJW 1968,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;S. 1219.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.6pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;10&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. Bader, Die Wiederherstellung rechtsstaatlicher Garantien im deutschen Strafprozeß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;nach 1945, in: Pfenniger-Fachschrift (195), S. 7 sowie Nüse, a. a. O., (Fn. 4).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;11&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;U. Westhoff, Über die Grundlagen des Strafprozesses mit besonderer Berücksichtigung des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Beweisrechts (1955), S. 6.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;12&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Dürr, Zur Reform des Strafprozesses, Deutsche Juristenzeitung 1928, Sp. 1436.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;13&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Westhoff, a. a. O., S. 162/163.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;14&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Lord Greene, zit. nach Allan, Der Strafprozeß – Unterschiede zwischen dem anglo-amerika&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;nischen und dem kontinental-europäischen Recht, Recht und Gesellschaft 1974, S. 170.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;15&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Allan, a. a. O., S. 171.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;16&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Treffende Darstellungen des Inquisitionsprozesses findet man bei Zachariae, Handbuch des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Strafprozesses&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;I&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1861),&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;§§&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;21, 22, 26; Henkel, Strafverfahrensrecht, S. 50; Eberhard &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Schmidt, Einführung in die Geschichte der deutschen Strafrechtspflege, 2. Aufl. 1965, §§ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;70-92.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;17&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.9pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a.a.O.,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt; &lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;(Fn. 1), S. 51.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;18&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Rudolf v. Gneist, Vier Fragen zur deutschen Strafprozeßordnung (1874), S. 6.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;19&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Binding, Strafrechtliche und strafprozessuale Abhandlungen, 2. Bd. (1915), S. 208.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;20 Bendix, Der alte Geist in den Regierungsentwürfen zum Gerichtsverfassungsgesetz und zum &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Rechtsgange in Strafsachen, Juristische Wochenschrift 49 (1920), S. 269; Güde, Die Vertei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;digung aus der Sicht der Anklage, Anwaltsblatt 1961, S. 5.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;21&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Güde, a. a. O. (Fn. 20).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 1.2pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.05pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;22&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. z. B. § 239 StPO, der auf übereinstimmenden Antrag von Verteidigung und Anklage das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kreuzverhör zuläßt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 1.2pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.05pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 1.2pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.65pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;23&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Hans&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Dans,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;sen.,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Verteidigung im Strafverfahren&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;–&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Heute und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;morgen, Zeitschrift für&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Rechtspolitik 1968, S. 17.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.65pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.65pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;24&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., (Fn. 23), S. 21.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.65pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.85pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;25&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Drechsler, Die Staatsanwaltschaft als Prozeßpartei und der Haftrichter als Verhandlungsvor&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sitzender, Deutsche Juristenzeitung 1928, Sp. 2600.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.85pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;26&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Zit. nach Günther, Staatsanwaltschaft&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;–&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Kind der Revolution (1973), S. 5 1&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;27&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;RGB1, S. 253.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.7pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;28&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Lediglich die Eidesformel für Zeugen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;–&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; § 61 RStPO &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;–&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; verpflichtete diesen, „nach bestem&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Wissen und Gewissen die reine Wahrheit“ zu sagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.7pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;29&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Zachariae, Die Gebrechen und die Reform des Strafverfahrens (1846), S. 143/144.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;30&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Der Entwicklungsgedanke im Recht (1904), S. 195.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.5pt; text-align: justify; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;31&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;v. Liszt, Die Stellung des Verteidigers im Strafverfahren, Deutsche Juristen-Zeitung 1901&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;Sp. 179.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;32&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Strafprozeßrecht, S. 110, Fn. 14.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;33&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Staatsanwalt und Gericht, S. 279.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;34&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Gutachten der sog. „Reichsjustizkommission", Reichstagsdrucksache Nr. 10/1876&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;35&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;RGSt 11, 135.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;36&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;RGSt 17, 315 ff.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.7pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;37&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. dazu. Kübler, Der deutsche Richter und das demokratische Gesetz, Archiv für civilisti-&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sche Praxis 161 (1963), S. 111 ff.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.7pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.85pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.4pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;38&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Hirschberg, Die Verschlechterung der Strafrechtspflege durch Notverordnungen, Die Justiz&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Bd. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;VIII &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1932/33), S. 127.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.85pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.4pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.4pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;39&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., (Fn. 38).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.4pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.95pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;40&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Drucker, Neuester und allerneuester Strafprozeß, Juristische Wochenschrift 1924, S. 245.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;41&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Ministerialrat Dürr, Deutsche Juristenzeitung 1928, Sp. 1434.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.95pt; text-align: justify; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;42 Vgl. statt vieler: Gürtner (Hrsg.), Das kommende deutsche Strafverfahren, Bericht der amt&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;lichen Strafprozeßkommission (1938); Freisler, Grundzüge des kommenden Strafprozeß&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;rechts, Deutsches Strafrecht 1935, S. 228; Exner, Richter, Staatsanwalt und Beschuldigter &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;im Strafprozeß des neuen Staates, Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft 54 &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.8pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1934), S. 1 ff 4&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;3 Leitsätze der NSDAP zur Strafrechtsreform, Völkischer Beobachter v. 5. 6. 1935.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.95pt; text-align: justify; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.95pt; text-align: right; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;535&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;44 Sack, Der Strafverteidiger und der neue Staat (1938), S. 15.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;45&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Niethammer, das Reichsgericht als Schrittmacher der Entwicklung des Strafverfahrens nach&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; geltendem Recht und in Zukunft, Deutsches Strafrecht, 1937, S. 136.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.65pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;46&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Schwarz, Nationalsozialistischer Strafprozeß, in: H. Frank (Hrsg.), Nationalsozialistisches&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Handbuch für Recht und Gesetzgebung, 2. Aufl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1937),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 1472.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.65pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;47 Welzel, Naturalismus und Wertphilosophie im Strafrecht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1935),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 73.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;48&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Dahm, Der Methodenstreit in der heutigen Strafrechtswissenschaft, Zeitschrift für die gesam&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;te Strafrechtswissenschaft 57 (1938), S. 248.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;49&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Dahm, a. a. O., (Fn. 48).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;50&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Dahm, Das Ermessen des Richters im nationalsozialistischen Strafrecht, Deutsches Straf&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;recht 1934, S. 90.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;51&lt;span style=""&gt;           &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Dahm/Schaffstein, Liberales oder autoritäres Strafrecht? &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1933),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 19.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.7pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;52&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; a. a. O.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;53&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Die Wahrheit im Recht, in: Festschrift für Deinhard (1940), S. 7.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;54&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Erik Wolf, Das Rechtsideal des nationalsozialistischen Staates, Archiv für Rechts- und Sozial&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;philosophie, Bd. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;XXVIII &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1934/35), S. 348.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;55&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Rosenberg, Lebensrecht, nicht Formalrecht! Deutsches Recht 1934, S. 293.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;56&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Bader, a. a. O., (Fn. 10), S. 7.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;57&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Dallinger,&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Zur&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Vereinheitlichung&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;des&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Strafverfahrens,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Süddeutsche&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Juristenzeitung&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; 1950, S. 731; Kern, Die Wiederherstellung der Rechtseinheit auf dem Gebiete der Strafge&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;richtsverfassung, Monatsschrift für deutsches Recht 1950, S. 588.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;58&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BT-Protokolle, l. Wahlp., S. 1433.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;59&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Gesetz zur Änderung von Vorschriften des Strafverfahrens und des GVG vom 28. 6. 1935 &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(RGB1 &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;I,S.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; 844).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;60&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kleinknecht/Müller/Reitberger, Kommentar zur StPO (1958), Einl. 12.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;61&lt;span style=""&gt;           &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. Hellmuth Mayer, Zum Aufbau des Strafprozesses, Gerichtssaal 104 (1934), S. 336 so­&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;wie Robert v. Hippel, Der Deutsche Strafprozeß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1941),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 299 ff.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;62&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kleinknecht/Müller/Reitberger, a. a. O., (Fn. 60).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;63&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., (Fn. 60), Einl. 13.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;64 Neue juristische Wochenschrift 1969, S. 1017.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;65 Anmerkung zu BGHSt 17, 382, Juristenzeitung 1962, S. 762, Hervorhebung im Original.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;66&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. Maunz/Dürig/Herzog, Grundgesetz, Anm. 59 sowie Echterhölter, Die MRK im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung, Juristenzeitung 1955, S. 692.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;67&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BVerfGE 38, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;111.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;68&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BGHSt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;18,371.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;69&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. Zipf, Strafprozeßrecht (1970), S. 43 sowie Kleinknecht/Müller/Reitberger,&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;a. a. O.,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.8pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(Fn.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt; &lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;60), Einl. 3 b; Eb. Schmidt, Lehrkommentar, Bd. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;I, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Rdn 95/96; BGHZ 20, 180; Kern/&lt;br /&gt;Roxin, Strafverfahrensrecht, 12. Aufl. (1974), S. 46.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;70&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Handbuch des deutschen Strafprocesses, Bd. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;I, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;S. 413.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;71&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Dürr, Zur Reform des Strafprozesses, Deutsche Juristenzeitung 1928, Sp. 1435.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;72&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;Lehrkommentar, Bd. 1, Rdn. &lt;span style="letter-spacing: 1.1pt;"&gt;111.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;73&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Begründung zum Regierungsentwurf des 1. Strafverfahrensreformgesetzes, BT-Drs. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.85pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;7/551,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 36.&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;74&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;Henkel, Strafverfahrensrecht, S. &lt;span style="letter-spacing: 0.9pt;"&gt;112.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;75&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kern/Roxin, a. a. O., &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.45pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(In.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; 69), S. 55.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;76&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., S. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;213.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;77&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Deutsches Strafprozeßrecht (1967), S. 42.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;78&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Lehrkommentar, Bd. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;I, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Rdn 109.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;79&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Juristenzeitung 1965, S. 735.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;80&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Legitimation durch Verfahren &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.65pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1969),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 38 ff., &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.7pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;51.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;81&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Einleitung zu: Croissant u. a., Politische Prozesse ohne Verteidigung (1976), S. 9.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -1.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;82&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Berlin: Art. 65; Bremen: Art. 6; Rheinland-Pfalz: Art. 6; Saarland: Art. 14.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.55pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;83&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;In: Kleinknecht/Müller/Reitberger, Kommentar zur StPO, Einl. 9.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.6pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;84&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;§ 238, Abs. 1 StPO: „Die Leitung der Verhandlung, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.9pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Vernehmung des Angeklagten und&lt;br /&gt;die Aufnahme des Beweises erfolgt durch den Vorsitzenden“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.65pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;85&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Sax,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Grundsätze der Strafrechtspflege,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.85pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;in:&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Bettermann/Nippdey/Scheuner (Hrsg.),&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Die&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Grundrechte, Bd. II/2, S. 990.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.65pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section24"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 6.5pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;536&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 6.5pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;86&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:line id="_x0000_s1039" style="'position:absolute;left:0;text-align:left;z-index:14;" from="369.95pt,-12pt" to="705.45pt,-12pt" allowincell="f" strokeweight=".6pt"&gt;  &lt;w:wrap anchorx="margin"&gt; &lt;/v:line&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:line id="_x0000_s1040" style="'position:absolute;left:0;text-align:left;z-index:15;" from="6.6pt,-8.15pt" to="342.1pt,-8.15pt" allowincell="f" strokeweight=".85pt"&gt;  &lt;w:wrap anchorx="margin"&gt; &lt;/v:line&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Strafprozeßrecht, S. 108.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="Section26"&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.6pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;87&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Guradze, Die Europäische Menschenrechtskonvention, Anm. 21 zu Art. 6.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.6pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;88&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Vgl. Kern/Roxin, Strafverfahrensrecht, S. 54, Sax, a. a. O., (Fn. 85); Eb. Schmidt, Deut­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;-&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;sches Strafprozeßrecht, S. 42.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;89&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Kleinknecht/Müller/Reitberger, a. a. O., (Fn. 60), Einl. 8 c.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;90&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., (Fn. 60), Einl. 9.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.7pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;91&lt;span style=""&gt;     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., Einl.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.75pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;12;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; vgl. dazu Schwarz, Der nationalsozialistische Strafprozeß, a. a. O., (Fn. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;46), S. 1470: „Das Ziel eines guten Strafprozesses muß es sein, zum Zwecke der Aburteilung &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;einer Straftat möglichst gründlich, möglichst schnell und mit geringstem Kostenaufwand den &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;wahren Sachverhalt aufzudecken. Das ist das einzige Ziel; andere Rücksichten müssen dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;gegenüber zurücktreten“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.7pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;92&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Karl Peters, Strafprozeß, 2. Aufl. (1966), S. 74.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.35pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;93&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Osmer, Der Umfang des Beweisverwertungsverbotes nach&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;§&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.8pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;136&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; a StPO, S. 3; vgl. auch&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Mörsch,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Zur Rechtsstellung des Beschuldigten&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;seines Verteidigers im&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Vorverfahren&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; (1968), S. 33 f.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;94 Bader, Zum neuen § 136 a StPO, Juristenzeitung 1951, S. 123. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;color:black;" &gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;95 Castringius, Schweigen und Leugnen im Strafprozeß (1965), S. 33. 96 Kleinknecht/Müller/Reitberger, a. a. O., (Fn. 60), Einl. 8 c.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;97&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Sax, a. a. O., (Fn. 85), S. 968.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;98&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Lehrkommentar, Bd. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;I, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Rdn. 297.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;99&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., (Fn. 85), S. 970.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;100&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;v. Liszt, a. a. O., (Fn. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.95pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;31),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Sp. 180.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;101&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Der alte Geist in den Regierungsentwürfen zum Gerichtsverfassungsgesetz und zum Rechtsgang in Strafsachen, Juristische Wochenschrift 1920, S. 268.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.25pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;102&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Justiz, die stille Gewalt (1972).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;103&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Lautmann, a. a. O., (Fn&lt;i&gt;. &lt;/i&gt;1020), S. 165.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;104&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Habermas, Wahrheitstheorien, in: Festschrift für Schulz, S. 211 ff&lt;i&gt;. &lt;/i&gt;(232).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;105&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Habermas, a. a. O., (Fn. 104), S. 260, vgl. auch ders., Erkenntnis und Interesse, Kap. 10, 11 &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;sowie die Einleitung zu Theorie und Praxis, Frankfurt &lt;span style="letter-spacing: 1.05pt;"&gt;1971.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;106&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Henkel, Strafprozeßrecht, S. 110.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;107&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Herrmann, Referat vor dem 45. Dt. Juristentag, Verhandlungen des 45. DJT, Bd. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.95pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt;II,&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-US" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;D 53.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;108&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;Dürr, a. a. O., (Fn. &lt;span style="letter-spacing: 1pt;"&gt;71),&lt;/span&gt; Sp. 1437.&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;109&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;RGSt 66, 164.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;110&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BGH, Verkehrsrechtssammlung 24, S. 207 (210).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;111&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BGH, Neue juristische Wochenschrift 1967, S. 359 (360).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;112&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BGH bei Dallingcr, Monatsschrift für Deutsches Recht 1972, S. 388.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;113&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BGH, Neue juristische Wochenschrift &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;1951,&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 83.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.5pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;114&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BGH, Monatsschrift für Deutsches Recht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;1951,&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.3pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;117.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;115&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;RGSt 66, 164.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.25pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;116&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Die Grundrechte im modernen Staat, 2. Aufl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.9pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;(1974),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.5pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;71.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;117&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;a. a. O., (Fn. 1&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.8pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;16),&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; S. 72.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 0cm; line-height: 8.9pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;118&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;BT-Prot., 7. Wahlperiode, S. 8230.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 41.75pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.45pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;Summary&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;The Value of "Material Verity" in German Criminal Proceedings: Administrators of justice and &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;jurists in Germany are in unanimous agreement that German criminal procedure as opposed to the practices in other countries, particularly in Anglo-Saxon ones – serve the establishment &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;of a formal truth. This fact can be ascribed to the principle of “material verity”, which is &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;institutionalizcd in the so-called “inquisition maxim”. The &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.85pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;latter&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt; can be defined as &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.7pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;the&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt; principle &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;whereby the judge and &lt;i&gt;not &lt;/i&gt;the parties in the case adduces the evidence, presides over the &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;court proceedings and finally reaches verdict.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;537&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;This principle has more in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;common with the trial proceedings in an absolutist hierarchical &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;State, the trial of Inquisition, than merely the name. Indeed, when the reformed criminal proc&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;eedings were introduced in 1877, essential structural aspects were adopted. The German &lt;/span&gt;bourgeoisie was never strong enough to carry through a thoroughly liberalized criminal procedure. This German trial ideology culminated during the Third Reich in the abolition of all legal &lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;rights in court and the supposed legitimization thereof by the claim that the principle of &lt;/span&gt;“material verity” admitted of no formal rights.&lt;/span&gt;&lt;span lang="EN-GB"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;The inhibition of the analogy in penal law (nulla poena sine lege) and of double jeopardy &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;(ne bis in idem) was annullcd, just as the basic right to a defence in court, the guarantee that a lawful judge preside, and the functional distinction between indictment and sentence. This &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.05pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;authoritarian trial ideology survived the collapse of the Third Reich. Court procedure was only &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;denazified superficially; for in the 1950s and 1960s the principle of “material verity” flourished &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;anew. Today, the courts as well as criminal jurisprudence declare the assumption of a defendant&lt;/span&gt;’s innocence until proven guilty and the equal regard for prosecution and defence in court &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;(both rights upheld by the European Human Rights Commission) both as beeing incompatible with “our procedural structure” and thus invalid. Indeed sometimes all the rights of the defendant in court are declared incompatible with the establishment of the truth.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;aus:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt; Leviathan. Zeitschrift für Sozialwissenschaft 1977, 522 – 537.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;color:black;" &gt;Kritische Nachbemerkung:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;Wenn Müller auf S. 528 über die Europäische Menschenrechtskonvention schreibt, ihr komme in der BRD „formell […] zwar nur der Rang ei­nes einfachen Gesetzes, materiell aber Verfassungsrang zu“, so scheint uns diese Formulierung &lt;i style=""&gt;derselben Logik&lt;/i&gt; zu folgen, wie die – von Müller kritisierte – Entgegensetzung von „materieller Wahrheit“ und „formellen Verfahrensrechten (bei &lt;i style=""&gt;Ermittlung&lt;/i&gt; der Wahrheit)“. In der Tat hat die ERMK in der BRD (und vielen anderen Ländern) nur Gesetzes-, aber nicht Verfassungsrang. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 9.95pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 20pt; text-align: justify; line-height: 9.85pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:100%;color:black;"  lang="EN-GB" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4666521531729888752-7147432470754076577?l=die-deutschen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://die-deutschen.blogspot.com/feeds/7147432470754076577/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=7147432470754076577' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/7147432470754076577'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/7147432470754076577'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/allein-in-deutschland-der.html' title='Allein in Deutschland: Der strafprozessuale Kult um die „materielle Wahrheit“ – zulasten der Verfahrensrechte der Beschuldigten'/><author><name>Admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4666521531729888752.post-2018236193092038571</id><published>2007-09-10T22:05:00.000+01:00</published><updated>2007-09-20T20:44:15.143+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutscher Rechtsstaat'/><title type='text'>Der deutsche Rechtsstaat</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section1"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;aus:&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt; Evangelisches Staatslexikon hrsg. von Roman Herzog / Hermann Kunst / Klaus Schlaich / Wilhelm Schneemelcher, Kreuz: Stuttgart, 3. Aufl.: 1987, Spalte 2806 - 2818.&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Hervorhebungen entsprechen dem Orginal; die roten Ziffern geben den Beginn der Spalten der Originalveröffentlichung an.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;Vollständiger Text als pdf-Datei:&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/09/194049.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/09//194049.pdf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; .&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;" &gt;&lt;o:p&gt;2806&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;[...] &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Rechtsstaat. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  lang="EN-US" &gt;I. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Problemstellung der Geschich­&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;te. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;a) Sowenig wie andere zentrale Begriffe von Staatslehre und Politik (→Demokratie &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 2.4pt;font-size:7;color:black;"  lang="EN-US" &gt;I&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 2.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt; 1&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 2.4pt;font-size:7;color:black;"  lang="EN-US" &gt;)&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  lang="EN-US" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;zeichnet&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;der&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;R.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;eine&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;apriorisch&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;vorgegebene &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;„Wesenheit“. Es ist daher nach den politischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;sozioökonomischen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Entstehungsbedingun­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gen des R.begriffs und nach seiner konkreten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;polit. Funktion zu fragen, auch nach allfälligem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Funktionswandel und Umständen, die diesen er­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;klären. Vorweg ist festzuhalten, daß der R. eine &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Begriffsbildung der deutschen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Staatslehre&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;19. Jhs. ist. Dieser R. soll den Staat im Interesse &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der bürgerl. Gesellschaft unter obrigkeitsstaatl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Bedingungen beschränken. So unterscheidet sich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der R. von vornherein von der britischen &lt;i&gt;Rule &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;of Law, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die nicht nur als ein den Staat begren­zendes, diesen vielmehr auch konstituierendes &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;(repräsentativstaatl. bzw. demokratisches) Prin­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;zip gemeint ist. Übersetzungen wie Etat de Droit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;im Französischen oder Estado de Derecho im &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Spanischen sind von der deutschen Staatslehre &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;(insbes. über G. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Jellinek &lt;/span&gt;und C. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Schmitt) &lt;/span&gt;in­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;spiriert und verbinden sich z. T. (etwa in Italien, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Spanien und Lateinamerika) mit der Forderung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nach (vor allem ökonomischen) Rest-Freiheiten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;unter autoritären Regierungsformen. Wer nach &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der historischen Ortung des R. und seiner ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;naueren politischen Funktion fragt, wird gegen­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;über einer inflationären Verwendung des R.be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;griffs, die diesen auch etwa auf &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Platos &lt;/span&gt;Gesetzes­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;staat (und damit auf die vom modernen Staat zu &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;unterscheidende Polis) oder auf die mittelalter­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;liche Ordnung und deren Theorie (etwa &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Brac&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tons &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Lehre von der Bindung des Monarchen an &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;das Gesetz) anwendet, zur Skepsis raten.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Aussage, im R. würden Staat und Recht „zusam­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mengebracht“, mag ansprechend klingen. Sie ist &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;jedoch banal und wenig informativ, müßte man &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;doch vorerst wissen, wie der jeweils vorausge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;setzte Staat und das gemeinte Recht (positives &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Recht,&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Naturrecht,&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;wenn&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;ja,&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;welches&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Natur­recht?)&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;verstanden&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;werden.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Diese&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Kritik&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;gilt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;auch der verbreiteten Gegenüberstellung von R. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;(nationalsozialist.)&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;„Unrechtsstaat“,&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;einer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Begriffsbildung, die dazu verführen kann, die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;sozialwissenschaftlich-historische&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Analyse &lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;NS-Regimes&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;(seiner&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;Entstehungsbedingungen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und Wirkungsweise) durch bloßen moralischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Protest zu „ersetzen“.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section2"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 1.3pt; text-align: justify; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.35pt;font-size:7;" &gt;2807&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Section3"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 3.7pt; text-align: justify; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;b) Wie gesagt, stellt der R. als Begriff und in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der Sache eine Besonderheit des deutschen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Staatsrechts dar. Das schließt es freilich nicht &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;aus, daß sich auch anderswo politische Forde­rungen durchsetzen, die der deutschen R.idee &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;teilweise entsprechen, wobei sie freilich in ande­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ren Begründungszusammenhängen auftreten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und mit anderen Namen (etwa &lt;i&gt;„limited govern&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ment“ &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;oder „&lt;i&gt;liberaler →Konstitutionalismus") &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;vorgestellt werden. Die Unterschiede zwischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der deutschen R.theorie und den in anderen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Staaten mit ihr vergleichbaren Konzepten sind &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;daher weder zu übersehen noch zu übertreiben. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Die Theorie des R. ist die spezifisch deutsche &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Variante innerhalb der bürgerl. Staatstheorie. [...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2808&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2809&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="Section4"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2810&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0.85pt 0.0001pt 0.1pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;[...]&lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0.85pt; text-align: justify; text-indent: 6.7pt; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;c) Die Anfänge der deutschen R.theorie wer­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;den oft auf &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kant &lt;/span&gt;zurückgeführt, der den Staat &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;als „Vereinigung von Menschen unter Rechts­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gesetzen“ definiert. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kants &lt;/span&gt;Begriff des allgemei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nen Gesetzes ist auf dem Hintergrund einer individualistisch-liberalen Anthropologie und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Rechtslehre zu sehen, die das Recht als Inbegriff &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der staatlich garantierten Verhaltensvorschriften &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;innerhalb der bürgerl. Gesellschaft versteht. Sei­ne Theorie der Gewaltenteilung vertritt den Vor­rang der Legislative. Ihr gegenüber soll die Exe­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;kutive auf eine rein ausführende, die Judikative &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;auf eine (die Exekutive) kontrollierende Funk­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tion beschränkt sein. Doch kommt diesem (vir­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tuell demokratischen) Konzept nach &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kant &lt;/span&gt;sel­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ber kaum praktische Bedeutung zu, soll es doch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;dem Bürger verwehrt sein, in bezug auf die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tatsächlich bestehende Gesetzgebungsgewalt „werktätig zu vernünfteln“. Im Vormärz über­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nehmen einzelne Autoren im süddeutschen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Raum liberal-repräsentativstaatl. Vorstellungen des französischen Konstitutionalismus, so etwa &lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Carl Th. Welcker, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der den Rechtsstaat als „&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Staat der (sc. bürgerlichen) Vernunft“ bezeich­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;net. Seine eigentl. Prägung erfährt der deutsche &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.55pt;font-size:7;color:black;"  &gt;R.begriff jedoch mit dem Scheitern des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;deutschen politischen →Liberalismus als staats­gestaltende Kraft, der sich seit 1848 – auch aus &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Angst vor der beginnenden politischen Artiku­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;lation der Unterschichten – mit dem Obrig­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;keitsstaat arrangiert. Im Verfassungskompromiß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;des deutschen Bürgertums kommt der R.idee &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;(anders als bei &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Welcker) &lt;/span&gt;keine staatsbegrün-&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2811&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section7"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 0.95pt; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;dende Bedeutung mehr zu. Der Obrigkeitsstaat &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ruht in sich selber, legitimiert durch das „mon­archische Prinzip", wird also durch den R. bloß nachträglich begrenzt, und zwar im Interesse des Bürgertums, das zwar auf die politische Gestal­tung des Staates, auf politische Hegemonie ver­zichtet bzw. verzichten muß, dem anderseits der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Freiheitsraum zu seiner sozioökonomischen Entfaltung gewährleistet wird. Für die Grenzzie­hung zwischen Obrigkeitsstaat und bürgerl. Ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;sellschaft wird im Verfassungsrecht Preußens &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und des Deutschen Reiches der &lt;i&gt;Vorbehalt des Gesetzes &lt;/i&gt;für Eingriffe in Freiheit und Eigentum &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;maßgeblich, wobei den gewählten Kammern (Landtag bzw. Reichstag sind alles andere als &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Zentren polit. Macht) neben dem Monarchen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und dem Herrenhaus bzw. dem Reichsrat im Gesetzgebungsverfahren wenigstens ein Mitbe&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ratungs- und Zustimmungsrecht zukommt. Als &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Konzept zur Beschränkung der Staatsgewalt ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;standen, bekommt der deutsche R. des 19. Jhs. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;den Charakter einer &lt;i&gt;Defensivveranstaltung. &lt;/i&gt;Die­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ser R. hat nach einer Formulierung O. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kirch&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;heimers &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;„etwas von einer Schlangenbeschwö­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rung“. Die Gefahren, gegen die der R. schützen soll können von zwei Seiten drohen: vom alten Obrigkeitsstaat her, zugleich aber von einer vir­tuellen künftigen Demokratie, in der den Unter­schichten kraft des allgemeinen Wahlrechts ein &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;maßgebl. Einfluß auf die Politik, auch gegen die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Interessen des Bürgertums, zukommen könnte. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;In klarer Einsicht in die Entstehungsbedingun­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gen der deutschen R.theorie lehnt der schweize­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rische freisinnige Politiker und Jurist &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Simon &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Kaiser &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;1859 die Übertragung des R.begriffs auf die Schweiz ab. „Bevor wir ihn aber allgemein verwerfen, müssen wir dessen Festhaltung im &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Interesse der Bürger für politisch ratsam halten, solange der gemeinsame Wille nicht durch alle &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Bürger gebildet, sondern von Oben oktroyiert &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;wird; so in Deutschland ...“ &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kaiser &lt;/span&gt;ordnet also &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;den R. dem Obrigkeitsstaat zu und hält ihn in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der liberalen Demokratie für obsolet. Nach der gescheiterten Revolution wird die R.theorie vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;allem durch &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Fr. &lt;/span&gt;J. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Stahl &lt;/span&gt;bestimmt. Nach ihm &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;soll der Staat „die Bahnen und Grenzen seiner &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Wirksamkeit wie die freie Sphäre seiner Bürger &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;in der Weise des Rechts genau bestimmen und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;unverbrüchlich sichern und soll die sittl. Ideen von Staats wegen, also nicht weiter verwirkli­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;chen (erzwingen), als es der Rechtssphäre ange­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;hört, d. i. nur bis zur notwendigsten Umzäu­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nung. Dies ist der Begriff des Rechtsstaates . . . &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;er bedeutet überhaupt nicht Ziel und Inhalt des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Staates, sondern nur Art und Charakter, diesel­ben zu verwirklichen.“ &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Stahls &lt;/span&gt;R. formalisiert &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und domestiziert die staatl. Wirksamkeit und ist &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;zugleich – trotz aller weltanschaulichen Kritik &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;am Liberalismus – in eine Gesamtkonzeption &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;eingefügt, die die (u. a. religiös legitimierte) bür­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gerl. Gesellschaftsordnung verteidigt, wogegen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der Volksstaat etwa im Sinne &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Rousseaus &lt;/span&gt;als „&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:7;color:black;"  &gt;absolute Verwirrung“ bezeichnet wird. O. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Bähr &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;verlangt&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ein&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Grundgesetz&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;(&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;→&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Verfassung),&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;das&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2812&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 1.8pt 0cm 0.0001pt 2.75pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die Rechte und Pflichten abzugrenzen habe, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;„mit denen das von den leitenden Organen ver­tretene Staatsganze den einzelnen Gliedern ge­genübersteht“ und das die Normen festlegen sol­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;le, „nach welchen sich die Ordnung innerhalb &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;des Staatsorganismus bewegt“. Im übrigen be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tont er v. a. das &lt;i&gt;Legalitätsprinzip &lt;/i&gt;und fordert die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Kontrolle von Regierung und Verwaltung durch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die Zivilgerichte auf Grund detaillierter G.e. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;R. v. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Gneist &lt;/span&gt;postuliert Verwaltungsgerichte und verbindet die R.idee insbes. mit der „Selbstver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;waltung“, worunter er die ehrenamtl. Mitwir­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;kung des Besitzbürgertums versteht (dem er im &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Unterschied zu den Unterschichten die Fähig­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;keit zutraut, als Quelle des „Rechtsbewußtseins“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und des „Volksfriedens“ zu wirken).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0.95pt 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 6.95pt; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;O. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Mayer &lt;/span&gt;definiert den R. als eine bes. „Art“, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;in der der Staat tätig wird, und vertritt das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Prinzip des Vorrangs des G. insbes. gegenüber &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der Verwaltung (→Gesetzmäßigkeit der Verwal­tung). „Der R. bedeutet tunlichste Justizförmigkeit der Verwaltung“ (auf Grund umfassender &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Gesetzgebung). Aber nicht völlige: außerhalb &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;des Vorbehaltsbereiches des G. (Eingriffe in Freiheit und Eigentum) wirkt sie „aus eigener &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Kraft, nicht auf Grund des G.&lt;sup&gt;“&lt;/sup&gt;. Die Betrach­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tungsweise &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Mayers &lt;/span&gt;wird gegen Ende des Jhs. die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;herrschende. So bezeichnet etwa R. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Thoma &lt;/span&gt;das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Prinzip der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung als „nicht das Ganze, aber das Fundament des Vor­stellungskomplexes, den uns Heutigen das Wort &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;R. auslöst“. Allen erwähnten Autoren ist es ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;meinsam, daß sie den überlieferten Obrigkeits­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;staat, der keine Parlamentarisierung des polit. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Systems zuläßt (und u. a. auch als verläßl. Boll­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;werk gegen systemtranszendierende Tendenzen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der Sozialdemokratie wirkt), bejahen und bloß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rechtsstaatlich formalisieren wollen. Im übrigen soll der in diesem Sinne gemäßigte Staat durch­aus &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;die &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;wirtschaftl. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Entwicklung aktiv fördern –&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-right: 0.95pt; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;auch in Übersee &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;–&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;, was vor allem in den vom &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;G. nicht erfaßten Formen der Kooperation von &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Staatsbürokratie und Interessengruppen (→Ver­bände) geschieht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 2.4pt 0.0001pt 0cm; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 7.1pt; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Zur Zeit der Weimarer Republik zeichnet sich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ein Funktionswandel des R. ab. Nach dem Weg­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;fall der Monarchie und der von ihr u. a. gelei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;steten Garantie des sozioökonomischen Status &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;quo wendet sich die R.theorie nun vorab gegen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.55pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die Demokratie, die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;(in&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.55pt;font-size:7;color:black;"  &gt; nachwirkender &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;deutscher Obödienzgesinnung und in tiefgrei­fendem Mißtrauen gegen die „Massendemokra­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tie“) weitgehend mit der drohenden „Tyrannei &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;von unten“ gleichgesetzt wird. Immerhin ist das Bild nicht einheitlich. In H. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kelsens &lt;/span&gt;„Reiner &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Rechtslehre“, die aus der (rein normativ verstan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;denen) Rechtswissenschaft &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.65pt;font-size:7;color:black;"  &gt;alle&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt; sozialwissenschaftl., politischen und psychologischen Frage­stellungen aussondern will, gilt der R. als „Staat, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;dessen sämtl. Akte auf Grund der Rechtsord­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nung gesetzt werden“. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kelsen &lt;/span&gt;identifiziert Staat und Recht und macht geltend, daß die Wirksam­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;keit des Staates nur auf Grund der Rechtsord­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nung als staatl. verstanden werden könne. Der&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2813&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 1.7pt; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Staat wird „ein König Midas, dem alles, was er &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ergreift, zu Recht wird“, womit jeder Staat zum &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;R. wird. Der Begriff des R. ist m. a. W. mit dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;des Staates gleichbedeutend. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kelsens &lt;/span&gt;„Reine &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Rechtslehre“ will die Rechtswissenschaft dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Streit der Weltanschauungen entziehen. Bei aller &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;methodischen Unzulänglichkeit der Reinen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Rechtslehre, die die wechselseitige Bedingtheit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und Bezogenheit von Recht und gesellschaftl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Wirklichkeit auszuklammern sucht, statt sie zu &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;analysieren, ist nicht zu übersehen, daß sich &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kelsens &lt;/span&gt;Rechtspositivismus mit dem Bekennt­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nis zum demokratischen Gesetzgebungsstaat mit weitgehender Gestaltungsfreiheit des Gesetzge­bers“ verbindet. Gleiches gilt auch für den Rechtspositivismus &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Gustav Radbruchs, &lt;/span&gt;und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;beide, &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kelsen &lt;/span&gt;und &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Radbruch, &lt;/span&gt;verteidigen die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;(in der Weimarer Republik von der politischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Rechten nicht nur wegen konkreter Mißstände kritisierte, sondern grundsätzlich diskreditierte) &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Parteiendemokratie. Eine einsame Sonderstel­lung in der R.theorie zur Zeit der Weimarer Republik nimmt &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Hermann Heller &lt;/span&gt;ein, der ei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ne „materielle“ Theorie des „sozialen Rechts­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;staates“ entwirft, die auch den sozialstaatl. Ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;halt der WV zur Geltung zu bringen sucht. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Hel­&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ler &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;vertritt die Auffassung, daß der Untergang der Demokratie in der Diktatur nur dann auf­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gehalten werden könne, wenn der bürgerliche R. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mit seinen ideellen, für die Demokratie unerläß­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;lichen Grundrechten zum „sozialen“ R. weiter­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;entwickelt werde. Dazu fordert er die (freilich nicht im einzelnen ausdefinierte) „rechtsstaatl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Vergesetzlichung der Wirtschaft“, die „nichts &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;anderes als die Unterordnung der Lebensmittel &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;unter die Lebenszwecke und damit die Voraus­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;setzung bedeute für eine Erneuerung unserer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Kultur“. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Hellers &lt;/span&gt;R.verständnis geht von der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Überlegung aus. daß die Rechtssicherheit des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;bürgerlichen R. im Sinne der Sicherheit des Ei­gentums und der Verträge noch keine existenzielle Sicherheit des Menschen gegenüber unkon­trollierter wirtschaftl. Macht und dynamischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Prozessen wirtschaftl. Entwicklung verbürgt, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;weshalb diese dem Primat der demokratischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und sozialen Politik unterzuordnen sei. Die un­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ter Kritik der „formalistischen R.theorie“ des Positivismus zur Zeit der Weimarer Republik &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;entwickelte „Materialisierung“ der R.idee be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;wegt sich indessen in der bei weitem überwie­genden Tendenz in einer &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Heller &lt;/span&gt;entgegenge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;setzten Richtung. Sie sucht dem in der WV dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Gesetzgeber verliehenen gesellschaftl. Verände­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rungspotential zu begegnen, den R. auf ein (wirt&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;schafts-)liberales Verständnis festzuschreiben &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und der konsequenten Verwirklichung der sozi­alstaatl. Bestimmungen der WV die Legitimität &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und gar die Verfassungsmäßigkeit abzusprechen. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Damit verbindet sich eine dezidiert antidemo­kratische Tendenz. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Carl Schmitt, &lt;/span&gt;der schon &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;wegen seiner Wirkung hier an erster Stelle zu nennen ist, definiert den R. von einem grundle­genden Verteilungs- und einem Organisations­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;prinzip her:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;„Das&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Verteilungsprinzip – prinzi-&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2814&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;piell unbegrenzte Freiheit des Einzelnen, prinzi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;piell begrenzte Machtbefugnis des Staates – fin­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;det seinen Ausdruck in einer Reihe von sog. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Grund- oder Freiheitsrechten; das Organisati­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;onsprinzip ist in der Lehre von der sog. Gewal­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tenteilung enthalten, d. h. der Unterscheidung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;von .. . Legislative, Exekutive und Justiz.“ Wäh­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rend die ideellen Freiheitsrechte in &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Schmitts &lt;/span&gt;Lehre von der „identitären Demokratie“ (→De­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mokratie) völlig relativiert werden, soll das Ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;teilungsprinzip die grundsätzl. Vorordnung der Wirtschaft gegenüber der demokratischen Poli­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tik gewährleisten. Die Gewaltenteilung richtet &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;sich vorab gegen die Legislative, die darauf be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;schränkt werden soll, allgemeinabstrakte G.e. zu erlassen, womit sozialgestaltende Maßnahmege­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;setze ausgeschlossen werden. Nicht der demo­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;kratische Gesetzgeber, sondern die Exekutive, in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;letzter Instanz die Diktatur sollen in der Krise &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;den Bestand der Gesellschaft und des kapitalisti­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;schen Wirtschaftssystems garantieren. Daß gera­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;de letzteres durch den R. geschützt sein soll, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ergibt sich auch aus &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Schmitts &lt;/span&gt;&lt;i&gt;Unterscheidung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;von Verfassung und Verfassungsgesetz, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mit der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die positivrechtl. Verfassung zum bloßen „Ver­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;fassungsgesetz“ herabgesetzt wird, dem die ei&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gentl. Verfassung als einheitliche existentielle &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;„Entscheidung“ vorausgehe, die für die Weima­rer Republik als „Entscheidung für den bisheri­gen Status quo, d. h. für die Beibehaltung der bürgerl. Gesellschaftsordnung“ verstanden wird. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Das führt, analog zur Funktion früherer Natur­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rechtsideologien, zu einer Relativierung des po­sitiven Rechts. „Die Verfassung ist unantastbar, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die Verfassungsgesetze dagegen können während &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;des Ausnahmezustandes suspendiert und durch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Maßnahmen des Ausnahmezustandes durchbro­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;chen werden.“ Dieselbe Unterscheidung gestat­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tet es auch, das formelle Verfassungsrecht einsei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tig im Sinne der postulierten Grundentschei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;dung auszulegen und widerspenstige Verfas­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;sungsnormen in ihrem Gehalt wegzuinterpretie&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ren. Damit wird das pos. Recht aufgelöst, im &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Sinne der jeweiligen Anforderungen der „Systemrationalität“ dynamisiert, wobei freilich darauf hinzuweisen ist, daß sich die Verdoppe­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;lung des Rechts in bloßes G. und diesem über­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;geordnete Entscheidungsgrundlagen (etwa in der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Formel „&lt;i&gt;Recht und Gesetz“) &lt;/i&gt;in der Weimarer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Justiz schon vor &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Schmitt &lt;/span&gt;vielfach durchgesetzt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;hat, auch von anderen Rechtslehrern unter­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;stützt, von denen hier bloß noch &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Erich Kauf­&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mann &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mit seinem „christlich“-institutionell ver­standenen Naturrecht&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;erwähnt&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;sei,&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;das&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;in &lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Aus­übung&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;des&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;vom &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Reichsgericht &lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;angemaßten&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;richterl. Prüfungsrechts gegenüber dem Reichs-Ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;setzgeber zur Geltung gebracht werden soll. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Nicht die (für den parlamentarischen Gesetz­gebungsstaat eintretenden) Rechtspositivisten, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;sondern die Vertreter des „materiellen R.“ sind &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;es gewesen, die – soweit Rechtsdogmatik über­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;haupt dazu beiträgt, Geschichte zu machen – &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der &lt;i&gt;Rechtsideologie des →Nationalsozialismus &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;den&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Weg&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;bereitet&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;haben.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;1932&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;bekennt&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;sich&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;div class="Section8"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-top: 1.9pt; text-align: justify; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.3pt;font-size:7;" &gt;2815&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;" class="Section9"&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 3.1pt; line-height: 0.05pt;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=";font-size:7;color:black;"  &gt;O. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Koellreutter &lt;/span&gt;zum „nationalen R.“, 1933 &lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.2pt;"&gt;Schmitt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;zum „nationalsozialistischen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.85pt;"&gt;R.“, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.2pt;"&gt;Heinrich Lange &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;postuliert 1934 unter dem &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Buchtitel „Vom Gesetzesstaat zum Rechtsstaat“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;die Überordnung der nun im Sinne der NS-&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;Ideologie vorausgesetzten „Rechtmäßigkeit“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;über die „Gesetzesmäßigkeit“ staatl. Handelns. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;Auch wenn die Verwendung des R.begriffs in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;der Folge zurücktritt, bleibt die Kontinuität zu „&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;materiellen“ R.theorien der Rechten bestehen: &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;in der mehr und mehr radikalisierten Relativie­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;rung des pos. Rechts durch „das im Volk leben­dige ungeschriebene Recht“, das in „unbegrenz­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;ter Auslegung“ aktualisiert wird. Freilich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 1.05pt;"&gt;tritt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;nun an die Stelle der Gewaltenteilung die gewal­tenmonistische Diktatur. Aber auch dieser Un­terschied relativiert sich etwas, wenn man die &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;a-demokratische &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;bzw. antidemokratische und insbes. antisozialdemokratische Funktion der Gewaltenteilungslehre der deutschen Rechten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;mitbedenkt. 1945 veröffentlicht &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Werner Kägi &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;unter dem Titel „Die Verfassung &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;"&gt;als&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt; rechtliche &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;Grundordnung des Staates“ einen (nachher in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;zahlreichen Schriften modifizierten) Beitrag zur R.theorie, der dann auch die Diskussion in der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;Bundesrep. Dtschld. nachhaltig beeinflussen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;wird. Trotz aller Polemik gegen die „Dynamik &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;des Rechts“ und insbes. gegen den Dezisionis­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;mus &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Schmitts &lt;/span&gt;teilt &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kägi &lt;/span&gt;wichtige Positionen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;mit diesem, so das für den R. grundlegende „Verteilungsprinzip“. „Die Logik der Verf.“ und die „Logik der Demokratie“ werden als antago­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;nistisch verstanden, die „Selbstherrlichkeit des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;Normativen“, ewige „Ordnung Werte“, die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;„Herrschaft des Rechts“ dem „Voluntarismus“ &lt;/span&gt;gegenüberstellt, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;der &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;v. a. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;als &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Folge &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;des demo&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;krat. Mehrheitsprinzips dinghaft gemacht wird. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Durchweg fehlt eine hist. Analyse der behandel­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;ten Theorien, was zB dadurch zum Ausdruck kommt, daß ausgerechnet &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Sieyes &lt;/span&gt;als Vertreter eines exzessiven „Demokratismus“ vorgestellt &lt;/span&gt;wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 7.45pt 2.05pt 0.0001pt 0.1pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  lang="EN-US" &gt;II. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Der R. im GG. &lt;i&gt;1. Einleitung. &lt;/i&gt;Der Begriff des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;R. wird im GG eher nur beiläufig verwendet. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Art. 28 Abs. 1 hält fest, daß die Länderverfassun­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gen „den Grundsätzen des republikanischen, de­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mokratischen und sozialen R. im Sinne dieses &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;GG entsprechen“ sollen, wobei dasselbe gewiß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;auch für die Bundesrepublik vorausgesetzt wird. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Der Text selber schließt die Postulierung eines &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der Verf. vorausgehenden „Rechtsstaatsprinzips“ i. S. einer „Grundentscheidung“ oder einer über­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;geordneten „Wertordnung“ aus. Nach wie vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;bleibt der Gehalt der Formel vom „demokrati­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;schen und sozialen R.“ umstritten. Der von &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Hel­&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ler &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;entlehnte Begriff des „sozialen R.“ legt eine &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Interpretation nahe, nach der diese Formel „das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Fernziel einer Umstrukturierung der gesamten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Wirtschaftsgesellschaft in der Richtung“ einer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;demokratischen „Planwirtschaft im Interesse der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Gesamtgesellschaft“ bezeichnet (W. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Abend­&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;roth) &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;bzw. eine solche Entwicklung mindestens &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nicht ausschließt, womit &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.9pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt; Ausgestaltung der&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2816&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 3.35pt 0cm 0.0001pt 1.45pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Wirtschaft jedenfalls offen bleibt. Diese Inter­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;pretation wird in der herrschenden Meinung und Praxis freilich nicht wegweisend. Das &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;BVerfG bekennt sich schon in den Anfängen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;seiner Praxis zum „vorverfassungsmäßigen Ge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;samtbild“ des R., um sich dann explizit auf die &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;„Tradition des liberalen bürgerl. R.“ zu berufen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;bzw. den R. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.55pt;font-size:7;color:black;"  &gt;als&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt; „Grundentscheidung“ oder „lei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tendes Prinzip“ zu bezeichnen, womit tendenzi­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.7pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ell&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:7;color:black;"  &gt; &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;die &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Schmitt&lt;/span&gt;sche Unterscheidung von „Verf.“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;und „VerfG“ und damit der Dualismus von &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;„Recht und G.“ wiederaufgenommen wird. Ähn­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.75pt;"&gt;lich&lt;/span&gt; &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;wirkt in der Folge die Beschwörung der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;„freiheitl. und demokratischen Grundordnung“, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;die, statt „die Verfassung als einen elementaren &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;Basiskompromiß der Vernunft“ zu begreifen, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;„auf dessen Grundlage und in dessen institutio­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;nellem Rahmen auch tiefgreifende politische &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;Auseinandersetzungen friedlich ausgetragen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;werden können“ &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;(Denninger), &lt;/span&gt;die These einer &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;dem positiven Verf.recht vorausgehenden mate&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;rialen, in sich geschlossenen Überverf. nahelegt. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;1953 stellt E. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Forsthoff &lt;/span&gt;den normativen Gehalt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;der sozialen Komponente des R. in Frage, um &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;kompromißlos für den „R.“ zu optieren, der im &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Sinne der Verf.lehre &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Schmitts &lt;/span&gt;verstanden wird. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;In der Zeit des Wirtschaftswachstums verliert &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;der Streit über &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.7pt;"&gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt; →Sozialstaatlichkeit indessen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;an Schärfe. Nach einem überparteilichen Kon­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;sens besteht nun die Aufgabe der Politik vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;allem in der Förderung des Wirtschaftswachs­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;tums, dessen Erträge einen raschen Ausbau &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;staatl. Sozialleistungen auf den verschiedensten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;"&gt;Gebieten zunächst problemlos gestatten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 1.9pt 0.0001pt 1.1pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 7.2pt; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;2. Die einzelnen Elemente. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;a) Zum R. gehört &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die &lt;i&gt;→Gewaltenteilung, &lt;/i&gt;die den staatl. Aufbau &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gliedert und ein System von politischen und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rechtl. Kontrollen schafft.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0.1pt 0cm 0.0001pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 6.85pt; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;b)&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;R. heißt &lt;i&gt;→Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:7;color:black;"  &gt;die&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;durch&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;eine&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;umfassende&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;&lt;i&gt;→Verwaltungsge&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;richtsbarkeit &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;garantiert wird. So ist der R. w&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;sentlich Gesetzesstaat, wobei der Bereich des G. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;nicht auf die Fälle zu beschränken ist, wo der Staat in Freiheit und Eigentum eingreift, viel &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;mehr&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;grundsätzlich&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;auch&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;(wenigstens&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;in&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;den &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Grundzügen) das Organisationsrecht und sozial&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;staatl.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Leistungen&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;erfaßt.&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Damit&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;sind&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;weder &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;(rechtl. eingegrenzte) Verordnungskompetenzen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;noch&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Ermessensspielräume&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;der&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Exekutive&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;be&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;stritten, wie es auch Bereiche staatl. Politik gibt, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.8pt;"&gt;die&lt;/span&gt; &lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;sich höchstens sehr beschränkt durchnormie­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;ren lassen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.95pt;"&gt;(zB&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.8pt;"&gt;die&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt; Außenpolitik).&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 6.85pt; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;c)&lt;span style=""&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Das G. ist seinerseits an die →&lt;i&gt;Verfassung &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gebunden, die vor allem in den Grundrechten &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;materiale&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;Wertmaßstäbe&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;aufstellt&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;und&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;diesen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;auch den G.geber unterwirft. Der Vorrang der &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Verf. gegenüber dem G. wird in der Bundesrep. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Dtschld. durch eine weit ausgestaltete →&lt;i&gt;Verfas&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;sungsgerichtsbarkeit &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;garantiert,&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;der&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;es&lt;span style=""&gt;   &lt;/span&gt;freilich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;verwehrt bleiben müßte, sich unter Berufung auf &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;das „Recht“ über das „Gesetz“ hinwegzusetzen.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 0cm; text-align: justify; text-indent: 6.85pt; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;span style=""&gt;d)&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Zentrale Bedeutung kommt den →&lt;i&gt;Grund&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rechten &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;zu. die im „demokratischen und sozialen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;R.“ &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;jedoch nicht einseitig negativ, als Abwehr-&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2817&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-right: 2.25pt; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;rechte gegen den Staat, i. S. der Freiheit &lt;i&gt;vom &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Staat, verstanden werden dürfen. Die &lt;i&gt;ideellen &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Freiheitsrechte &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gehören vielmehr zu den unerläßl. Konstitutionsbedingungen der Demokratie. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Ohne →&lt;i&gt;Pressefreiheit, &lt;/i&gt;→&lt;i&gt;Meinungsäußerungs-, &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;→&lt;i&gt;Vereinigungs- &lt;/i&gt;und →&lt;i&gt;Versammlungsfreiheit &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;gibt es keine demokratische Partizipation des &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Bürgers am Gemeinwesen, die durch die Verf. gerade auch als kritische Partizipation geschützt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;wird. Sodann gilt es, den ehemals einseitig libe­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ral verstandenen R. zum sozialen R. weiterzu&lt;br /&gt;entwickeln. Das Grundproblem besteht darin, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die gesellschaftl. Bedingungen dafür zu verbes­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;sern oder erst zu schaffen, daß die freiheitl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Existenz, die der R. – zumal in den Grundrech­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.5pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ten – zu sichern beansprucht, für die große &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Zahl der Menschen als wirkl. Chance Bestand &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;hat. Ohne damit den berechtigten &lt;i&gt;Teilgedanken &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der grenzziehenden Funktion der Grundrechte &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;preiszugeben, gilt es m. a. W. zu erkennen, daß &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die dem R. entsprechende gesellschaftlich-politi­sche Wirklichkeit nicht einfach Gegebenheit, sondern vielmehr gesellschaftspolitische Aufga­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;be ist. Diese schließt eine systemwandelnde &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Transformation der Wirtschafts- und Eigentums­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ordnung nicht aus, auch nicht nach dem GG, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;das neben der (in ihrer Bedeutung für den R. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;zuweilen überbetonten) Eigentumsgarantie und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;dem Schutz des Erbrechtes eine (freilich weithin sozusagen in Vergessenheit geratene) weitrei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;chende Ermächtigung zu Sozialisierungsmaß&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nahmen enthält.&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.5pt;font-size:7;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; margin-left: 2.5pt; text-align: justify; text-indent: 7.2pt; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;3. Offene Fragen. Ausblick. &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Nach der vor gut &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;hundert Jahren von &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Simon Kaiser &lt;/span&gt;vertretenen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Auffassung wäre der Begriff des R. in der De­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mokratie obsolet. In der Tat gehören die Merk­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;male, die dem R. zugeschrieben werden (Gewal­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;tenteilung. Legalitätsprinzip, Grundrechte), zu &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;den Grundvoraussetzungen jeder Demokratie, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die ihren Namen verdient. Die Verwendung und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;die Popularität von Begriffen entscheidet sich &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;indessen nicht nur nach wissenschaftl., sondern &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;weithin auch nach politischen Motiven. So ist &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der Begriff des R., wie Erfahrung lehrt, vor &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;allem immer dann hervorgehoben und gegen die Demokratie ausgespielt worden, wenn es darum &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ging, die kapitalistische Eigentums- und Wirt­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;schaftsordnung gegen „demokratische Exzesse“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:7;color:black;"  &gt;zu schützen. Das ist hinzunehmen und auch &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;nicht weiter schädlich, solange dem positiven &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Verf.recht nicht ein „höheres Recht“ oder in &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;analoger Funktion verwendete Größen (etwa die „Natur der Sache“ im Sinne der „Systemlogik“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;oder der „Sachgesetzlichkeiten“ bzw. „-zwänge“ &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;der gegebenen Wirtschaftsordnung) vorgeordnet &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;und zur eigentlich maßgebenden Deduktionsba­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;sis erhoben werden. Zu schweren Bedenken gibt &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;hingegen &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.65pt;font-size:7;color:black;"  &gt;ein&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt; &lt;i&gt;Bedeutungswandel des R.begriffs &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Anlaß, der etwa seit 1975 aufgekommen ist, frei­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.65pt;font-size:7;color:black;"  &gt;lich&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:7;color:black;"  &gt; &lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;"&gt;vorerst mehr in der politischen Auseinan­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;dersetzung und weniger in der wissenschaftl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Diskussion, ein Begriffswandel, der die R.idee &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;"&gt;nicht mehr, wie bis dahin, gegen den Staat, son­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;"&gt;dern nun gegen Private wendet, nicht nur gegen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;2818&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0.5pt 0.0001pt 0.35pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; line-height: 7.3pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Terroristen, sondern auch etwa gegen Teilneh­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mer von Demonstrationen, an denen es zu Sach­beschädigungen kommt, sowie gegen an Gelän­debesetzungen Beteiligte. Von der These ausge­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:7;color:black;"  &gt;hend, wer den R. zuverlässig schützen wolle, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;müsse bereit sein, „bis an die Grenze dessen zu gehen, was vom Rechtsstaat erlaubt wird“ &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;(Hel­&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mut Schmidt), &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;wird dann im Namen des R.(!) &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mehr und mehr eine Verstärkung des polizeili­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;chen Repressions- und Überwachungsinstru­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;mentariums gefordert. Damit wird der Begriff &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;des R. in sein Gegenteil verkehrt: „nicht mehr &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Schutzschild des Einzelnen in seiner Rolle als &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Störer oder Rechtsbrecher gegen unbegrenzte staatliche Prävention und Repression, sondern &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Legitimierung extensiver Sicherheitsmaßnah&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;men“ (F. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Endemann). &lt;/span&gt;Oder ist dieser Begriffs­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;wandel vielleicht doch nur konsequent? Er wäre &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:7;color:black;"  &gt;es, wenn der eigentliche Kern des R. wirklich im &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Schutz des sozioökonomischen Status quo beste­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:7;color:black;"  &gt;hen sollte. Der Begriff des R. bleibt jedenfalls im Meinungsstreit. Wissenschaft kann diesen nur beschränkt beeinflussen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 2.75pt 0.1pt 0.0001pt 1.9pt; background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: justify; text-indent: 6.1pt; line-height: 6.5pt; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:6;color:black;"  &gt;O. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Baehr, &lt;/span&gt;Der R.. 1864 - &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Fr. &lt;/span&gt;J. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Stahl. &lt;/span&gt;Rechts- und &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.2pt;font-size:6;color:black;"  &gt;Staatslehre auf der Grundlage christl. Weltanschauung, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.6pt;font-size:6;color:black;"  &gt;1878 - &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;O.Mayer. &lt;/span&gt;Dt. Verwaltungsrecht. 1924 -&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:6;color:black;"  &gt; H. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kelsen, &lt;/span&gt;Allg. Staatslehre, 1925 - &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;C.Schmitt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:6;color:black;"  &gt;Verf.lehre. 1928 - W. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Kaegi. &lt;/span&gt;Die Verf. als rechtl. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:6;color:black;"  &gt;Grundordnung des Staates. 1945 - U. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Scheuner. &lt;/span&gt;Be­&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:6;color:black;"  &gt;griff und Entwicklung des R., &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.9pt;font-size:6;color:black;"  &gt;in:&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.3pt;font-size:6;color:black;"  &gt; Macht und Recht. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:6;color:black;"  &gt;hg. v. H. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Dombois &lt;/span&gt;und E. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Wilkens. &lt;/span&gt;1956 - K. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Hesse. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:6;color:black;"  &gt;Der R. im Verf.system des GG. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.65pt;font-size:6;color:black;"  &gt;in:&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.05pt;font-size:6;color:black;"  &gt; Staatsverf. und KO. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:6;color:black;"  &gt;Festg. f. R. Smend. 1962 - E. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Forsthoff &lt;/span&gt;(Hg.). &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.45pt;font-size:6;color:black;"  &gt;Rechtsstaatlichkeit und Sozialstaatlichkeit. 1968 -&lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;font-size:6;color:black;"  &gt; D. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Merten. &lt;/span&gt;R. und Gewaltmonopol. 1975 – I. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Maus. &lt;/span&gt;Bürgerl. Rechtstheorie u. Faschismus, 1976 - E. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Den&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.4pt;font-size:6;color:black;"  &gt;mger &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;font-size:6;color:black;"  &gt;(Hg.). Freiheitl. demokrat. Grundordnung, 2 &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:6;color:black;"  &gt;Bde.. 1977 - R. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Weber-Fas. &lt;/span&gt;R. und INrundgesetz. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;font-size:6;color:black;"  &gt;Pfullingen 1977 - M. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Tohidipur. &lt;/span&gt;Der bürgerliche R., &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.25pt;font-size:6;color:black;"  &gt;2 Bde, 1978 - A. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Baratta. &lt;/span&gt;Zur Entw. des R.begriffs. &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.95pt;font-size:6;color:black;"  &gt;in:&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:6;color:black;"  &gt; &lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;"&gt;Liber Amicorum, Festschr. f. C. H. Aubin, Kehl &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.35pt;"&gt;a. R./Straßburg 1979 - F. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Neumann, &lt;/span&gt;Die Herrschaft &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.4pt;"&gt;des Gesetzes. 1980 - M. &lt;span style="font-variant: small-caps;"&gt;Hirsch/D. Majer/J. Me&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-variant: small-caps; letter-spacing: 0.15pt;"&gt;nick, &lt;/span&gt;&lt;span style="letter-spacing: 0.15pt;"&gt;Recht. Verwaltung u. Justiz im Nationalsozialis­mus, 1984.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="background: white none repeat scroll 0% 50%; text-align: right; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;" align="right"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="letter-spacing: -0.1pt;font-size:7;color:black;"  &gt;Richard Bäumlin&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;(vollständiger Text als pdf-Datei:&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;a href="http://media.de.indymedia.org/media/2007/09/194049.pdf"&gt;http://media.de.indymedia.org/media/2007/09//194049.pdf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4666521531729888752-2018236193092038571?l=die-deutschen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://die-deutschen.blogspot.com/feeds/2018236193092038571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=2018236193092038571' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/2018236193092038571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4666521531729888752/posts/default/2018236193092038571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://die-deutschen.blogspot.com/2007/09/blog-post.html' title='Der deutsche Rechtsstaat'/><author><name>Admin</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4666521531729888752.post-3904738149837431897</id><published>2007-09-09T14:00:00.001+01:00</published><updated>2007-09-12T22:31:32.871+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutsche Geschichte'/><title type='text'>Eine „Republik“, die sich ihrer revolutionären Entstehung schämt (Weimar) oder gar keine hat (Bonn/Berlin), hat als Demokratie bereits abgedankt</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;aus: &lt;/b&gt;Wirtschafts- und Medienrecht in der offenen Demokratie. Freundesgabe für Friedrich Kübler zum 65. Geburtstag hrsg. von Heinz-Dieter Assmann / Tomas Brinkmann / Georgios Gounalakis / Helmut Kohl / Rainer Walz, C.F. Müller: Heidelberg 1997, S. 129 - 150.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die roten Ziffern geben den Beginn der entsprechenden Originalseiten an; die fetten Hervorhebungen stammen von den online-Editoren.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;129&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="text-transform: uppercase;font-size:14;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="text-transform: uppercase;font-size:14;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="text-transform: uppercase;font-size:100%;" &gt;Helmut Ridder&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Über Deutschlands immerwährende Flucht vor der Geschichte und ihre juristischen Vehikel&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Stürzen wir uns in das Rauschen der Zeit, ins Rollen der Begebenheit![1]&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn1" name="_ednref1" title=""&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;i&gt;I. Methodologisches – generell und einführend&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Vorbildlicher interdisziplinärer und komparatistischer Kompetenz, unaufdringlich, d.h. durch Herangehensweise und Bearbeitung eines Themas ipso facto dargetan, begegnete der Leser immer wieder in den Veröffentlichungen &lt;i&gt;Friedrich Küblers. &lt;/i&gt;Mein Beitrag zu der ihn beglückwünschenden Freundesgabe ist da leider etwas aufdringlicher, unbescheidener und ungeduldiger. Er pocht geradezu auf maximale Entfaltung von Interdisziplinarität und Komparatistik in der Rechtswissenschaft (die dabei also nicht aufhören darf, &lt;i&gt;Rechtsarbeit &lt;/i&gt;zu sein, sich aber den Lichtkegel ihrer eigenen Forschung nicht von der Grenzziehung zwischen den akademisch und literarisch vertretenen „Disziplinen“ und zwischen den verschiedenen Rechts- und Sozialordnungen einstellen läßt).&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;[…]&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;135&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;[…]&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;i&gt;IV. Methodologisches – spezieller und griffiger&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Dem Syndrom und &lt;i&gt;seinen &lt;/i&gt;Symptomen und der bürgerlichen Gesellschaftsformation und &lt;i&gt;ihren &lt;/i&gt;Aktionen nachzuspüren, bleibt die wissenschaftliche Forschung so lange und so weit außerstande, wie einerseits symptomatische Aussagen der literarischen und justiziellen Jurisprudenz&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn2" name="_ednref2" title=""&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;[13]&lt;sup&gt;  &lt;/sup&gt;im Bereich der Geschichts- und Zeitgeschichtswissenschaft wie auch aller anderen human- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen entweder völlig unbekannt bleiben oder (das ist schlimmer) unter (manchmal nur vorgetäuschtem) Respekt vor der ausschließlichen „Zuständigkeit“ der Jurisprudenz deren (angeblich unbesehen übernommene&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;amp;postID=3904738149837431897#_edn3" name="_ednref3" title=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;[14]&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/a&gt;) Ergebnisse so eingebaut werden, daß ein (den Autoren manchmal bewußter) &lt;i&gt;geschichtspolitischer&lt;/i&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn4" name="_ednref4" title=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;[15]&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;&lt;sup&gt; &lt;/sup&gt;&lt;/i&gt;Effekt zustande kommt, andererseits der zünftigen Jurisprudenz entgeht, welche neuen Aspekte ihr eigener empirischer&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;136&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Stoff durch Erkenntnisfortschritte der zünftigen Geschichtsschreibung erhält&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn5" name="_ednref5" title=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;[16]&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/a&gt;. Optimalem interdisziplinärem Arbeiten muß die Optimierung der Komparatistik entsprechen, damit die Errungenschaften deutscher Geschichtsflucht mit Referenzsystemen im Bereich der Politischen- und Rechtskultur des europäischen „Westens“ wirklich verglichen werden können. &lt;b style=""&gt;Diesem „Westen“ sollen die Nachkriegsdeutschen sich in den westlichen Besatzungszonen/BRD einer weiteren, von ihnen immer lieber geglaubten und, wo vom „Westen“ nicht geglaubt, doch gern als (in praxi höchst ambivalentes) Instrument einer „sanft“ mit der „deutschen Frage“ umgehenden Sicherheitspolitik benutzten&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;amp;postID=3904738149837431897#_edn6" name="_ednref6" title=""&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;[17]&lt;b style=""&gt; Legende zufolge beigesellt haben. Deutschlands Flucht vor der Geschichte erweist die Realitätsferne auch dieser Legende.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;i&gt;V. Exposition&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;Deutschlands Flucht vor der Geschichte&lt;/b&gt; ist als eine „immerwährende“ keine Bewegung, sondern ein Zustand. Sie &lt;b style=""&gt;ist der Zustand, aus dem heraus große &lt;i&gt;geschichtliche Wenden, &lt;/i&gt;die nach den Wertetafeln der &lt;i&gt;westeuropäischen &lt;/i&gt;Nationen als Schübe des &lt;i&gt;politischen und gesellschaftlichen Fortschritts &lt;/i&gt;gelten, gemieden, angehalten, boykottiert, verdrängt werden sollen. An der Spitze dieser Wertetafeln steht und wirkt integrierend und Identität stiftend im „Westen“ die dem kollektiven Gedächtnis affirmativ eingegrabene Erinnerung an den &lt;i&gt;revo-&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;i&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;137&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;i&gt;lutionären Ursprung &lt;/i&gt;der Staats- und/oder Systemrealisation, an das gewollte und real vollzogene &lt;i&gt;Zerbrechen der monarchischen Legitimation politischer Herrschaft in Gestalt der nicht demokratisch verantwortlichen Fürstensouveränität &lt;/i&gt;absolutistischer Herkunft.&lt;/b&gt; Der im mehr oder minder langwierigen nach-revolutionären Konsolidierungsprozeß entstehende mehr oder weniger solemne Gründungsmythos zentriert um den Kern der &lt;i&gt;revolutionären Tatsachen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;In Deutschland hat eine solche „bürgerliche“ (und durch Linksüberholer nicht ersetzbare) Revolution nie stattgefunden,&lt;/b&gt; ist also auch das mit der Fürstensouveränität verbundene monarchische Legitimationsprinzip nie exemplarisch zerbrochen worden. Die Flucht Deutschlands vor der Geschichte, selbst keine Bewegung, wirkte sich, nachdem die revolutionäre Wende 1789 in Frankreich vollzogen war (die gewählten Abgeordneten des aus den Katakomben der Geschichte herausgeholten „Dritten Standes“ konstituieren sich jenseits der bestehenden politischen und rechtlichen Ordnung mit den Überläufern der beiden anderen Stände zu einer die Nation repräsentierenden und allein verfassungsgebenden Versammlung&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn7" name="_ednref7" title=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;[18]&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/a&gt;), vor allem auf &lt;i&gt;zwei &lt;/i&gt;neue politische &lt;i&gt;Bewegungen &lt;/i&gt;aus, nämlich auf die mit dem Sachziel der &lt;i&gt;Herstellung eines deutschen Nationalstaats &lt;/i&gt;und die mit dem Sachziel der &lt;i&gt;Konstitutionalisierung des Regierens. &lt;/i&gt;Der Verlauf beider Bewegungen ist gut erforscht. Unter dem Aspekt unseres Themas sind sie aber in ihrer engen Verflochtenheit zu würdigen. &lt;i&gt;Insofern &lt;/i&gt;gibt es auch eine &lt;i&gt;Geschichte &lt;/i&gt;der deutschen Flucht vor der Geschichte. Es ist die spezifische &lt;b style=""&gt;Geschichte des aktiven Widerstands der dem monarchischen Prinzip verhaftet gebliebenen deutschen bürgerlichen Gesellschaftsformation gegen Realisierungen des demokratischen Legitimationsprinzips.&lt;/b&gt; Sie kann hier natürlich nur mit ein paar Strichen anskizziert werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;i&gt;VI. Der Fluchtgeschichte Erster Teil – „Reform der Souveränität und Aufstieg zur Macht&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;i&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Schon in den „Freiheitskriegen“ gegen den französischen Invasor, die auch ein staatlich vereinigtes Deutschland einforderten, verlor die bis dahin auch nur von kleinen jakobinischen Zirkeln rezipierte antilegitimistische Idee ihren letzten Kredit. Die von &lt;i&gt;Napoleon &lt;/i&gt;auch in den von Frankreich annektierten deutschen Gebieten verwirklichten nachrevolutionären Modernisierungen der öffentlichen Verwaltung und Wirtschaftspolitik hingegen stimulierten die Reformer, die (voran in Preußen) nach der Überzeugung handelten oder zu han-&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;138&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;deln versuchten, „Deutschland“ (voran Preußen, allenfalls Preußen allein) werde sich nur mit Hilfe durchgreifender Reformen in allen Sektoren des Regierens (dazu gehörte der nach 1815 in Norddeutschland am längsten ausstehende Übergang zum Konstitutionalismus) und des wirtschaftlichen und sozialen Lebens &lt;i&gt;„aus seiner tiefsten Erniedrigung“ &lt;/i&gt;wieder &lt;i&gt;erheben &lt;/i&gt;können. &lt;b style=""&gt;Die durch die Stigmatisierung des französischen Revolutionsexempels ideologisch jeder Reform gezogenen unüberschreitbaren Grenzen wurden 1820 durch Art. 57 der reaktionären Wiener Schlußakte mit Wirkung für alle Mitglieder des Deutschen Bundes auch rechtlich fixiert; danach mußte entsprechend dem „Grundbegriff“ der Fürstensouveränität „die gesamte Staatsgewalt in dem Oberhaupt des Staats vereinigt bleiben“&lt;/b&gt;.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der sonach aus dem monarchischen Absolutismus überhängende „Grundbe­griff“ von „Souveränität“ hatte aber schon durch die in Art. 13 der Deutschen Bundesakte von 1815 enthaltene rechtliche (als solche dezent sprachlich verbrämte) Anordnung, es werde (nicht: müsse) „in allen Bundesstaaten eine Landständische Verfassung statt finden“, eine Veränderung erfahren. Auf der Ebene des Deutschen Bundes, eines „völkerrechtlichen Vereins“, war die Souveränität der fürstlichen Gründer eh schon nur die von Völkerrechtssubjekten, die sich, indem sie am völkerrechtlichen Verkehr teilnehmen, der Völkerrechtsordnung unterwerfen. &lt;b style=""&gt;Art. 57 der Schlußakte machte seinen Inhalt, das Gebot, die Fürstensouveränität dadurch beizubehalten, daß das „Oberhaupt des Staates“ &lt;i&gt;Inhaber &lt;/i&gt;der „gesamten Staatsgewalt“ bleiben müsse (und „nur in der &lt;i&gt;Ausübung &lt;/i&gt;bestimmter Rechte an die &lt;i&gt;Mitwirkung &lt;/i&gt;der Stände gebunden werden“ dürfe) aber auch zu einer Norm des Staatsrechts&lt;/b&gt;[19]&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn8" name="_ednref8" title=""&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; &lt;b style=""&gt;der einzelnen „Glieder“ des „Bundesvereins“.&lt;/b&gt; Wir können hier darüber hinweggehen, daß es kein Zurück zum sogar vor-absolutistischen „Ständestaat“ geben konnte, weil just das rechtlich unbeschränkte absolutistische Regime die dafür erforderlichen sozial- und wirtschaftsstrukturellen Rahmenbedingungen beseitigt hatte, also nur ein Vorwärts zu „Repräsentativverfassungen“ mit dem gefährlichen demokratischen Element einer wie stark auch immer an der Ausübung von Staatsgewalt beteiligten wie weit auch immer demokratisch gewählten Volksvertretung realitätsnah war. Jedenfalls war die Fürstensouveränität jetzt auch ein &lt;i&gt;Rechtsinstitut &lt;/i&gt;der innerstaatlichen Rechtsordnung. Sie war wegen der damit gegebenen unaufhebbaren inneren Widersprüchlichkeit nicht das, was Souveränität nach ihrer absolutistischen Herkunft begrifflich zu sein hat, nämlich Attribut oder Eigenschaft fürstlicher Herrschaftsmacht, die nicht rechtlich abgeleitet ist und Recht erzeugen kann, ohne rechtlich gebunden zu sein.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;So wurde sie in den einzelnen Mitgliedstaaten, also da, wo es „vor Ort“ um Revolutionsverhütung ging, auch zeitweilig noch verstanden. Die dieser Per-&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;139&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;zeption innewohnenden Dilemmata – unorthodoxes Fragen nach rechtlichen Grenzen des souveränen Nicht-rechtlich-begrenzt-Seins macht sie als Dilemmata einer „Theodizee der Souveränität“ kenntlich – waren noch nicht aktuell als die noch vor der Wiener Schlußakte aus landesherrlichem Gottes­gnadentum bewilligten Verfassungen des „süddeutschen Konstitutionalismus“ ins biedermeierliche Vegetieren unter Bundesinterventionen entlassen wurden. Sie brachen in der ideologischen Hinterkopfarbeit der bürgerlichen Reformer auf, nachdem, angestoßen durch die französische Juli-Revolution (1830) und die &lt;b style=""&gt;von der belgischen Großbourgeoisie vollbrachte revolutionäre Losreißung vor den Niederlanden, Gründung des belgischen Staates und Verabschiedung seiner Verfassung (1830/31),&lt;/b&gt; die Verfassungen des „mitteldeutschen Konstitutionalismus“ ergingen, über deren Effektivität und Beständigkeit neu nachzudenken war. Die Beständigkeit war konkret in Frage gestellt, als &lt;b style=""&gt;1837 in Hannover König &lt;i&gt;Ernst August, &lt;/i&gt;Bruder und Thronfolger König &lt;i&gt;Wilhelms IV., &lt;/i&gt;die von diesem 1833 in Kraft gesetzte Verfassung aufhob. Dagegen richtete sich der Protest der „Göttinger Sieben“&lt;/b&gt;, der in der öffentlichen Meinung im ganzen Bundesgebiet (und in Preußen darüber hinaus auch in den Ostprovinzen) ungeteilte Zustimmung fand. Im Datenkranz der Geschehnisse des so entstandenen Verfassungskonflikts, in den Handlungen und Äußerungen der „Göttinger Sieben“ und ihres engeren und weiteren Umkreises, im Netz der Wechselwirkungen mit der öffentlichen Meinung &lt;b style=""&gt;werden Festigung, Strebung, Profil und Kolorit der bürgerlichen Gesellschaftsformation sichtbar, in deren Bann sich „Deutschland“ seither der Wende zur Demokratie entgegenstemmt.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Das erste Opfer des damit einhergehenden allgemeinen Perzeptionswandels von „Souveränität“ war die logisch stimmige absolutistische Fürstensou­verä­nität, zu der aber auch schon der Erlaß einer die gesamte Staatstätigkeit regelnden Verfassung nicht paßte. Nach den dem Zeitgeist konformen Vorstellungen der „Göttinger Sieben“ war nun ein Monarch, der sich im Wege der (tunlichst durch seinen Verfassungseid verstärkten) „Selbstverpflichtung“ an die von ihm gegebene Verfassung bindet, auch zu deren Aufhebung nicht befugt. Das sind scheinbar Vorstellungen, die die Vinkulierung der von einem Monarchen in persona innegehabten Souveränität, eine Unmöglichkeit, für möglich halten. In Ansehung des konkreten hannoverschen Verfassungskonflikts waren diese Verfassungsgebung und Verfassungsaufhebung durch ein und denselben Herrscher voraussetzenden Vorstellungen allerdings sowieso nicht einschlägig; beide Seiten bewegten sich also mit ihren juristischen Anstrengungen, den regierenden Monarchen mit seinem „agnatischen Verband“ zu einer Einheit zusammenzuziehen (auf seiten des Königs mögen Reminiszenzen an die gewesene gegenwärtige und künftige Herrscher als Corporation Sole verfassende Theorie von Einfluß gewesen sein) im Off der Problematik. Diese Vorstellungen sind aber nur ein verzerrter Ausdruck des durch die neue Praxis monarchische Verfassungsgebung in Gang gesetzten Perzeptionswandels, dessen Gegenstand das Absterben der „persönlichen Souveränität des Monarchen“ ist. In diesem&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;140&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Prozeß reduziert sich &lt;i&gt;diese &lt;/i&gt;Souveränität auf eine symbolische Funktion („&lt;span style="" lang="FR"&gt;Le Roi règne&lt;/span&gt;“) und das damit verbundene Protokoll, während der darüber hinaus auch regierende Monarch an die Verfassung gebunden ist.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;Die &lt;i&gt;Fürstensouveränität &lt;/i&gt;war also &lt;i&gt;tot. Nicht &lt;/i&gt;so – und an diesem Punkt scheiden sich die Wege des „westlichen“ und des deutschen Konstitutionalismus auf Dauer – das &lt;i&gt;monarchische &lt;/i&gt;(= &lt;i&gt;antirevolutionäre) Legitimationsprinzip, &lt;/i&gt;das zwar Entfesselung von rechtlicher Bindung anstrebt, aber der &lt;i&gt;Fürstensouveränität &lt;/i&gt;durchaus entraten kann. Prinzipien haben keine „Inhaber“ oder „Träger“. Dieses legitimistische Prinzip inspirierte auch die verfassungspolitische Programmatik der „Göttinger Sieben“, deren stärkster Stimmführer und Ideengeber der Historiker und Staatswissenschaftler &lt;i&gt;Friedrich Christoph Dahlmann &lt;/i&gt;war&lt;/b&gt; (ein Lehrer &lt;i&gt;Treitschkes, &lt;/i&gt;welcher 1871 in der ersten Reichstagssitzung post festum der ersten deutschen Vereinigung als &lt;i&gt;Bismarcks &lt;/i&gt;„nationalliberaler Herold“ der Reichsgründung wortgewaltig in Erscheinung treten sollte). &lt;b style=""&gt;In den liberalen Gedankenschmieden der „Göttinger“ und ihrer Wahlverwandten wurden die ihrer Souveränität verlustig gegangenen Fürsten sozusagen beerbt. &lt;i&gt;Souveränität, &lt;/i&gt;als Rechtlosigkeit par excellence &lt;i&gt;die &lt;/i&gt;unbegrenzte Illegalitätsreserve vorkonstitutionellen Regierens, wurde nun selbst konstitutionalisiert und als &lt;i&gt;„legalisierte Illegalitätsreserve“ &lt;/i&gt;ein &lt;i&gt;anonymes Verfassungsinstitut&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;(= die „Patentlösung“ ihrer „Theodizee“, die „Quadratur“ derselben für praktische Zwecke)&lt;b style=""&gt;, als welches sie im Neo-Konstitutionalismus („Neo“ = epigonal) der BRD neue Blüten getrieben hat.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Dazu gehört die nach ausschließlich politischen Werturteilen erfolgende rechtswidrige &lt;b style=""&gt;Zerlegung des grundgesetzlichen Verfassungsrechts in mehrere hierarchisch übereinander geschichtete Geltungsebenen&lt;/b&gt;. So gibt es auf einer &lt;b style=""&gt;untersten Ebene&lt;/b&gt; die das demokratische Gebot der &lt;b style=""&gt;Gleichheit vor dem Gesetz&lt;/b&gt; (Art. 3 Abs. 1 GG) respektierende Gleichbehandlung legalen Verhaltens. &lt;b style=""&gt;Auf einer&lt;/b&gt; &lt;b style=""&gt;höherrangigen&lt;/b&gt; und nach unten durchschlagenden &lt;b style=""&gt;Ebene werden hingegen Rechtsgenossen negativ privilegiert, die politisch als negativ&lt;/b&gt;, insbesondere als revolutionsträchtig &lt;b style=""&gt;eingeschätzte Überzeugungen und Forderungen vertreten und deswegen als „Verfassungsfeinde“ gelten, auch wenn sie sich völlig legal verhalten.&lt;/b&gt; Diese Ungleichheit vor dem Gesetz ist vom Bundesverfassungsgericht, das nach der (grundgesetzwidrigen) Vorschrift des § 31 Abs. 1 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes übergrundgesetzlich operierendes Verfassungsrecht kreieren kann, als rechtens anerkannt (die letzte Stufe in einem mehrstufigen Prozeß der Legalisierung von Illegalität) und mit einer angeblich normativ wirkenden „Entscheidung des Grundgesetzes“ (Rechtsnormen einer Verfassung sind aber nur &lt;i&gt;ihre &lt;/i&gt;Normen und nicht die dem Verfassungsgeber zu Recht oder zu Unrecht imputierten politischen Entscheidungen) für eine &lt;b style=""&gt;„abwehrbereite Demokratie“&lt;/b&gt; begründet worden, &lt;b style=""&gt;die – es ist alles Wunder und Zauberei – durch Verkürzung demokratischer Freiheiten noch demokratischer werden soll.&lt;/b&gt; Die Herkunft dieses Machwerks der Doktrin und der Judikatur zur „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ aus dem Geist des monarchi-&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;141&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;schen (= antirevolutionären) Legitimationsprinzips verrät sich durch das &lt;b style=""&gt;Adjektiv „freiheitlich“ (= national-liberaler O-Ton in der Periode des nachmärzlichen deutschen Konstitutionalismus).&lt;/b&gt; Als Exportschlager des „Modells Deutschland“ dem &lt;b style=""&gt;„Westen“&lt;/b&gt; angedient, ist es dort nicht auf Gegenliebe, sondern auf Unverständnis gestoßen. Dieses Unverständnis beruht auf der &lt;b style=""&gt;Überzeugung, daß Demokratie um den Preis der dauernden Preisgabe ihrer Risiken nicht zu haben ist (wie mit dem ihr zur Verfügung stehenden „Ausnahmezustand“ eine Republik umzugehen hat, zeigte &lt;i&gt;de Gaulle &lt;/i&gt;anläßlich der Putschbereitschaft französischer Offiziere in Algerien: durch die auf ihre Signalwirkung beschränkte kürzestfristige Verhängung).&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Bleibt – wir kommen auf das vormärzliche Schlüsseljahr 1837 zurück – festzustellen und festzuhalten, &lt;b style=""&gt;wem&lt;/b&gt; die sich bildende nationalliberal determinierte bürgerliche Gesellschaftsformation anstelle der nun nur noch protokollarisch souveränen Fürsten die &lt;b style=""&gt;volle, wahre und unvinkulierte Souveränität zugewiesen&lt;/b&gt; hat, auf die dann zurückgegriffen werden muß, wenn die „legalisierten Illegalitätsreserven“ erschöpft sind. Just in diesem Jahr und just aus dem Kreis der „Göttinger Sieben“ heraus erfolgte ein literarischer Vorstoß, der von fundamentaler Bedeutung für das ganze dogmatische Gerüst der nach dem Scheitern der Paulskirche ausreifenden Staatsrechtslehre des „Spätkonstitutionalismus“ ist. &lt;i&gt;Wilhelm Eduard Albrecht, &lt;/i&gt;der einzige Jurist unter den „Göttingern“, veröffentlicht seine Rezension&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn9" name="_ednref9" title=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;[20]&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/a&gt; von &lt;i&gt;Romeo Maurenbrechers &lt;/i&gt;(auch 1837 erschienenen) den Anforderungen des Perzeptionswandels nicht gewachsenen „Grundsätzen des heutigen Staatsrechts“. In scheinbarem Gegensatz zu den aufkeimenden „organischen“ Staatstheorien (Pionier der zwischenzeitlich nach Brüssel (!) emigrierte, 1848 in der Paulskirche wieder auftauchende „Alt-Göttinger“ &lt;i&gt;Heinrich Ahrens; &lt;/i&gt;letzter Vertreter der „Verfassungsvater“ von Weimar &lt;i&gt;Hugo Preuß) &lt;/i&gt;verfocht &lt;i&gt;Albrecht &lt;/i&gt;der Sache nach bereits die „Dichotomie von Staat und Gesellschaft“ (von letzterer stammt im Zuge des jüngsten reformerischen Aggiornamento die „Zivilgesellschaft“ ab), die sowohl den Fürsten als auch seine Untertanen je in zwei voneinander getrennten Sphären, einer staatsbezogenen und einer staatsfreien „Partie“, existieren und agieren läßt und zugleich beide wiederum zerlegt, nämlich einer &lt;b style=""&gt;&lt;i&gt;„Staat“&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;genannten &lt;i&gt;Gemeinschaftssphäre &lt;/i&gt;unterwirft, die &lt;i&gt;„als juristische Person zu denken“ &lt;/i&gt;ist. &lt;b style=""&gt;&lt;i&gt;Diesem &lt;/i&gt;„Staat“&lt;/b&gt;, der jeder sozialen Realität entbehrt, spricht die sich sehr schnell von den übrigen Staatswissenschaften separierende Staatsrechtslehre „Souveränität“ zu, als ob damit ein neuer „Träger“ oder „Inhaber“ gefunden wäre. Aber dieser „Staat“ ist gar nicht vorhanden (nicht vorhandene Staaten waren also schon in den Anfängen der deutschen Geschichtsflucht ein beliebtes von Juristen im Dienst der Politik gehandhabtes Instrument). Er ist nichts weiter als ein&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;142&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Zurechnungspunkt in einer juristischen Konstruktion. Weil er nicht vorhanden ist, &lt;b style=""&gt;gibt es ihn auch nicht in der nachrevolutionären Politischen und Rechtskultur des „Westens“.&lt;/b&gt; Deswegen reden Deutsche und Franzosen oder Deutsche und Engländer, wenn sie über den „Staat“ sprechen, häufig aneinander vorbei. &lt;b style=""&gt;In Frankreich etwa hat von den bisherigen fünf Republiken jede „ihren“ Staat, über dessen „Fortsetzung“ sich Gedanken zu machen absurd wäre. Von der deutschen antirevolutionären Politischen- und Rechtskultur ins Bad der Virtualitäten einer Hypostasierung getaucht, regeneriert sich die dem Konstrukt „Staat“ zugesprochene „Souveränität“ jedoch zum Apriori von Recht&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn10" name="_ednref10" title=""&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;[21]&lt;b style=""&gt;.&lt;/b&gt; Als solches besetzte sie zunächst einmal alle rechtsfreien Räume im Verfassungsbereich, z.B. durch die Aufstellung der „Lückentheorie“, die der im Vergleich zur gewählten Volksvertretung relativ demokratieferneren Regierung auch ihr nicht ausdrücklich zugewiesene Kompetenzen zusprach; dem entspricht die keineswegs irgendwelchen Verlegenheiten geschuldete „Subtraktionsformel“ zur Definition von „Verwaltung/Regierung“ (= alles, was nicht Gesetzgebung und Rechtsprechung ist). Sie sprengte die Einheit des positiven Rechts durch die Begründung der Dichotomie von „privatem“ und „öffentlichem Recht“, denen angeblich unterschiedliche „Rechtsnaturen“ eignen (Rechtsnatur kann aber nur die Natur des &lt;i&gt;Rechts &lt;/i&gt;sein), wobei das &lt;b style=""&gt;„öffentliche“ Recht&lt;/b&gt; nicht knauserig als &lt;b style=""&gt;Mehrwertspender&lt;/b&gt; ausgestattet wurde (&lt;b style=""&gt;so mit der für die Rechtmäßigkeit staatlichen Organhandelns sprechenden Vermutung&lt;/b&gt;). Auch das ist alles im „Westen“ nicht einmal nachvollziehbar; die Vorstellungen von „Public Law“ (der Begriff kam in England in den 40er Jahren unter dem sozialstaatlichen und wirtschaftlichen Interventionismus durch parlamentarische Statute-Rechtsetzung auf) und „öffentlichem Recht“ haben nichts miteinander gemein. Der „Pfiff“ der von der juristischen Weltanschauung erfundenen „Souveränität“ eines in der sozialen Realität nicht vorhandenen „Trägers“ oder „Inhabers“, eines „Staats“, der wegen seines Nichtvorhandenseins auch „nicht handlungsfähig“ ist, keine Organe besitzt etc., besteht seit der Konsolidierung des zum Reformwerk gehörenden Konstitutionalismus darin, durchaus vorhandenen &lt;b style=""&gt;Regierungsorganen&lt;/b&gt; des durchaus als soziale Realität vorhandenen Staats &lt;b style=""&gt;Kompetenzen zu verschaffen,&lt;/b&gt; &lt;b style=""&gt;die sie von Rechts wegen nicht oder nur in einem geringeren Umfang haben&lt;/b&gt;. So will es die im Vormärz durch die konvergierenden konservativen und liberalen Interessen an der „Schließung des revolutionären Abgrunds“ zusammengeschweißte bürgerliche Gesell-&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;143&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;schaftsformation. Ihr Geist ist auch in der „vergrößerten“ BRD unverändert virulent und allgegenwärtig. Stammtische und Medien, öffentliche und veröffentlichte Meinung, linke und rechte Politiker (von den linken am eifrigsten diejenigen, die die links von ihnen Stehenden gern links liegen lassen möchten) fordern einhellig bei Strafe der Exkommunikation das Gesinnungsopfer für das hinter dem „Staat“ stehende „Unbegrenzte“ &lt;i&gt;(Otto Mayer) &lt;/i&gt;in Gestalt des &lt;b style=""&gt;&lt;i&gt;„staatlichen Gewaltmonopols“. &lt;/i&gt;Ein solches gibt es aber nicht. Auch der reale Staat, d.h. seine Organwalter, darf, wie „jedermann in gerechter Notwehr“ oder Eltern gegenüber Kindern, Gewalt nur auf Grund und nach Maßgabe rechtlicher Ermächtigungen ausüben. Damit hat sich‘s. Hinter der Gretchenfrage nach der Einstellung zum „staatlichen Gewaltmonopol“ steckt die Option für „ungeschriebene“, „naturrechtliche“, „notrechtliche“ o.ä. unbegrenzte Befugnisse&lt;/b&gt; jenes nicht vorhandenen „Staats“, die von den Organen, spezifisch der Exekutive, des vorhandenen Staats ausgeübt werden können, und das Verbot, sich von dieser Option zu distanzieren.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Für &lt;i&gt;Dahlmann &lt;/i&gt;als politischen und rechtspolitischen Vorkämpfer für den konstitutionellen deutschen Nationalstaat, der ehestens durch die im Entstehen begriffene Reichsverfassung der in Frankfurt zusammengetretenen Nationalversammlung hätte Wirklichkeit werden können, spielte die Frage der jetzt &lt;b style=""&gt;als „Recht der rettenden Tat“ bezeichneten Legalisierung von Illegalität&lt;/b&gt; eine so außerordentlich wichtige Rolle, weil sie schwer zu lösen, ihre Lösung aber Voraussetzung für die höchst eilige Sache der Herstellung der „Volks- und Staatseinheit“ war, mit der &lt;i&gt;Dahlmann &lt;/i&gt;(jetzt stärkste Kraft unter den „siebzehn Männern des öffentlichen Vertrauens“, den von den einzelstaatlichen Regierungen beauftragten Gutachtern in Sachen eines „Deutschen Reichsgrundgesetzes“) und sein liberaler Kreis für „Deutschland“ Wiedergutmachung durch die Geschichte einforderten. „Unverzüglich, bevor noch das zweite Jahrhundert seit jenem Frieden (= das Instrumentum Pacis von 1648) abläuft, welcher seine Schwäche (!) heilig spricht“, heißt es im Vorwort des der Deutschen Bundesversammlung am 26. April 1848 überreichten „Entwurfs des Deutschen Reichsgrundgesetzes“, müsse dieses Ziel erreicht sein. Und von der Nationalversammlung verlangte &lt;i&gt;Dahlmann, &lt;/i&gt;die Macht Deutschlands zu gründen, „damit Deutschland, das bisher gering geachtete, kaum aufgeführt in der Reihe der Staaten, jetzt auf der Grundlage der Volksfreiheit als politische Größe entstehe“ (das projektierte „Deutschland“ war über „die zum bisherigen Deutschen Bunde gehörigen Lande“ hinaus durch entsprechende Bundestagsbeschlüsse auf die preußischen Ostprovinzen und Schleswig erweitert worden und entsprach damit den im Deutschlandlied von 1841 beschworenen Grenzen). &lt;b style=""&gt;Die Macht Deutschlands und sein Weg zur Größe seien aber nur dann nicht ernstlich gefährdet, wenn es „ein Recht der rettenden Tat“ gebe, das, damit es „auch in der Form als gesetzlich erscheine ... staatsgemäß (!) in den Staat gesetzlich einzufügen“ sei, und zwar durch ein in die Verfassung aufzunehmendes absolutes Vetorecht des Reichsoberhaupts gegen Reichstags­beschlüsse.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;144&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Dadurch, daß am 26. März 1849, am Ende des letzten Akts ihrer Darreichungen für die „Frankfurter Reichsverfassung“, die Nationalversammlung durch Mehrheitsbeschluß dieses absolute Vetorecht verwarf, war sie auf dem Prüfstand des monarchischen Legitimationsprinzips endgültig durchgefallen, und mit ihr die ohnehin gefährliche, weil von gewählten und nicht von den Regierungen entsandten Abgeordneten gemachte Reichsverfassung selbst, die mit ihren Vorschriften über die „Reichsgewalt“ zu nah am Rande des „Abgrunds der Revolution“ gebaut war, von dessen „Schließung“ erst gar nicht zu reden. Als wenige Tage später &lt;i&gt;Friedrich Wilhelm IV. &lt;/i&gt;die ihm durch die Nationalversammlung angetragene Kaiserkrone ablehnte, den (schon früher von ihm so genannten) „imaginären Reif aus Dreck und Letten“, war diese von der Nationalversammlung noch einseitig „in Kraft gesetzte“ Reichsverfassung schon tot, war damit auch der Versuch gescheitert, den Deutschen Bund unter Beibehaltung des Dualismus Preußen-Österreich in einen nationalen deutschen Bundesstaat zu transformieren, und war die Kraft der Bewegungen erschöpft, die mit ihren Aktionen Veranstalter der „bürgerlichen Revolution in Deutschland“ gewesen sein sollen. Daß diese Bezeichnung für keine dieser Aktionen, nicht einmal für die vereinzelten Gewalttätigkeiten „von unten“, und am wenigsten für die Petitionsstürme zutrifft, die zur Wahl der Nationalversammlung unter dem Protektorat der flexibel reagierenden einzelstaatlichen Regierungen geführt haben, wußte von den Zeitgenossen kaum jemand besser als der preußische König selbst, der die angeblich ins Kraut geschossene Revolution die zwar „albernste, dümmste, schlechteste“, aber „gottlob nicht böseste Revolution dieses Jahrhunderts“ nannte – nicht die „böseste“, weil nur auf nach dem monarchischen Prinzip erfolgende Bewilligungen und nicht auf dessen Zerbrechen gerichtet. &lt;b style=""&gt;Auch die „geehrten Herren“, die die Kaiserkrone nicht auspacken durften, hatten die Entscheidungsfreiheit des Monarchen nicht in Zweifel gezogen&lt;/b&gt;&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn11" name="_ednref11" title=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;[22]&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Der weitere Weg zur staatlichen Einigung Deutschlands unter Wegfall Österreichs und mit einem Konstitutionalismus in der Machart der &lt;b style=""&gt;„oktroyierten“ und reaktionär „revidierten“ preußischen Verfassung von 1848/50&lt;/b&gt; war nun vorgezeichnet. &lt;i&gt;Lorenz von Stein &lt;/i&gt;hat schon 1852 in seinen Überlegungen „Zur Preußischen Verfassungsfrage“&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn12" name="_ednref12" title=""&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;[23] den Sinn dieser mit ihrer Volksvertretung dem geschichtlich erwiesenen Bedarf &lt;i&gt;Preußens &lt;/i&gt;an einer starken Regierung &lt;i&gt;nicht &lt;/i&gt;adäquaten Verfassung darin gesehen, daß sie als „Chrystallisationspunkt der Ideen, welche das Heil Deutschlands (!) und damit Europas (!) in einer&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;145&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;deutschen (!) Verfassung erkennen“, „die große Vorarbeit für ein großes Ziel“ sei, die „Geschlossenheit des Volks-, Staats- und Gesellschaftslebens“ herbeiführend, wenn das &lt;i&gt;historische &lt;/i&gt;Preußen mit anderen &lt;i&gt;historischen &lt;/i&gt;deutschen Einzelstaaten in einem &lt;i&gt;neuen &lt;/i&gt;Nationalstaat aufgeht. &lt;b style=""&gt;Diese preußische Verfassung lehnte sich eng, teils mit wörtlichen Übernahmen, an die belgische von 1831 an, &lt;i&gt;ohne deren Negierung der monarchischen Legitimation zu teilen.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;Mit ihrem Inhalt entsprach sie nicht nur der konservativ-liberalen Interessenkonvergenz an der Revolutionsabwehr (Art. 111 und das dazu ergangene Gesetz von 1851 über den Belagerungszustand), sondern auch dem bürgerlichen Interesse an der Vollendung der reformerischen Freisetzung des Wirtschaftslebens von überhängenden ständischen und merkantilistischen Zwängen. Der &lt;b style=""&gt;Vereinigung konservativer und liberaler Interessen&lt;/b&gt; verdankte sich auch die Erledigung des Verfassungskonflikts &lt;i&gt;Bismarcks &lt;/i&gt;mit dem Landtag durch die Indemnitätsgesetzgebung desselben nach der Niederlage Österreichs von Königgrätz, in deren Folge der Krieg mit Frankreich, der letzte der „Einigungskriege“, durch &lt;i&gt;Bismarck &lt;/i&gt;vom Zaun gebrochen werden konnte, an dessen Ende die erste deutsche Vereinigung Wirklichkeit wurde. Der &lt;i&gt;Gründungsmythos &lt;/i&gt;dieses Deutschen Reiches zentriert um den historischen Tatsachenkern &lt;i&gt;des Siegs über Frankreich auf den französischen Schlachtfeldern und der Kaiserproklamation im Spiegelsaal von Versailles.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Während seit den nun folgenden „Gründerjahren“ (i.e.S.) die Trägerschaften konservativer und liberaler Observanz sich zu verschmelzen begannen (Connubium, Durchlässigwerden der Schranken zwischen den einzelnen alt oder neu privilegierten Kasten von Bürgertum und Aristokratie, von Beamtenschaft, Offizierskorps, Akademikern, Kaufleuten und Unternehmern), &lt;b style=""&gt;vermochte&lt;/b&gt; die mit dem Kriterium „Erfolg“ arbeitende bürgerliche Gesellschaftsformation &lt;b style=""&gt;auch&lt;/b&gt; die Unterprivilegierten, das neue und schnell verelendende Industrieproletariat, Sozialdemokratie und Arbeiterbewegung, politischen Katholizismus und &lt;b style=""&gt;„Reichsfeinde“ aller Art unter dem Dach eines die ganze Nation bedeckenden taufrischen Patriotismus zu vereinen&lt;/b&gt; (aus dem „abgebrochenen“ Kulturkampf gingen Katholiken hervor, die sich in ihrer Vaterlandsliebe von niemandem übertreffen lassen wollten; &lt;b style=""&gt;aus den Jahren unter dem Sozialistengesetz ging bei der Nichtverlängerung nicht, wie &lt;i&gt;Franz Mehring &lt;/i&gt;gemeint hat, eine siegreiche, sondern eine patriotische Sozialdemokratie hervor&lt;/b&gt;). Mit dem entsprechenden unisono von Hurra folgte die junge Nation der Führung in die Eröffnung des Ersten Weltkriegs, der in Richtung Frankreich auch der Eindämmung eines chronischen Brandherdes republikanischen, d.h. nicht auf die „Souveränität“ eines nicht vorhandenen „Staats“ fixierten politischen Denkens dienen sollte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;146&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;i&gt;VII. Der Fluchtgeschichte Zweiter Teil – Machtverfall und „Reaktion der Souveränität“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;Die Weimarer &lt;i&gt;Reichsrepublik,&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;entstanden, nachdem das Deutsche Reich von 1871 den Zenit seiner Machtentfaltung überschritten hatte, &lt;b style=""&gt;ist &lt;i&gt;nicht &lt;/i&gt;aus einer die „Staatssouveränität“ zerbrechenden &lt;i&gt;Revolution &lt;/i&gt;hervorgegangen.&lt;/b&gt; Die politischen Kräfte der „Weimarer Koalition“ (Mehrheitssozialdemokratie und Mittelparteien) hatten sich im Reichstag schon im Zusammenhang der Auseinandersetzungen um eine „Friedensresolution“ (verabschiedet am 19. Juli 1917) aufeinander eingespielt und besaßen in der Weimarer Nationalversammlung eine sichere Mehrheit. Ihnen ging es, ich kehre zuspitzend das bekannte Clausewitzwort um, darum, das Deutsche Reich und seinen verloren gehenden bzw. verloren gegangenen Krieg mit den der Situation anzupassenden Mitteln der Reform fortzusetzen. Aus einer Art „Siegfriedstellung“ heraus – die „Siegfriedstellung“ war Gegenstand militärischer Planungen gewesen, als die militärische Niederlage noch nicht besiegelt war – sollte die Nationalversammlung die auch schon vor Kriegsende vorgeplanten Reformgesetze verabschieden: den Bundesstaat mehr unitarisieren, die Reichsgewalt verstärken, eine Reichsfinanzgewalt schaffen usw. Das hat die Nationalversammlung auch getan, nachdem schon kurz vor Kriegsende durch Änderung der Reichsverfassung die Parlamentarisierung des Regierungssystems durchgesetzt worden war (die umfangreiche Reformgesetzgebung der Weimarer Nationalversammlung findet leider nie die ihr gebührende Aufmerksamkeit). &lt;b style=""&gt;Den Spontanakten des 9. November 1918 haftete Illegalität, Verfassungsbruch, nur hinsichtlich der Einsetzung und Anfangstätigkeit des „Rats der Volksbeauftragten“ an. Diese Illegalität nachträglich zu beseitigen, den alten und den neuen Verfassungszustand durch eine dichte Legalitätsbrücke miteinander zu verbinden, revolutionäre Legitimität durch Legalisierung zu vernichten, war eine der wichtigsten Aufgaben der legiferierenden Tätigkeit der Nationalversammlung, die darin vom Personal der Kaiserlichen Reichsleitung gewissenhaft unterstützt wurde.&lt;/b&gt; Diese Löschung der wenigen revolutionären Tatsachen machte den Satz wahr, daß &lt;b style=""&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;eine „Republik“, die sich ihrer revolutionären Entstehung schämt, als Demokratie bereits abgedankt hat.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt; Sie war auch der erste Fall juristischer Fälschung der Ereignisgeschichte&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn13" name="_ednref13" title=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;[24]&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/a&gt;. Die Beseitigung der Dynastien erübrigte sich; die ihrer persönlichen Souveränität längst entledigten, nach den Verfassungen mehr oder weniger mitregierenden Fürsten, die zügiger Reform nur als Sperrmüll im Wege gestanden hätten, hatten sich durch Abdankung selbst verabschiedet (den Anstoß hatten &lt;i&gt;Wilsons &lt;/i&gt;Waffenstillstandsbedingungen gegeben). Ein Staat mit einem anderen als einem gekrönten „Staatsoberhaupt“ heißt auch in der heuti-&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;147&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;gen herrschenden Staatsrechtslehre „Republik“. Ob eine solche „Republik“ auch eine Demokratie sei, war für die herrschende „vernunftrepublikanische“ Staatsrechtslehre von Weimar eine „müßige“ Frage, weil es für deren Beantwortung keine objektiven Maßstäbe gebe. Daß diese Lehre selbst undemokratisch war, läßt sich schon daran erkennen, daß sie aus Art. 1 Abs. 2 der neuen Reichsverfassung (,‚Die Staatsgewalt geht vom Volke aus“) nur herauslesen konnte, daß man es jetzt (im Sinne der Unitarisierung) mit einem Volk statt mit vielen Völkern der Glieder eines Bundesstaats zu tun habe. Sie tastete die &lt;b style=""&gt;„Staatssouveränität“&lt;/b&gt;, unvinkulierte reine Souveränität im Vollsinne der rechtlichen Ungebundenheit, nicht an, nur daß diese immer weniger mit ihrem alten Namen bezeichnet, sondern nach dem mit ihr kooperierenden Beherrscher der Historikerbühne, dem „Vernunftrepublikaner“ &lt;i&gt;Friedrich Meinecke, &lt;/i&gt;&lt;b style=""&gt;„Staatsräson“&lt;/b&gt; genannt &lt;b style=""&gt;wurde&lt;/b&gt;. Immanent folgerichtig war es, daß die sich als Fortsetzung des Deutschen Reiches von 1871 verstehende Weimarer Republik auch keinen eigenen Gründungsmythos kreiert hat, sich aber in ihrer Wartestellung nach „Deutschlands“ neuer „Erniedrigung“ auch den triumphalen Gründungsmythos von 1871 nicht offiziell zu eigen machen konnte; das mußte bis zur Erfüllung ihrer „Deutschland“-Mission warten.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Sie ist dieser Mission gerecht geworden und nicht etwa „gescheitert“. In den Grenzen seiner Macht hat dieses „Zwischenreich“ ein Maximum an Leistungen erbracht, offenen und verdeckten, legalen und illegalen, die für die Erhebung „Deutschlands“ aus seiner neuen „Erniedrigung“ – es war nun schon die dritte nach den Erniedrigungen durch den Westfälischen Frieden von 1648 und durch den antilegitimistischen französischen Eindringling – bestimmt waren. &lt;b style=""&gt;Publizisten, die die Illegalitäten in Sachen Rüstung aufdeckten, hat die in Struktur und Rekrutierung unverändert aus dem Kaiserreich übernommene, auf ihrem antirevolutionären Auge ungemein hellsichtige Justiz des „Zwischenreiches“ die Veröffentlichung von „Staatsgeheimnissen“ als „Landesverrat“ angerechnet.&lt;/b&gt; &lt;b style=""&gt;In der Verfassungspraxis der Reichsrepublik fand in Zeiten der „Krise“ (sie machen zusammen etwa die Hälfte der „vierzehn Jahre“ aus) der von der Verfassung geregelte demokratieaffine Parlamentarismus nicht statt.&lt;/b&gt; Das dann mit der verfassungsmäßigen &lt;b style=""&gt;Diktaturgewalt des Reichspräsidenten&lt;/b&gt; in Anspruch genommene &lt;b style=""&gt;Ausnahmeregime&lt;/b&gt; erwies sich wegen seiner Befristungen und der Interventionsrechte des Reichstags als ein &lt;b style=""&gt;zu &lt;i&gt;klein &lt;/i&gt;geratenes „Recht der rettenden Tat“&lt;/b&gt;, was den nicht mehr zu zähmenden Drang der bürgerlichen Gesellschaftsformation nach einem erheblich größeren Format erklärt. Ihm wurde entsprochen, als &lt;b style=""&gt;die Machthaber der an den Grenzen ihrer antidemokratischen Leistungsfähigkeit angekommenen Reichsrepublik sich im letztmöglichen Augenblick „in das Rauschen der Zeit“ gestürzt und mit der NS-Macht über die „Straße“ und über das Wählerverhalten verbündet hatten und der Reichstag das bis dahin &lt;i&gt;größte &lt;/i&gt;„Recht der rettenden Tat“ beschloß&lt;/b&gt; – mit dem „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“, einem Gesetz, das die &lt;i&gt;originäre &lt;/i&gt;Souveränität (= Bindungslosigkeit) weitestgehend in eine&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;148&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;konkrete Regierung investierte, wo sie auch nicht mehr durch die ethischen, religiösen und aufgeklärten Verhaltensmaximen (z.B. der Staatsvertragstheorien) gebunden war. Sie entfaltete ihre Eigengesetzlichkeit im „Dritten Reich“, machte den Ausnahmezustand zum Dauerzustand und zerstörte dessen rechtliche Regelhaftigkeit. Man muß, um die Wirkungsgeschichte der bürgerlichen Gesellschaftsformation voll erfassen zu können, sich vergegenwärtigen, daß dieses Gesetz nicht nur von der großen Mehrheit der im Reichstag vom März 1933 vertretenen Parteien getragen wurde (gegen den Ausschluß der kommunistischen Abgeordneten war kein Widerspruch laut geworden), sondern daß &lt;b style=""&gt;auch die dagegen stimmende sozialdemokratische Opposition (die berühmte Rede von &lt;i&gt;Otto Wels &lt;/i&gt;verdient eine eindringliche Analyse) sich letztlich nur dagegen wehrte, daß sie am großen Neubeginnen des die Tradition des Reiches von 1871 aufnehmenden Reichs nicht teilnehmen durfte.&lt;/b&gt; Daß dafür die NS-Agitatoren nur den Hohn und Spott übrig hatten, mit dem die Rechten in Weimar den Patriotismus &lt;i&gt;Friedrich Eberts &lt;/i&gt;bedacht hatten, der die „Revolution wie die Sünde haßte“ und versicherte, man werde „Deutschland nicht wegen der Verfassung zugrunde gehen lassen“[25]‚ steht auf einem anderen Blatt desselben Buches.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Es ist daran zu erinnern, daß der am 30. Januar 1933 beginnende und von wirklich spontanen Fackelzügen im ganzen Land begrüßte Aufbruch zur Glorie und weg von der Misere des Deutschen Reiches in gar keiner Weise dadurch beeinträchtigt worden ist, daß sehr bald mit der Proklamation des „Führerprinzips“ die Chiffre für die super-absolutistische Souveränität eines Regimes vorgestellt wurde, das nach freier Entscheidung mit geltendem Recht, ohne geltendes Recht und gegen geltendes Recht operieren kann, das m.a.W. den Zivilisationsfaktor Recht abschafft.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die bürgerliche Gesellschaftsformation, die auch diesem Produkt eines grenzenlosen Opportunismus zugrunde liegt, besteht in der 1949 gegründeten &lt;b style=""&gt;BRD&lt;/b&gt;, in deren Grundgesetzpräambel wie in der Präambel der Reichsverfassung von Weimar die Vergangenheit nicht vorkommt, fort. &lt;b style=""&gt;In ihrem Programm stand auch nicht die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, sondern der „Wiederaufbau“ des 1945 „Zusammengebrochenen“.&lt;/b&gt; Die Grenzen für den „Wiederaufbau“, der mit dem vorhandenen, hie und da geringfügig ausgelichteten Personalbestand in Verwaltung und Justiz in Angriff genommen bzw. aus der Arbeit in „Trizonesien“ fortgesetzt wurde, waren durch das Gebot der Ausmerzung des „typisch Nationalsozialistischen“ gezogen. Dieses festzustellen ist allerdings, selbst was die Wurzeln des völkermörderischen Antisemitismus angeht, unmöglich. &lt;b style=""&gt;Auch die von Juristen unternommenen irrationalen Versuche, die oben gerade geschilderte Abschaffung des Rechts zu systematisieren, waren kein Erzeugnis irgendwelcher „alter Kämpfer“ der NSDAP, sondern flos-&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;" align="right"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;149&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;sen aus der Feder von Autoren, die sich nicht einer NS-Rechtslehre angedient, sondern dieselbe erst geschaffen haben. Sie waren nicht, um mit &lt;i&gt;Goldhagen &lt;/i&gt;zu sprechen, &lt;i&gt;„Hitlers &lt;/i&gt;willige Vollstrecker“, sondern wollten, zu welchen persönlichen Zwecken auch immer, dabei sein, wo es um die Vollstreckung von „Deutschlands“ antidemokratischer und antirevolutionärer Mission geht. &lt;i&gt;„Hitlers &lt;/i&gt;willige Vollstrecker“ aufzuspüren, macht erst dann historischen Sinn, wenn gefragt wird, wessen überaus williger und mit Exzessen bis zu barbarischen Gräueln und Zivilisationsverrat zusätzlich eigenwilliger Vollstrecker u.a. auch &lt;i&gt;Hitler &lt;/i&gt;gewesen ist.&lt;/b&gt; Deswegen kann die kurzgeschorene Frage &lt;i&gt;Goldhagens, &lt;/i&gt;wie nicht nur am Rande zu vermerken ist, kaum mehr als den Nachschlag eines historisch bornierten „Antifaschismus“ zur Folge haben.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;Das vereinte Deutschland, das sich als „(vergrößerte) BRD“ ausflaggt&lt;/b&gt; (eine abweichende Briefmarke macht noch keinen Sommer der Selbsterkenntnis), &lt;b style=""&gt;stellt sich mit seinem von der noch unvergrößerten BRD übernommenen amtlichen Selbstverständnis als &lt;i&gt;Fortsetzung &lt;/i&gt;des Deutschen Reiches in dessen Traditionslinie&lt;/b&gt; des Dienens für „Deutschlands“ innen- und außenpolitische Mission. Das allein ist ihm ein sacrificium intellectus wert; denn die &lt;i&gt;Rechtsnachfolge &lt;/i&gt;wäre sowieso eingetreten, wie bei den Vereinten Nationen und in den Augen der Nachbarn, die den fortexistierenden deutschen Gesamtstaat nie gesichtet haben, weil es ihn nicht gibt, und die wissen, daß der Staat mit dem Namen „Deutsches Reich“ 1945 untergegangen ist und deswegen nicht fortexistieren konnte, und die außerdem auch keinem Konstrukt der juristischen Weltanschauung Staatlichkeit und Souveränität nach innen andichten.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Es kann nicht unentdeckt bleiben, daß das sich als Fortsetzung des Deutschen Reiches gerierende vereinte Deutschland nichts von dem zurücknimmt, womit die „alte“ BRD ihre Fortsetzungsthese unter Verletzung der Denkgesetze zu begründen versucht hat und wovon sie das meist im Keller verwahrt, was zum Crash mit politisch stärkeren Positionen führen würde (bei dem nicht zu vermeidenden Grenzbestätigungsvertrag mit Polen von 1990 hat sich die herrschende Staatsrechtslehre dazu durchgerungen, entweder eine &lt;b style=""&gt;durch &lt;i&gt;diesen &lt;/i&gt;Vertrag erfolgte Zession deutschen Gebietes an Polen&lt;/b&gt; durch die – dabei wohl für das „handlungsunfähige“ Deutsche Reich handelnde – BRD, der diese Ostgebiete nie angehört haben, anzunehmen &lt;b style=""&gt;oder&lt;/b&gt; eine &lt;b style=""&gt;frühere rechtswidrige Annexion&lt;/b&gt; dieser Gebiete, die nicht zu dem einem künftigen deutschen Staat vorbehaltenen territorialen Substrat gehörten, mit Abschluß des Vertrags von 1990 rechtswirksam werden zu lassen). Es kann nicht unentdeckt bleiben (und wird jüngst sogar daheim allmählich entdeckt), daß in der faustischen Dimension nicht nur unleugbare Geschehnisse negiert, sondern auch Nicht-Geschehenes zum tatsächlichen Ereignis gemacht wird. Die „alte“ BRD hat sogar einen Krieg erfunden, den es nie gegeben hat. &lt;i&gt;Sie &lt;/i&gt;hat den an diesem Krieg beteiligten Soldaten dadurch Auszeichnungen verliehen, daß sie die diesen am wirklichen Krieg beteiligten Soldaten vom „Dritten Reich“ verliehenen Orden von den Emblemen des „Dritten Reiches“ gesäubert und damit, wie man meint, vor-&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;150&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;zeigbar gemacht hat, eben als Auszeichnungen für den Einsatz in einem ohne Verbrechen und Kriegsrechtsverletzungen geführten Krieg.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;i&gt;VIII. Was tun? Schlußstrich oder verlängerte Gegenwart?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die zweite Option ist einfach, todsicher und katastrophal. Die stationäre Lemmingsreise durch die verlängerte Gegenwart bietet Selbstverständnis mit Selbsterkenntnis verwechselnden Teilnehmern die Chance, anläßlich der nächsten „Erniedrigung Deutschlands“ von der Sphinx verschlungen zu werden; denn diese besteht wie der Geist der Erde unerbittlich auf Selbsterkenntnis und verschont niemanden, der ihr Rätsel nicht lösen kann.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die erste Option ist schwierig, anspruchsvoll und zukunftsträchtig, daher zu empfehlen. Sie impliziert, was die Jurisprudenz angeht, ein Jahre dauerndes Aufräumen und Auslichten in den Schätzen, die sie geschichtslos und realitätswidrig angehäuft und teils, wie gesagt, im Keller abrufbereit gehortet hat. Nach 40 Jahren deutsch-deutscher Konfrontation gibt es kein einziges Rechtsgebiet mehr, das nicht säuberungsbedürftig wäre. Ich lasse es mit der Nennung des Rechtsgebiets bewenden, von dem ich glaube, daß ihm die besondere Liebe des Geburtstagskinds nicht minder gilt als meine. Es ist das Urheberrecht. Dort hat sich, aufgehängt an der Problematik des Schutzfristenvergleichs, die irrationale Voraussetzung, die DDR habe immer schon, weil zu „Deutschland“, auch zur BRD gehört, folgenreich durchgesetzt. Ich darf auf meine Kommentierung der einschlägigen Entscheidungen verweisen&lt;a style="" href="http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=4666521531729888752&amp;postID=3904738149837431897#_edn15" name="_ednref15" title=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;[26]&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;(vollständiger Text als pdf-Datei:&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;a href="http:
